«No Kings» steht in Feuerschrift im Davoser Nachthimmel – das steckt dahinter
Hinter der Aktion in den Schweizer Alpen steckt eine Gruppe von Davoserinnen und Davosern. Sie möchten anonym bleiben. Die treibende Kraft erklärt die Absicht: «Dank unseren Vorfahren haben wir Könige überwunden. Heute, da Autokratie und Imperialismus wieder aufkommen, wollen wir vor den Augen der Mächtigen ein Zeichen setzen für die Demokratie und für das Völkerrecht.»
Für die Operation «No Kings» transportierten zehn Personen am Nachmittag 450 Fackeln auf den Grüniberg. In annähernd drei Stunden überwanden sie fast 800 Höhenmeter durch den Schnee. Unterhalb des Gipfels präparierten sie das unwegsame Gelände und platzierten die Fackeln an den richtigen Punkten – dies mit Anweisungen von Komplizen im Tal. Mit den Sicherheitsbehörden war die Aktion nicht abgesprochen.
Die Beobachtung vor Ort zeigt: Bei den Passanten gehen die Meinungen über die feurige Botschaft auseinander. Die grosse Mehrheit zeigt sich jedoch auf amüsierte Weise einverstanden und zollt dem Werk Respekt.
