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Eine Person stellt das Plakat von Geri Mueller mit der Aufschrift

Aufstand im Stadthaus: Wie geht es weiter mit Geri Müller in Baden? Bild: KEYSTONE

#gerigate

Stadtrat von Baden beklagte fehlende Reue bei Geri Müller – geht es nur ums Geld?

Am Montag nimmt der gestrauchelte Badener Stadtammann Geri Müller seine Tätigkeit wieder auf. Sowohl im Stadthaus als auch als Grünen-Nationalrat bei der Session in Bern. Die Sonntagspresse nimmt das zum Anlass, die Affäre noch einmal aufzuwärmen.



In der «NZZ am Sonntag» kommt Müllers Anwalt zu Wort. Sein Mandant werde an der Nationalratssession teilnehmen, allerdings mit Rücksicht auf die «besonderen Umstände in Baden, die sich nach dreiwöchiger Krankheit» ergeben hätten.

Der «Sonntagsblick» hat sich derweil in Baden umgehört. Laut seiner Version waren nicht politische Gründe oder belastende Fakten ausschlaggebend dafür, dass die Stadtratskollegen Müller die Ämter entzogen haben. Bei der Aussprache habe dieser offenbar zuwenig «echte Reue» gezeigt.

Das Blatt aus dem Hause Ringier bringt zudem die Salär-Frage ins Spiel. Müllers Lohn kann nicht angetastet werden. Demnach würde er in der verbleibenden Amtszeit brutto 1,13 Millionen Franken verdienen. «Dabei hätte er kaum noch etwas zu tun», schreibt der SonntagsBlick. Weil die übrigen Stadträte Mehrarbeit leisten müssten, winkt ihnen eine Lohnaufbesserung.

Es soll um mehr Sitzungsgelder und höhere Pauschalen für jene gehen, die ein Dossier von Müller übernehmen. Doch die Politiker könnten laut der «SonntagsZeitung» auf höhere Entschädigungen freiwillig verzichten. Ob sie dazu bereit wären, wollten sie die Zeitung nicht wissen lassen. (kad)

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