Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Die Politthriller-Serie «House of Cards» ist eine Netflix-Eigenproduktion, die drei Emmy-Auszeichnungen erhalten hat. Schweizer Netflix-Kunden schauen jedoch bei der neuen Staffel zunächst in die Röhre. bild. netflix

«House of Cards»

Netflix ist in der Schweiz – die beste Serie des Streaming-Anbieters schaut man aber zuerst bei Teleclub

Die gute Nachricht: Seit Mitternacht ist der Streaming-Anbieter Netflix auch in der Schweiz verfügbar. Obwohl die Auswahl an Serien und Filmen bei uns deutlich geringer als in den USA ist, überzeugt der Dienst mit seiner einfachen Bedienung auf allen erdenklichen Geräten und hochwertigen Filmen und Serien

Die unschöne Nachricht: Netflix hat die Erstausstrahlungsrechte für seine selbst produzierte Erfolgsserie «House of Cards» im deutschsprachigen Raum an den Bezahlsender Sky abgetreten. Dieser ist bei uns nur über den Pay-TV-Sender Teleclub empfangbar. Gegenüber watson sagt Sky: «Es ist richtig, dass unser Sender Sky Atlantic in der Schweiz über Teleclub empfangbar ist. Auf Sky Atlantic wird die TV-Premiere der nächsten Staffel von House of Cards voraussichtlich im Februar 2015 stattfinden und somit ist die Serie auch in der Schweiz zuerst über Teleclub zu sehen.»

Davon nicht betroffen sind die ersten beiden Staffeln, die Schweizer Netflix-Abonnenten zur Verfügung stehen. Wer Anfang 2015 die dritte Staffel «House of Cards» schauen möchte, kann ein US-Netflix-Abo lösen und spart so gegenüber einem Schweizer-Abo 60 Franken pro Jahr.

«House of Cards» ist eine von Netflix in Eigenregie produzierte Vorzeigeserie mit Stars wie Kevin Spacey und Robin Wright. Der Streaming-Anbieter hat für seine Serie bereits drei Emmys eingeheimst. Dass ausgerechnet die eigene Serie zuerst bei der Konkurrenz läuft, dürften die wenigsten Netflix-Kunden verstehen. «House of Cards» entstand auch deshalb, weil die Onlinevideothek durch eine Datenanalyse herausfand, dass der Schauspieler Kevin Spacey, der Regisseur David Fincher und das Genre Polit-Drama bei ihren Abonnementen besonders beliebt sind. 

FILE - This image released by Netflix shows Kevin Spacey as Francis Underwood, left, and Robin Wright as Clair Underwood in a scene from

Kevin Spacey und Robin Wright spielen die Hauptrollen in der Politthriller-Serie «House of Cards». Bild: AP/Netflix

Immerhin sind bei uns als Trostpflästerchen andere Netflix-Eigenproduktionen wie «Orange Is the New Black» und «BoJack Horseman» von Start an verfügbar. Weitere von Netflix selbst produzierte Serien wie «Marco Polo», «Marvel's Daredevil» und «Sense 8» sollen folgen.



Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • cbaumgartner 18.09.2014 13:06
    Highlight Highlight Weiss eigentlich jemand ob es möglich ist die Serien in Originalfassung (Englisch) zu schauen?
    • Oliver Wietlisbach 18.09.2014 13:29
      Highlight Highlight Die allermeisten Serien sind auf Deutsch und Englisch verfügbar. Manche auch in Französisch. Untertitel sind auch vorhanden.
    • Benjamin Hofstetter 18.09.2014 14:19
      Highlight Highlight «House of Cards» gibt es auf englisch.
    • cbaumgartner 18.09.2014 17:05
      Highlight Highlight Danke für die Auskunft!

Erstmals wird jemand wegen Netflix-Sucht in eine Klinik eingeliefert

Viele haben es prophezeit, nun ist es Tatsache: In Indien befindet sich ein 26-jähriger Mann offiziell wegen Netflix-Sucht in einer Klinik für psychische Gesundheit in Behandlung.

Wie die Online-Zeitung The Hindu berichtet, wurde der Mann eingewiesen, nachdem er mehr als sechs Monate lang täglich über sieben Stunden lang Netflix geschaut hatte. Damit wollte der Arbeitslose seinen Sorgen entfliehen, wie Manoj Kumar Sharma, Professor für Psychologie an der behandelnden Klinik, mitteilte. …

Artikel lesen
Link to Article