DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Zahl der Nicht-Beliebers wächst offenbar: Seine Drogen-Eskapaden könnten zur Abschiebung des Sängers aus den USA führen. 
Zahl der Nicht-Beliebers wächst offenbar: Seine Drogen-Eskapaden könnten zur Abschiebung des Sängers aus den USA führen. Bild: AP/Miami Beach Police Dept.
Ein Fall für Barack Obama

Knapp 275'000 Unterschriften für Anti-Justin-Bieber-Petition – wird ihm die Greencard entzogen? 

Ob die US-Regierung will oder nicht, sie muss sich mit dem Fall Bieber befassen. Tatsächlich droht dem Sänger eine Abschiebung. 
19.04.2014, 06:3419.04.2014, 12:27

Eine auf der Website des Weissen Hauses veröffentlichte Petition, in der die Abschiebung des kanadischen Popstars Justin Bieber aus den USA gefordert wird, hat 275'000 Unterschriften gesammelt. Damit muss sich nun Präsident Barack Obama mit dem Thema befassen.

Bereits 100'000 Unterschriften hätten dazu gereicht. In einer Stellungnahme lehnte das Weisse Haus am Freitag dennoch einen Kommentar mit der Begründung ab, die Regeln seines Petitionsprogramms sähen vor, dass nicht alle Themen angenommen werden müssten.

Bei einem Drogentest in einer Polizeistation: Bieber hat grosse Mühe gerade zu gehen. 
Bei einem Drogentest in einer Polizeistation: Bieber hat grosse Mühe gerade zu gehen. Bild: AP/Miami Beach Police Dept.

Stattdessen nutzte die US-Regierung die Gelegenheit, für eine Reform des US-Einwanderungssystems zu werben, die die Wirtschaft ankurbeln und das Haushaltsdefizit innerhalb von 20 Jahren um fast eine Billion Dollar senken würde: «Für diejenigen unter euch, die zuhause mitzählen: Das sind 12,5 Milliarden Konzerttickets - oder 100 Milliarden Stück von Mr. Biebers Debütalbum.»

«Er bedroht die Sicherheit unseres Staates»

Ein Nutzer hatte die Petition Ende Januar gestartet, nachdem Bieber in Miami wegen eines verbotenen Strassenrennens unter Alkohol- und Drogeneinfluss festgenommen worden war. «Wir wollen, dass der gefährliche, rücksichtslose, zerstörerische und Drogen missbrauchende Justin Bieber abgeschoben und ihm seine Greencard aberkannt wird», heisst es darin.

Drogen, Autorennen, Trunkenheit – das Image von Justin Bieber ist angekratzt und ruft besorgte US-Bürger auf den Plan. 
Drogen, Autorennen, Trunkenheit – das Image von Justin Bieber ist angekratzt und ruft besorgte US-Bürger auf den Plan. Bild: EPA/EPA

«Er bedroht nicht nur die Sicherheit unseres Volkes, sondern er ist auch ein schrecklicher Einfluss auf die Jugend unserer Nation. Wir, das Volk, wollen Justin Bieber aus unserer Gesellschaft entfernen.»

Der 20-jährige Popstar soll ein Visum der Kategorie O-1 besitzen, das Künstlern ein Arbeits- und Aufenthaltsrecht in den USA gewährt. Es ist unklar, ob und inwieweit sein Aufenthaltsstatus durch seine Probleme mit der Justiz gefährdet ist. (oku/sda)

Lesen Sie hierzu auch:

Justin Bieber trinkt seine Drogen am liebsten mit Ananassaft >>

Dieser unscheinbare Mann verdient an Biebers Eskapaden. Nötig hätte er es aber ganz und gar nicht >>

Sauerstoffmasken gegen Justin Biebers Kiff-Luft >>

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Mr. Nice Guy»: Israel warnt vor Partydroge mit Rattengift

Israels Gesundheitsministerium hat am Samstag in einer dringenden Mitteilung vor dem Gebrauch einer vergifteten Partydroge gewarnt. Binnen einer Woche seien 34 junge Menschen in Krankenhäuser im Norden des Landes gebracht worden, nachdem sie die als «Mr. Nice Guy» bekannte Droge konsumiert hätten, hiess es in der Mitteilung. Diese sei mit einem Gerinnungshemmer vermischt worden, der auch als Rattengift diene.

Zur Story