Gesellschaft & Politik
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--- DIE SCHWEIZER ARMEE IST IMMER WIEDER EIN THEMA IN DER OEFFENTLICHKEIT. KEYSTONE HAT AUS DIESEM GRUND DAS BILDMATERIAL ZUR SCHWEIZER ARMEE AKTUALISIERT UND STELLT IHNEN IN LOSER REIHENFOLGE NEUE THEMENBILDER VERSCHIEDENER ABTEILUNGEN ZUR VERFUEGUNG -- Bei einem Postenlauf lernen Soldaten der Schweizer Armee das Verhalten am Funkgeraet, waehrend der Ausbildung zu Swisscoy Soldaten, in der Naehe der Kaserne in Stans, aufgenommen am 5. Maerz 2014. Die SWISSCOY ist der Verband der Schweizer Armee im Kosovo. Er wird im Rahmen der friedensfoerdernden Militaermission KFOR der NATO im Kosovo mit einem Kontingent von maximal 220 Personen von der Schweiz zur Verfuegung gestellt und finanziert. Die Ausbildung dauert je nach Funktion bis zu 3 Monate. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Das Militär will die Kaderqualität dank Frauen sicherstellen. Bild: KEYSTONE

«Dieselben Pflichten wie Männer»

Hoher Offizier will die Wehrpflicht für Frauen



Die Wehrpflicht sollte nach Ansicht des Präsidenten der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, Denis Froidevaux, auf Frauen angewandt werden. In zehn oder zwanzig Jahren werde es für die Armee das grösste Problem sein, die Qualität der Kader sicherzustellen, sagte Froidevaux in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung».

Bist du für eine Wehrpflicht für Frauen in der Schweiz?

Der Brigadier erhofft sich von einer Ausweitung, dass:

Die Forderung nach einer Wehrpflicht für Frauen begründet Froidevaux unter anderem damit, dass:

Der neue Praesident der Schweizerischen Offiziersgesllschaft Denis Froidevaux anlaeslich der Delegiertenversammlung der Schweizerischen Offiziersgesellschaft, am Samstag, 17. Maerz 2012 im Regierungsgebaeude in Luzern.  (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Denis Froidevaux, Präsident der Offiziersgesellschaft. Bild: KEYSTONE

Froidevaux zeigt sich überzeugt, dass:

Norwegian army soldiers attend a NATO military exercise

Interessantes Beispiel: Soldatin in norwegischer Armee. Bild: INTS KALNINS/REUTERS

Als «interessant» bezeichnet Froidevaux das norwegische Modell der Wehrpflicht. Das Land hatte im vergangenen Herbst die Wehrpflicht auf Frauen ausgeweitet – unter anderem mit Verweis auf die besseren Möglichkeiten zur Personalauslese, aber auch, um den Frauenanteil in der Armee zu steigern.

VBS prüft Reform

Darauf angesprochen, dass die Armee immer weniger Leute braucht und mit einer Ausweitung der Wehrpflicht zwangsläufig mehr Leute Zivildienst leisten würden, sagte Froidevaux, dies müsse in Kauf genommen werden. Auch der Zivilschutz werde im Übrigen von Wehrpflichtigen alimentiert.

Das Schweizer Stimmvolk hat im Herbst 2013 die Abschaffung der Wehrpflicht deutlich abgelehnt. Die Volksinitiative der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee scheiterte mit 73 Prozent Nein-Stimmen. Im Verteidigungsdepartement (VBS) werden derzeit Pläne für eine Reform des Dienstpflichtsystems diskutiert. (kad/sda)

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