Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sommaruga nach dem Treffen mit EU-Spitze

Diese Annäherung ist rein körperlich: «Unsere Positionen liegen weit auseinander»



Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist in Brüssel, um mit der EU-Führung über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative zu reden. Dabei wurde sie von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker herzlich begrüsst – vielleicht etwas zu herzlich. Der Kuss auf die Backe löst beim Betrachten beträchtliches Unbehagen aus.

Und so ganz aufrichtig hat es Juncker wohl auch nicht gemeint. Sommaruga sagte nach dem Treffen: 

«Wir haben festgestellt, dass unsere Positionen weit auseinander liegen»

Der Spielraum für beide Seiten sei ausserdem klein, führte sie an. Juncker stiess seinerseits ins gleiche Horn: «Es gibt keine Annäherung der Standpunkte.» Er sei nicht sonderlich optimistisch, sagte er weiter, «aber unter Freunden muss man miteinander sprechen», fügte er an. 

Juncker und Sommaruga einigten sich auf «intensive Konsultationen», um ein Gesprächsklima zu schaffen. Ausserdem wollen die EU und die Schweiz im Rahmen des geltenden Freizügigkeitsabkommen Fragen und Anliegen angehen, gemeinsame Wege prüfen sowie periodisch die Ergebnisse der Konsultationen prüfen. 

Dies bringe der Wille zum Ausdruck, dass man die Beziehung weiter führen wolle, sagte Sommaruga. Juncker betonte auch, die EU sei an guten Beziehungen mit der Schweiz interessiert. (rey/sda) 

Annäherung oder nicht – das Bild sorgt auf Twitter für Belustigung

(rey)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • CG aus G :-) 03.02.2015 08:25
    Highlight Highlight Unsere Frauen wollen sie küssen, aber blos keine Zugeständnisse machen!
  • Adonis 02.02.2015 20:51
    Highlight Highlight wie es scheint, hat der Mann sie zum Fressen gern. Ein Kuss, soviel ich weiss, sieht anders aus. Verstört ist das keineswegs, Kindlimann hat wohl noch kein Kindli gezeugt, wenn er sowas schreibt.
  • Randen 02.02.2015 17:56
    Highlight Highlight Sehr gut! Den haben wir jetzt in der Hand wie es scheint.... Aber es reicht jetzt! Wo sind eigentlich die Leibwächter meiner Bundespräsidentin?

Das VBS beschaffte in China unnütze Masken gegen Coronavirus

Zahlreiche Masken, welche das VBS zu Beginn der Coronakrise in China beschafft hat, genügen medizinischen Ansprüchen nicht. Sie schützen bestenfalls vor Luftverschmutzung, nicht aber vor dem Coronavirus.

Als Hygienemasken im Frühling weltweit Mangelware waren, beschaffte das Bundesamt für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) 18 Millionen Masken.

An den Mann und die Frau gebracht wurden diese schliesslich via Detailhandel und Apotheken. Doch nun zeigt sich: Viele dieser Masken schützen wohl nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Wie die «Tagesschau» von Fernsehen SRF am Donnerstag publik machte, wurden und werden diese Masken fälschlicherweise als sogenannte Masken des …

Artikel lesen
Link zum Artikel