DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Flüchtlings-Schiff

Führerloser Frachter mit Flüchtlingen erreicht Italiens Küste



Nach mehreren Stunden auf hoher See sind 450 Flüchtlinge vor der Küste Italiens in Sicherheit gebracht worden. Der führerlose Frachter «Ezadeen» mit den Migranten an Bord erreichte am späten Freitagabend den Hafen der kalabrischen Stadt Corigliano Calabro.

Die Küstenwache hat das Schiff nach eigenen Angaben vom Freitagabend begleitet. Da die Einfahrt einige Zeit dauerte, konnten die Flüchtlinge allerdings nicht unmittelbar von Bord gehen.

Sie waren am Donnerstag bei ihrer Flucht über das Mittelmeer von der Besatzung des Frachters im Stich gelassen worden. Die Küstenwache entdeckte den zweiten führerlosen Frachter innerhalb weniger Tage und leitete die Rettung ein. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Roger de Weck wird Seenotretter: «Sollte deswegen mein Ruf leiden, wäre mir das eine Ehre»

Der bekannte Publizist und Autor Roger de Weck engagiert sich neu als Vorstandsmitglied bei SOS Méditerranée, einer Organisation zur Rettung von Geflüchteten im Mittelmeer. Im Interview spricht er über seine Beweggründe.

Herr de Weck, man kennt sie als Medienmann, als Ex-Chef vom «Tages-Anzeiger» und «Die Zeit». Zuletzt waren Sie Generaldirektor der SRG. Nun wollen Sie Flüchtlingshelfer werden. Warum? Flüchtlingshelfer? Das sehe ich allerdings ganz anders: SOS Méditerranée bewahrt Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche vor dem Ertrinken. Tausende Menschen wie Sie und ich wären heute tot ohne unser Schiff Ocean Viking und andere Rettungsschiffe, ohne die hochprofessionellen Besatzungen. Genau darum …

Artikel lesen
Link zum Artikel