Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A man is reflected on an advertisement for Apple's MacBook computer on display near a shopping mall in Beijing, Thursday, Sept. 6, 2018. China's government says it is ready to retaliate if U.S. President Donald Trump goes ahead with plans for another tariff hike on Chinese goods. The Commerce Ministry expressed confidence it can maintain

Macbook-Werbung in Peking: Wenn der Handelskrieg mit den USA eskaliert, sind diverse Apple-Produkte betroffen. Bild: AP

Trumps negative Äusserung zu Apple-Preisen betrifft auch Schweizer Firmen

Wegen des Handelskriegs mit China können diverse Produkte teurer werden. Die Börse reagiert nervös.



Der Handelskonflikt zwischen den USA und China dürfte auch diverse Apple-Geräte wie die Apple Watch oder die Ohrstöpsel AirPods treffen. Den Aktien von Zulieferern und von Apple tut das nicht gut.

Nach einem Tweet von US-Präsident Donald Trump zu möglichen Auswirkungen des Handelskonflikts mit China auf Preise von Apple-Produkten sind Kurse europäischer Halbleiteraktien am Montag unter Druck geraten. Sie folgten damit den Vorgaben aus Asien, wo vor allem die Papiere von Apple-Zulieferern verkauft worden waren.

Trumps «einfache Lösung» ...

Trump hatte am Samstag getwittert, die Preise der Apple-Produkte könnten wegen der massiven Zölle, die gegen China verhängt werden, steigen. Es gebe allerdings «eine einfache Lösung mit null Prozent Abgaben und sogar Steueranreizen», hiess es in dem Tweet. «Stellen Sie Ihre Produkte in den Vereinigten Staaten statt in China her», forderte Trump von Apple.

Aktien des Apple-Zulieferers Dialog Semiconductor büssten zum Nachmittag 2.85 Prozent ein. Händler sprachen von einer eingetrübten Stimmung für die Branche. Papiere von Aixtron verloren rund 2.2 Prozent. Die Aktien von Infineon und des Wafer-Herstellers Siltronic drehten dagegen im Handelsverlauf ins Plus.

Apple selbst startete am Montag mit minus 1.7 Prozent in den Handel. In der Schweiz gaben die Kurse von Unternehmen wie dem Schweizer Halbleiterhersteller AMS oder SFS im frühen Handel ebenfalls deutlich nach. Allerdings konnten sie sich bis am Nachmittag grösstenteils wieder erholen. Einzig Logitech standen auch um 16.30 Uhr noch mit 0.8 Prozent im Minus.

iPhone nicht betroffen

Der iPhone-Hersteller selbst hatte am Samstag informiert, dass US-Zölle auf chinesische Produkte auch seine Geräte wie etwa die Apple Watch, die AirPods, den Mac Mini sowie diverses Zubehör treffen könnten. Apple betonte, dass in jedem der Geräte auch Teile oder Materialien aus US-Produktion steckten.

Bei den Zöllen geht es um die geplante Zusatzgebühr von 25 Prozent auf in China hergestellte Produkte im Gesamtwert von 200 Milliarden Dollar. Von anderen US-Strafzöllen sieht sich der Konzern bisher nicht betroffen.

Auch das wichtigste Apple-Produkt, das iPhone, wird in der Volksrepublik China montiert. Es soll nach bisherigem Stand nicht von den Zöllen getroffen werden. In der Wertschöpfungskette von Apple stehen nach einer Analyse von Nikkei Asian Review die Fabriken auf dem chinesischen Festland allerdings auch nur auf Platz vier. Die wertvollsten Komponenten stammen demnach aus Taiwan gefolgt von den USA und Japan. Hersteller aus der Europäischen Union liegen auf Platz fünf.

(awp/sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

98
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

98
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

141
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 11.09.2018 10:20
    Highlight Highlight Schade... nachher kostet das neue MacBook Pro 2650.- anstatt 2642.-
    • KeWin 11.09.2018 23:14
      Highlight Highlight 25%
    • Der Tom 12.09.2018 09:13
      Highlight Highlight @KeWin 25% wäre auf ein paar wenige Bestandteile und eventuell Montage. Aber es ist sogar noch viel komplizierter. Mein Beispiel wird nicht stimmen aber viel mehr macht es jedenfalls nicht aus...
  • Chili5000 11.09.2018 09:30
    Highlight Highlight "Nach einem Tweet von US-Präsident Donald Trump zu möglichen Auswirkungen des Handelskonflikts mit China auf Preise von Apple-Produkten sind Kurse europäischer Halbleiteraktien am Montag unter Druck geraten" Das sagt alles über Aktienhandel und die Börse aus. Da kommt mir die Magenbrühe hoch...
    • KeWin 11.09.2018 23:15
      Highlight Highlight Für Trump selber wäre diese Schlagzeile schon zu kompliziert...

Sind Android-Handys sicherer als das iPhone? Die harten Fakten

Der IT-Sicherheitsexperte Marc Ruef kennt den internationalen Handel mit digitalen Waffen, sogenannten Zero Day Exploits. Er erklärt, wie Apple das iPhone besser schützen muss und warum Android-Schwachstellen mehr kosten.

Android-Sicherheitslücken sind mehr wert als iPhone-Sicherheitslücken, findet die US-Firma Zerodium und hat ihre berühmt-berüchtigte Preisliste für Zero Day Exploits angepasst. Die Ankündigung platzte am Dienstag mitten in eine besonders stürmische Phase für Apple: Gerade hatten Sicherheitsforscher von Googles Project Zero über einen breit angelegten Hackerangriff auf iPhones berichtet. Das Sicherheits-Image der Kalifornier ist ziemlich angekratzt.

Der Schweizer IT-Sicherheitsexperte Marc Ruef …

Artikel lesen
Link zum Artikel