Frankreich
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Härtere Gangart zahlt sich aus

Die Verfolgung von Steuerhinterziehern bringt Frankreich Milliarden ein



Frankreich rechnet mit massiven zusätzlichen Einnahmen durch die schärfere Bekämpfung von Steuerhinterziehung. Dadurch seien vergangenes Jahr schon zwei Milliarden Euro erzielt worden, die sonst im Ausland versickert wären, sagte Finanzminister Michel Sapin am Sonntag in einem Interview mit mehreren Medien. «Dieses Jahr wird es eine ähnliche Summe sein.» 

France's Finance Minister Michel Sapin adjusts his earphone during a joint news conference with Austria's Finance Minister Hans Joerg Schelling (not pictured) in Vienna February 26, 2015. Proposals on implementing a financial transactions tax in some European countries should be ready in time for decisions to be taken at an informal Ecofin meeting in late April, Schelling said on Thursday. Sapin reiterated that the goal was to have the tax in place by the start of next year.  REUTERS/Heinz-Peter Bader (AUSTRIA - Tags: BUSINESS POLITICS HEADSHOT)

Michel Sapin reibt sich die Hände. Bild: HEINZ-PETER BADER/REUTERS

Statt Steuererhöhungen bevorzuge er, gegen Betrug vorzugehen, sagte der Minister. Frankreich erfüllt seit Jahren nicht die EU-Vorgaben und macht zu viele neue Schulden. Die zusätzlichen Einnahmen sollen helfen, das Budget wieder besser zu gestalten.

Das Land versucht seine Bürger zu überzeugen, unvollständige Steuerangaben in Ordnung zu bringen. Immer wieder haben Franzosen grössere Summen in der benachbarten Schweiz versteckt. (feb/sda/reu)

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