DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Einbruch verhindert Abstimmung

Volksinitiative kann nicht eingereicht werden, weil die Unterschriftenbögen gestohlen wurden

Die Aargauer Volksinitiative für ein Moratorium bei Windkraftanlagen kann am Freitag nicht wie geplant bei der Staatskanzlei in Aarau eingereicht werden. Die Unterschriftenbögen seien in der Nacht auf Freitag gestohlen worden, teilte das Komitee mit.
16.05.2014, 11:2516.05.2014, 13:19

Anfang Mai teilte das Aargauer Initiativkomitee für ein Moratorium bei Windkraftanlagen mit, dass es genug beglaubigte Unterschriften gesammelt hab. Heute Freitag sollten die Bögen bei der Staatskanzlei Aarau eingereicht werden. Doch die Bögen sind weg.

Das Initiativkomitee sei «zutiefst schockiert ab solcher Dreistigkeit», heisst es in einer Medienmitteilung. Alle Bögen, auch jene mit den ungültigen Unterschriften, seien gestohlen worden, sagte Cornelius Andreaus vom Initiativkomitee auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Gegenüber watson sagte Corneliaus, die Bögen seien bei einem Einbruch im Büro des Initiativkomitees gezielt gestohlen worden, ausser den Bögen fehle nichts. Er habe nur noch sechs Bögen, die heute per Post eingetroffen seien. Das ist sehr schade, denn wir haben nach unserer Zählung genug Unterschriften und Reserve zusammengehabt, um die Initiative einreichen zu können. Die Polizei hat gemäss Corneliaus Ermittlungen eingeleitet. Die Initianten wollen am Nachmittag über das weitere Vorgehen informieren.

Die einjährige Sammlungsfrist für die Initiative läuft am morgigen Samstag ab. Im Aargau sind für das Zustandekommen einer Volksinitiative mindestens 3000 Unterschriften von Stimmberechtigten nötig. Das Initiativkomitee hatte Anfang Mai mitgeteilt, es seien knapp genug beglaubigte Unterschriften gesammelt worden. Die Initiative fordert, dass der Kanton keine Standorte für den Betrieb von Windkraftanlagen in den Richtplan aufnehmen soll, solange Kernkraftwerke in Betrieb sind. (sda/whr)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ukraine-Konflikt: Kreml wirft den USA «falsche Anschuldigungen» vor

Der Kreml hat den USA angesichts der Spannungen um die Ukraine «falsche Anschuldigungen» gegen Russland und die Verbreitung von Lügen vorgeworfen. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte im Interview mit dem US-Fernsehsender CNN, dass Washington die angekündigten Belege für eine militärische Eskalation von russischer Seite an der Grenze zur Ukraine bisher nicht vorgelegt habe. «Wir warten noch immer auf Beweise», sagte Peskow. Auf die Frage, ob Russland einen Überfall auf die Ukraine ausschliessen könne, sagte er, dass es diesen augenscheinlich nicht gebe.

Zur Story