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Aufrüstung statt Abzug?

Die USA sind besorgt über die Lage in der Ostukraine



ARTEMIVSK, UKRAINE - FEBRUARY 16: A Ukrainian soldier aboard an Uragan self-propelled multiple rocket launcher prepares to drive in the direction of the embattled town of Debaltseve on February 16, 2015 in Artemivsk, Ukraine. A ceasefire that went into effect two days ago has been generally respected aside from Debaltseve, where pro-Russian rebels claim to have surrounded thousands of Ukrainian fighters and the battle continues. (Photo by Brendan Hoffman/Getty Images)

Unterwegs nach Debalzewo. Bild: Getty Images Europe

Die USA haben sich besorgt über die anhaltenden Kampfhandlungen in der Ostukraine gezeigt. Eine Sprecherin des US-Aussenministeriums forderte am Montagabend von Russland und den «Separatisten, die es unterstützt», eine sofortige Einstellung der Feindseligkeiten.

Besonders beunruhigt zeigte sich Sprecherin Jen Psaki über die Lage im Gebiet um die Stadt Debalzewo. «Wir verfolgen Berichte genau, wonach eine neue Kolonne mit russischem Militärgerät auf dem Weg nach Debalzewo ist», fügte sie an. 

Die Konfliktparteien in der Ostukraine sollen am Dienstag mit dem Abzug schwerer Waffen aus einer Sicherheitszone beginnen. Zahlreiche Verstösse gegen die seit der Nacht auf Sonntag geltende Feuerpause gefährden jedoch den Friedensprozess.

Die ukrainischen Truppen und die prorussischen Separatisten werfen sich gegenseitig vor, die in der weissrussischen Hauptstadt Minsk ausgehandelten Vereinbarungen zu ignorieren.

Berichte von eingekesselten Soldaten

Bei Debalzewo sollen bis zu 8000 ukrainische Soldaten eingekesselt sein. Der Generalstab in Kiew bestätigte die Einkreisung der Soldaten nicht. «Wir können unsere Stellungen mit Munition und Lebensmitteln versorgen», sagte Sprecher Wladislaw Selesnjow.

Der in der vergangenen Woche in Minsk vereinbarte Friedensplan sieht vor, dass der Abzug schwerer Waffen am zweiten Tag nach der Feuerpause beginnt. Für den Abzug aus einer – je nach Reichweite der Waffenart – 50 bis 140 Kilometer breiten Sicherheitszone haben die Konfliktparteien zwei Wochen Zeit. 

Die Regierungseinheiten müssen sich hinter die aktuelle Frontlinie zurückziehen, die Separatisten hinter eine im September vereinbarte Waffenstillstandslinie. Die OSZE soll Feuerpause und Abzug der Waffen überwachen. (kad/sda/dpa)

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