Gesellschaft & Politik
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STAINES, UNITED KINGDOM - FEBRUARY 14:  The Gurkha regiment help place sandbags outside residential properties along the River Thames on February 14, 2014 in Staines, United Kingdom. Flood water has remained high in some areas and high winds are causing disruption to other parts of the UK with the Met Office issuing a red weather warning.  (Photo by Dan Kitwood/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

grossbritannien unter wasser

Unwetter fordert weitere Tote



Wegen heftiger Unwetter sind in Grossbritannien erneut zwei Menschen ums Leben gekommen. In der Londoner Innenstadt wurden nach Polizeiangaben am Freitag eine Frau getötet und ein Mann verletzt, als ein Gebäude zusammenstürzte und die Trümmer auf ihr Auto krachten.

Auf dem Ärmelkanal wurde eine Fähre mit 735 Passagieren an Bord von einer gigantischen Welle getroffen, die laut der Reederei ein Fenster des Schiffs zum Bersten brachte. Ein 85-Jähriger erlag später seinen Verletzungen, mehrere Mitfahrer wurden ebenfalls verletzt. 

BURROWBRIDGE, UNITED KINGDOM - FEBRUARY 14: A Ford Transit van sits in flood water at a farm on the Somerset Levels near Burrowbridge on February 14, 2014 in Somerset, England. Flood water has remained high in some areas and high winds are causing disruption to other parts of the UK with the Met Office issuing a red weather warning  (Photo by Matt Cardy/Getty Images)

Land unter: Hochwasser im Südwesten Englands. Bild: Getty Images Europe

In Schottland wiederum werden zwei Wanderer vermisst, die bei miserablem Wetter Grossbritanniens höchsten Berg, den Ben Nevis, erklommen und dort wegen der schlechten Sicht die Orientierung verloren. Über den Verbleib der beiden wird nach Polizeiangaben noch gerätselt. In Wales waren noch immer rund 17'000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. 

Weitere Stürme erwartet

Zwei Tage nachdem hurrikanartige Winde zu massiven Stromausfällen geführt hatten, ist am Freitag ein weiterer von Regen und Schnee begleiteter Sturm mit Windgeschwindigkeiten von knapp 130 Stundenkilometern auf den Südwesten Englands getroffen. Die Umweltbehörden rechneten damit, dass er am Samstag über das Land hinwegfegen und weitere Schäden anrichten dürfte. 

BURROWBRIDGE, UNITED KINGDOM - FEBRUARY 14:  A car sits in flood water besides agricultural buildings on the Somerset Levels near Burrowbridge on February 14, 2014 in Somerset, England. Flood water has remained high in some areas and high winds are causing disruption to other parts of the UK with the Met Office issuing a red weather warning  (Photo by Matt Cardy/Getty Images)

Bei Burrowbridge in der Grafschaft Somerset. Bild: Getty Images Europe

DATCHET, UNITED KINGDOM - FEBRUARY 14:  Prince William, Duke of Cambridge (L) looks on as his brother Prince Harry receives a sandbag from a soldier as they build a flood defence wall at Eton End School on February 14, 2014 in Datchet,  England. Flood water has remained high in some areas and high winds are causing disruption to other parts of the UK with the Met Office issuing a red weather warning.  (Photo by Peter Macdiarmid/Getty Images)

Die Prinzen William und Harry halfen beim Sandsackschleppen. Bild: Getty Images Europe

Bis zu tausend zusätzliche Gebäudeevakuierungen und anhaltende Verkehrsbehinderungen seien zu erwarten. Binnen sechs Stunden könnten 40 Millimeter Regen niedergehen. Mit dem Schleppen von Sandsäcken haben sich die britischen Prinzen William und Harry am Freitag solidarisch mit den Opfern der schweren Überschwemmungen und den Helfern gezeigt. In Regenkleidung und Gummistiefeln reihten sich die Söhne von Thronfolger Charles in der Ortschaft Datchet westlich von London in eine Menschenkette ein und halfen Soldaten, Sandsäcke von einem Lastwagen zu hieven.

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