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EU – Schweiz: Das Eis schmilzt
quelle: x01164 / francois lenoir
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Sommaruga nach dem Treffen mit EU-Spitze

Diese Annäherung ist rein körperlich: «Unsere Positionen liegen weit auseinander»



Bundesrätin Simonetta Sommaruga ist in Brüssel, um mit der EU-Führung über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative zu reden. Dabei wurde sie von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker herzlich begrüsst – vielleicht etwas zu herzlich. Der Kuss auf die Backe löst beim Betrachten beträchtliches Unbehagen aus.

Und so ganz aufrichtig hat es Juncker wohl auch nicht gemeint. Sommaruga sagte nach dem Treffen: 

«Wir haben festgestellt, dass unsere Positionen weit auseinander liegen»

Der Spielraum für beide Seiten sei ausserdem klein, führte sie an. Juncker stiess seinerseits ins gleiche Horn: «Es gibt keine Annäherung der Standpunkte.» Er sei nicht sonderlich optimistisch, sagte er weiter, «aber unter Freunden muss man miteinander sprechen», fügte er an. 

Juncker und Sommaruga einigten sich auf «intensive Konsultationen», um ein Gesprächsklima zu schaffen. Ausserdem wollen die EU und die Schweiz im Rahmen des geltenden Freizügigkeitsabkommen Fragen und Anliegen angehen, gemeinsame Wege prüfen sowie periodisch die Ergebnisse der Konsultationen prüfen. 

Dies bringe der Wille zum Ausdruck, dass man die Beziehung weiter führen wolle, sagte Sommaruga. Juncker betonte auch, die EU sei an guten Beziehungen mit der Schweiz interessiert. (rey/sda) 

Annäherung oder nicht – das Bild sorgt auf Twitter für Belustigung

(rey)

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