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Einheitliche Register

Die EU geht härter gegen Geldwäscherei vor 



Die EU verschärft die Regeln im Kampf gegen die Geldwäscherei. Darauf haben sich am späten Dienstagabend in Strassburg Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten im Grundsatz verständigt, wie das Parlament mitteilte.

So soll es in Zukunft in allen Staaten Register geben zu den wirtschaftlichen Eigentümern von Unternehmen. Der Kompromiss bracht allerdings noch die formale Zustimmung der EU-Staaten und des Parlaments.

Die neuen Vorkehrungen sollen für mehr Durchblick bei den Unternehmensstrukturen sorgen. Auf die Register sollen die Behörden und unter bestimmten Umständen auch die Öffentlichkeit Zugriff haben, teilte das Parlament mit.

«Das Unternehmensverzeichnis wird zum Beispiel offenlegen, welche Personen hinter Firmen stehen und wer Gewinne einfährt», erklärte der Grünen-Europaabgeordnete Sven Giegold. Er sprach von einem Durchbruch im Kampf gegen Geldwäscherei und Steuerhinterziehung.

Das Geschäftsgebaren etwa von hochrangigen Politikern oder Richtern sowie ihren Angehörigen soll laut Parlament zudem stärker überwacht werden – dahinter steckt die Einschätzung, dass diese Gruppen besonders anfällig für Korruption sind. (feb/sda/dpa)

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