Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Getrocknetes Wildfleisch gilt in gewissen Kreisen als Delikatesse.  Bild: Grenzwachtregion Basel

«Bushmeat»

Wildtierfleisch-Lieferung an der Basler Grenze abgefangen

Schweizer Grenzwächter haben in Basel einen Schmuggel von sogenanntem «Bushmeat» aufgedeckt: Im Wagen eines Franzosen fanden sie Fleisch einer Pythonschlange, eines Krokodils und von zwei Gürteltieren. 



Erwischt wurde der 45-jährige Franzose vergangenen Mittwoch am Autobahn-Grenzübergang Basel/St. Louis bei der Einreise in die Schweiz, sichergestellt wurden insgesamt 16 Kilogramm Fleisch.

Dieses wurde auf Anordnung des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen aus seuchenpolizeilichen Gründen vernichtet, wie die Grenzwache in Basel am Mittwoch mitteilte. 

Geschütztes Fleisch von afrikanischen Wildtieren

Das Fleisch stammt von afrikanischen Wildtieren, die allesamt durch das internationale CITES-Abkommen geschützt sind. Die Kadaver waren in Plastiksäcken verpackt und lagen in einem Reisekoffer, auf den die Grenzwächter im Kofferraum des in Frankreich zugelassenen Autos stiessen. 

Der Schmuggler hatte den Grenzwächtern zunächst angegeben, keine Waren mit sich zu führen. Später sagte er aus, dass er den Auftrag erhalten habe, den Koffer zu Verwandten nach Zürich zu bringen. Was sich im Koffer befand, habe er nicht gewusst. 

Abklärungen der Grenzwache ergaben, dass die Tierkadaver aus Kamerun stammen und rund 50 Euro gekostet haben. Gemäss der Mitteilung handelt es sich um den ersten Fall von «Bushmeat»-Schmuggel in der Region Basel. Auf den Flughäfen von Zürich und Genf werden dagegen immer wieder Wildtierschmuggler erwischt. In gewissen Kreisen gilt das Fleisch von Wildtieren als Delikatesse. (sda)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese sieben Grundrechte hat der Bundesrat bereits eingeschränkt

Die Coronakrise hat auch in der Schweiz massive Auswirkungen auf die Grundrechte. Per Notrecht hat die Regierung ein Viertel davon eingeschränkt. Dazu legte er die politischen Rechte auf Bundesebene still.

Es war ein überraschendes Argument, weshalb er gegen eine Ausgangssperre ist: «Wir haben schon sechs oder sieben Grundrechte eingeschränkt», sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). «Wir sollten nicht noch weiter gehen.»

Das trifft auch die Situation in der Schweiz auf den Punkt. Recherchen zeigen: Der Bundesrat hat mit der ausserordentlichen Lage nach Epidemiengesetz gleich sieben Grundrechte eingeschränkt: das Recht auf persönliche Freiheit, Glaubensfreiheit, Anspruch …

Artikel lesen
Link zum Artikel