Gesellschaft & Politik
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epaselect epa04538804 Greek Prime Minister Antonis Samaras attends a vote for Greek President at the Parliament in Athens, Greece, 23 December 2014. The Greek Parliament failed to elect Stavros Dimas as president of the Hellenic Republic in the second of three rounds of voting for the presidential election. Dimas did not gain the support of 200 MPs needed to be elected in the second round, as 168 deputies voted in favour of his candidacy and 131 MPs did not support him and voted 'Present'.  EPA/SIMELA PANTZARTZI

Stavros Dimas wurde im dritten Wahlgang nicht gewählt.  Bild: EPA/ANA-MPA

Angst vor Linkspartei

Präsidentenwahl in Athen gescheitert – Vorgezogene Wahlen



Die Wahl eines neuen griechischen Staatspräsidenten ist am Montag auch im dritten Anlauf gescheitert. Laut Verfassung müssen nun vorgezogene Parlamentswahlen bis Anfang Februar stattfinden. Einziger Kandidat für das Amt des Staatspräsidenten, der nur repräsentative Aufgaben wahrnimmt, war der konservative ehemalige EU-Kommissar Stavros Dimas

Noch bevor das Votum zu Ende war, hatten sich bei der namentlichen Abstimmung mehr als 121 der insgesamt 300 Abgeordneten der Stimme enthalten. Laut Verfassung müssen vorgezogene Parlamentswahlen bis Anfang Februar stattfinden.

Die Regierungskoalition, die den Präsidentschaftskandidaten Dimas stellte, dürfte sich vor einem Triumph der linken Syriza-Partei von Alexis Tsipras fürchten, die in allen Meinungsumfragen führt. Die Partei lehnt den von den internationalen Geldgebern geforderten Sparkurs in Athen vehement ab. Vor drei Wochen war die Börse in Athen aus Angst vor Neuwahlen bereits eingebrochen. 

An den Finanzmärkten sorgt dies für Unruhe. Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone sei zwar nicht wahrscheinlich, aber die Unsicherheit bereite den Investoren Sorge – daher auch die deutliche Talfahrt des Aktienmarkts, sagte Manos Chatzidakis, Analyst bei Beta Securities in Athen. (pma/sda/dpa)

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Interview

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