Ebola
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Drama in Afrika 

Dorfbewohner töten Mitglieder von Ebola-Aufklärungsteam in Guinea

In dem von Ebola betroffenen Südosten Guineas haben aufgebrachte Dorfbewohner Augenzeugen zufolge sechs Regierungsvertreter und Journalisten getötet. Die Delegation war in der Region um Womey unterwegs, um die Menschen über die Gefahren durch das Virus zu informieren.

Die genauen Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. Die Dorfbewohner weigerten sich offenbar, den Behörden die Leichen der Delegation zu übergeben. Zudem werden drei Vertreter noch in dem Ort festgehalten, wie ein Augenzeuge berichtete.

In vielen Teilen Westafrikas glaubt die Bevölkerung nach wie vor nicht an die Existenz der Seuche. Vor allem Ärzten und Gesundheitsbehörden stehen die Bürger skeptisch gegenüber, weil sie lieber auf traditionelle Heiler vertrauen. (aeg/sda)



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Schlimmster bekannter Seuchenausbruch

Ebola-Ausbruch in Westafrika noch schlimmer als gedacht: WHO korrigiert Zahl der Toten nach oben

Mehr als tausend Menschen sind bislang in Westafrika an Ebola gestorben. Tatsächlich dürfte die Zahl jedoch weit höher sein, befürchtet die Weltgesundheitsorganisation. Viele Opfer wurden anscheinend gar nicht gemeldet. 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befürchtet, dass die Ebola-Epidemie in Westafrika schwerwiegender ist als gedacht. Mitarbeiter hätten in den betroffenen Gebieten Hinweise dafür gefunden, dass die Zahl der gemeldeten Todesfälle und Erkrankten nicht die tatsächlichen Verhältnisse widerspiegele, so die WHO.

Bei der Organisation sind bislang 1975 Fälle in den vier von Ebola betroffenen Ländern Guinea, Liberia, Sierra Leone und Nigeria erfasst, 1069 Menschen starben daran. Die Zahlen müssen …

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