Gesellschaft & Politik
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Austrian Interior Minister Johanna Mikl-Leitner and European Commissioner for Migration and Home Affairs Dimitris Avramopoulos (not pictured) address a news conference in Traiskirchen, Austria, September 7, 2015. Avramopoulos said on Monday he was counting on European Union member states to support proposals the bloc's chief executive will present on Wednesday to tackle the refugee crisis engulfing Europe. REUTERS/Heinz-Peter Bader

Die österreichischere Innenministerin Johanna Mikl-Leitner hat keinerlei Verständnis dafür, dass im Balkan keine Asylanträge gestellt werden. 
Bild: HEINZ-PETER BADER/REUTERS

Österreichs Innenministerin droht mit Abschiebungen in Balkanländer: «Das ist keine Schutzsuche mehr, sondern Asyl-Optimierung»



Angesichts des neuen Flüchtlingsandrangs über den Balkan hat Österreichs Innenministerin Johanna Mikl-Leitner harte Massnahmen angekündigt: Menschen, die nach der Durchreise durch Kroatien oder Slowenien erst in Österreich um Asyl bitten, würden alle dorthin zurückgebracht, sagte die Ministerin am Samstag in Wien.

Sie habe kein Verständnis dafür, dass am Balkan kaum Asylanträge gestellt werden, denn es handle sich um sichere Länder:

«Das ist keine Schutzsuche mehr, sondern Asyl-Optimierung.»

Johanna Mikl-Leitner

Österreichs Behörden erwarteten am Samstag die Ankunft von rund 10'000 Menschen, die zuvor über Kroatien und Ungarn reisten. Die meisten Flüchtlinge wollen derzeit weiter nach Deutschland. Im zweiten Quartal war Österreich hinter Ungarn das EU-Land mit der zweithöchsten Zahl von Asylanträgen pro Einwohner.

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann forderte Konsequenzen für «unsolidarische Länder», die sich der angestrebten Quote für die Verteilung von Flüchtlingen in der EU verweigerten: «Für diese Länder sollten finanzielle Mittel der EU gekürzt werden», sagte der Sozialdemokrat der «Welt am Sonntag». (sda/dpa)

Passend dazu: Flüchtlinge kämpfen gegen Grenzen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 19.09.2015 16:18
    Highlight Highlight Asyloptimierung, oft erkämpft mit Gewalt und Steinewürfe gegen die Grenzorgane der osteuropäischen Länder - eine absolut richtige Wortwahl! Und exakt SO geht es nicht, denn sonst landen alle in Deutschland und Oestereich, in absehbarer Zeit wohl auch bedeutend vermehrt in der Schweiz. Letzters ist eine reine Frage der Zeit, zumal wenn die erwähnten Länder zwangsläufig vermehrt dicht machen. Man muss den Flüchtlingen schon im Vorfeld ihrer Migration klar machen, dass Europa kein Selbstbedienungsladen ist, da sich sogar zunehmend Linke in Deutschland und anderswo immer mehr dagegen verwahren.
    • Olaf 19.09.2015 16:54
      Highlight Highlight Man, man, man - diese unglaubliche Hochnäsigkeit mit der Flüchtlingen immer wieder unterstellt wird, sie kämen hierher, weil hier Milch und Honig flössen. Mach doch mal die Augen auf: Es geht um Verrecken oder Überleben! Und - ohjehmine - am Ende muss jeder von uns noch 3,50 Franken für Solidarität zahlen. *schlimm*
    • poga 19.09.2015 17:16
      Highlight Highlight Wie zu Hölle kommst du auf den Betrag von 3.50Fr?
    • 2sel 19.09.2015 18:33
      Highlight Highlight Ich finde es respektvoll, wie die Länder der EU (und auch die Schweiz) das beste tun um die vielen Flüchtlinge aufzunehmen. Jedoch finde ich es respektlos, wie viele Flüchtlinge eine Registrierung in gewissen Ländern verweigern und sozusagen ein "Wunschland" für Ihre Flucht fordern...

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