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epa04454706 Medical personnels of Medicins sans Frontieres (MSF) (doctors without boarders) attend an Ebola security training session, during a press visit, at the Ebola MSF World training center in Brussels , Belgium, 20 October 2014 prior to departing for affected African countries. MSF state that since April, hundreds of medical personnel have already passed through the Brussels training center.  EPA/OLIVIER HOSLET

Medizinisches Personal der Organisation «Ärzte ohne Grenzen» bei einer Trainingssimulation in Brüssel.  Bild: OLIVIER HOSLET/EPA/KEYSTONE

Erfolgsgeschichte im Kampf gegen den Virus

Nigeria ist frei von Ebola



Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ebola-Ausbruch in Nigeria offiziell für beendet erklärt. «Das ist eine spektakuläre Erfolgsgeschichte, die zeigt, dass Ebola eingedämmt werden kann», erklärte die Organisation am Montag in Genf.

twitter/who

Der nigerianischen Regierung und den WHO-Vertretern vor Ort sei aber bewusst, dass das westafrikanische Land weiter gefährdet sei, solange die Krankheit in anderen Ländern der Region weiter wüte. Man bleibe deswegen in Alarmbereitschaft.

In Nigeria hatte es 20 Erkrankte gegeben, 8 davon starben. Ein Ebola-Ausbruch gilt nach den Richtlinien der WHO als beendet, wenn 42 Tage lang kein Fall aufgetreten ist. 42 Tage entsprechen der doppelten maximalen Inkubationszeit, also dem Zeitraum zwischen der Ansteckung und dem Auftreten von Symptomen.

Bereits am Freitag hatte die Organisation Senegal für ebolafrei erklärt. Dort hatte es jedoch nur eine Infektion gegeben, die der Erkrankte überlebte.

epa04454658 A photograph made avaiable 20 October 2014 shows Nigerian chairperson of Police Officers Wives Association (Powa) Patience Inalegwu (L) waves her hands after washing hands with pupils of Powa International Childrens School as part of the 2014 Hand Washing Day Ebola sensitization campaign in Abuja, Nigeria 15 October 2014. The World Health Organisation (WHO) 20 October 2014 declared Nigeria Ebola free after six weeks of no new cases. Ebola has claimed the lives of over 4.500 people across West Africa.  EPA/STR

Nigerianische Schulkinder: Mangelnde Hygiene gehört zu den häufigsten Ursachen der Ansteckung. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Zurück ins Ebola-Gebiet

Derweil wurde bekannt, dass ein von Ebola geheilter britischer Pfleger zurück nach Westafrika reiste, um dort weiter Infizierte zu behandeln. Will Pooley hatte sich als Helfer in Sierra Leone mit dem Virus angesteckt.

Er wolle weiter gegen die Epidemie ankämpfen und «alles tun, was ich kann, um so viele unnötige Todesfälle wie möglich zu verhindern», sagte der 29-Jährige, der am Sonntag in der Hauptstadt Freetown ankam.

Pooley hatte sich als erster Brite während der aktuellen Epidemie infiziert und war im August zur Therapie in seine Heimat geflogen worden. Nach einer Behandlung mit dem experimentellen Medikament «ZMapp» in einem Londoner Spital war er im September geheilt entlassen worden. (wst/sda/dpa)

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