Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Einbruch verhindert Abstimmung

Volksinitiative kann nicht eingereicht werden, weil die Unterschriftenbögen gestohlen wurden

Die Aargauer Volksinitiative für ein Moratorium bei Windkraftanlagen kann am Freitag nicht wie geplant bei der Staatskanzlei in Aarau eingereicht werden. Die Unterschriftenbögen seien in der Nacht auf Freitag gestohlen worden, teilte das Komitee mit.

Anfang Mai teilte das Aargauer Initiativkomitee für ein Moratorium bei Windkraftanlagen mit, dass es genug beglaubigte Unterschriften gesammelt hab. Heute Freitag sollten die Bögen bei der Staatskanzlei Aarau eingereicht werden. Doch die Bögen sind weg.

Das Initiativkomitee sei «zutiefst schockiert ab solcher Dreistigkeit», heisst es in einer Medienmitteilung. Alle Bögen, auch jene mit den ungültigen Unterschriften, seien gestohlen worden, sagte Cornelius Andreaus vom Initiativkomitee auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Gegenüber watson sagte Corneliaus, die Bögen seien bei einem Einbruch im Büro des Initiativkomitees gezielt gestohlen worden, ausser den Bögen fehle nichts. Er habe nur noch sechs Bögen, die heute per Post eingetroffen seien. Das ist sehr schade, denn wir haben nach unserer Zählung genug Unterschriften und Reserve zusammengehabt, um die Initiative einreichen zu können. Die Polizei hat gemäss Corneliaus Ermittlungen eingeleitet. Die Initianten wollen am Nachmittag über das weitere Vorgehen informieren.

Die einjährige Sammlungsfrist für die Initiative läuft am morgigen Samstag ab. Im Aargau sind für das Zustandekommen einer Volksinitiative mindestens 3000 Unterschriften von Stimmberechtigten nötig. Das Initiativkomitee hatte Anfang Mai mitgeteilt, es seien knapp genug beglaubigte Unterschriften gesammelt worden. Die Initiative fordert, dass der Kanton keine Standorte für den Betrieb von Windkraftanlagen in den Richtplan aufnehmen soll, solange Kernkraftwerke in Betrieb sind. (sda/whr)



Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

MMT – oder wie wir lernten, die Staatsschulden zu lieben

Modern Monetary Theory heisst die neue Wunderwaffe der Ökonomen. Die Progressiven wollen damit den Green New Deal finanzieren. Aber auch die Konservativen haben ihre Schulden-Hysterie überwunden.

Die Staatsschulden von Japan betragen rund 250 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). Ein astronomischer Wert. Gemäss den Theorien der Mainstream-Ökonomen müsste die japanische Wirtschaft längst von einer Hyperinflation zerstört sein.

Zum Vergleich: Nach der Finanzkatastrophe 2008 formulierten die beiden Ökonomen Carmen Reinhart und Kenneth Rogoff ein weitgehend akzeptiertes Gesetz, das besagt: Übersteigen die Staatsschulden 90 BIP-Prozent, dann folgt die Katastrophe auf dem Fuss.

Japan lebt …

Artikel lesen
Link zum Artikel