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Gegen die «faschistische Epidemie»: Femen-Protest vor der Europawahl in Frankreich.Bild: AP/AP
Femen-Protest in Frankreich

Mit Hitler-Schnauz, Hakenkreuz und nackten Brüsten gegen den Front National

22.04.2014, 17:0722.04.2014, 17:08

Die internationale Frauengruppe Femen hat mit Hitler-Bärtchen und Hakenkreuzen auf nackten Brüsten gegen die in Frankreich erfolgreiche rechtsextreme Partei Front National protestiert. Rund 20 Aktivistinnen zogen in Paris am Dienstag vor ein Gebäude, in dem sich FN-Chefin Marine Le Pen zur Europa-Wahl Ende Mai äusserte.

Bild: EPA/EPA

Die auch bei Frauenverbänden umstrittenen Femen-Aktivistinnen marschierten in schwarzen Hosen und an den Hitler-Gruss erinnernden ausgestreckten rechten Armen auf. Die Hände waren zu Fäusten geballt. Neben Parolen gegen eine «faschistische Epidemie» auf Bauch und Rücken hatten sich die Femen-Frauen Hakenkreuze in den EU-Farben blau und gelb auf die entblössten Brüste gemalt. Die Polizei beendete die Aktion.

Bild: AP/AP

Austritt aus der EU

Le Pen kündigte bei der Pressekonferenz an, sich nach der Wahl für einen Austritt Frankreichs aus der EU einzusetzen. Die Europäische Union sei «Grund für einen wesentlichen Teil unserer Übel». Die 45-Jährige nannte die EU «totalitär» und «völlig konträr zu den Interessen unseres Volkes». Nach jüngsten Umfragen liegen die Rechtsextremen in Frankreich noch vor den regierenden Sozialisten etwa gleichauf mit der konservativen UMP. (dhr/sda/dpa)

Bild: EPA/EPA
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Wundersame Rettung im Atlantik: «Weiss nicht, wie ich überlebt habe»

Den Alptraum eines jeden Hochseeseglers hat ein 62 Jahre alter Franzose im Atlantik erlebt: Nachdem sein zwölf Meter langes Boot «Jeanne Solo Sailor» am Montag vor der Nordwestküste Spaniens gekentert war, musste er 16 Stunden im eisigen Wasser und in einer Luftblase auf Rettung warten, die stündlich kleiner wurde. «Wenn ich mir heute anschaue, wie zerstört das Boot ist, weiss ich nicht, wie ich überlebt habe», sagte Laurent Camprubi am Donnerstag im Interview der Zeitung «La Voz de Galicia». Auch der spanische Seerettungsdienst sprach von einer wundersamen Aktion, die wegen der Dunkelheit und stürmischer See «am Rande des Unmöglichen» war.

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