FIFA
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epa04781885 Journalists wait in front of the FIFA headquarters in Zurich, Switzerland, 03 June 2015. Speculation on a new FIFA president started as soon as Joseph Blatter said on 02 June 2015, he will quit after 17 years in the job, and four days after being re-elected for a fifth term amid various corruption probes against football's ruling body.  EPA/ENNIO LEANZA

Der Medienrummel war riesig Ende Mai in Zürich. Bild: EPA/KEYSTONE

USA ersuchen Schweiz offiziell um Auslieferung der FIFA-Funktionäre



Die FIFA-Funktionäre, die Ende Mai in Zürich festgenommen worden waren, sollen ausgeliefert werden. Zumindest wollen das die USA. Sie haben die Schweiz offiziell darum gebeten. Die formellen Auslieferungsersuchen trafen am Mittwochabend beim Bundesamt für Justiz (BJ) ein.

Die Ersuchen stützen sich auf Haftbefehle der für den Bezirk Ost von New York zuständigen Staatsanwaltschaft, wie das BJ am Donnerstag mitteilte. Gegen die hochrangigen FIFA-Funktionäre wird wegen des Verdachts der Annahme von Bestechungsgeldern in Höhe von über 100 Millionen Dollar ermittelt.

Sieben FIFA-Funktionäre in Zürich verhaftet

Als Gegenleistung sollen die mutmasslichen Bestecher – Vertreter von Sportmedien und von Sportvermarktungsunternehmen – bei der Austragung von Fussballturnieren in den USA und Lateinamerika die Medien-, Vermarktungs- und Sponsoringrechte erhalten haben. Diese Straftaten sollen in den USA abgesprochen und vorbereitet worden sein.

Die sieben FIFA-Funktionäre sitzen seit ihrer Festnahme in Zürich in Auslieferungshaft. Die Kantonspolizei Zürich wird sie nun zu den Auslieferungsersuchen anhören, wie das BJ schreibt. Danach räumt das BJ ihnen eine Frist von 14 Tagen ein, um Stellung zu nehmen.

«Innert einiger Wochen» werde das BJ in der Folge über die Auslieferung entscheiden. Diese Entscheide können beim Bundesstrafgericht sowie beim Bundesgericht als letzter Rekursinstanz angefochten werden. (feb/sda)

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