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Und welcher sind Sie?

13 Typen, die man in jedem Fitnesscenter trifft



Jeder der mehr als zweimal im Fitnesscenter war, kennt ihn: den Schreihals. Jeden seiner Sätze muss er mit lautem Gebrüll kommentieren. Der Schreihals ist in den Augen vieler das Kraftraum-Stereotyp per se. Wer allerdings länger als nur einen Frühling lang trainiert, weiss, dass ein Kraftraum nur so strotzt vor Subkultur ...

1. Die Discopumper

Die 3er-Splits der Discopumper sind besonders ausgeklügelt: Montag: Bizeps, Mittwoch: Bizeps, Freitag: Bizeps. Damit kommen sie zwar nicht vom Fleck, um sich selber im Spiegel zu gefallen reicht es aber. Lecken in unbeobachteten Momenten das Spiegelbild ab. 

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2. Die Theoretiker

Die Theoretiker wissen, wie man gleichzeitig Fett verliert und dabei Muskeln aufbaut. Sie wissen alles über Supersets. Sie wissen einfach alles. Alles. Tutti. Und Wissen verpflichtet. Auch das wissen die Theoretiker. Deshalb teilen sie ihren unendlichen Erfahrungsschatz mit jedem und jeder. Unaufgefordert. Und so kann es kommen, dass auch die 67-jährige Dora einen stündigen Vortrag über das neue Super-Katana-Drückershirt erdulden muss. Mit einer Hantel in der Hand sieht man die Theoretiker allerdings selten.

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3. Die Halloundaufwiedersehen

Sie kommen, wenn man geht und gehen, wenn man kommt. Tatsächlich trainieren sieht man sie allerdings selten. Bleibt nur zu hoffen, dass sie es in der Beziehung nicht ähnlich machen.

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4. Die Noobs

Sie überschätzen sich beim Bankdrücken und werden dabei fast erwürgt. Sie nehmen ungleichmässig viel Gewicht von der Hantelstange und werden dabei fast erschlagen. Sie bewältigen ungefähr 100 Sätze pro Trainingseinheit und brennen dabei aus. Wir haben die Fehler alle auch gemacht und weil wir sie überlebt haben, sind wir heute noch dabei.

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5. Die Fragezeichen

Sie trainieren zwar schon seit Jahren, wissen aber scheinbar immer noch nicht genug. Die Odyssee der Fragezeichen endet meist, wenn sie (endlich) YouTube, Google oder ein paar anständige Fitnessforen entdecken (10 Prozent aller Fälle) oder wenn sie in den Fängen eines Theoretikers landen (90 Prozent aller Fälle). Dieser Aufprall zweier gegensätzlicher Kräfte führt häufig zu in einer Läuterung: Entweder verstummt das Fragezeichen oder der Theoretiker. Ein Gewinn für das gesamte Fitnesscenter.

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6. Die Düsentriebs

Sie erfinden immer wieder neue Übungen. Sogar bei den Kniebeugen kennen sie eigene Variationen, die «viel besser» sind. Videos von ihnen landen gerne mal ohne ihr Wissen auf YouTube, wo sie verspottet werden. Was aber niemand weiss: Dank derselben Taktik im Geschäftsleben haben sie es zu Millionen gebracht. 

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7. Die Heulsusen

Bei ihnen drückt immer irgendwo der Schuh: Am Montag zwickt der Rücken, am Mittwoch macht der Ellenbogen Probleme, am Freitag ist es das Knie. Doch die Heulsusen müssen nicht zwingend Simulanten sein. Sind sie gleichzeitig «Spartaner», dann sind die Leiden vermutlich echt.

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8. Die Spartaner

Sie trainieren am härtesten, essen am diszipliniertesten und nehmen im Unterschied zum Rest des Centers auch an Wettkämpfen teil. Alle, die sich weniger als drei Jahre lang geschunden haben, wagen es erst gar nicht, sie anzusprechen. Aber zum Quatschen sind die Spartaner sowieso nicht ins Gym gekommen. Fiese Kombination: Spartaner und Roid-Rage.

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9. Die Roid-Rager

Du so: «Wie geht's?». Er so: «Hast Du ein Problem?», und etwas leiser «Oder ein paar Pillen für mich?». Im Umgang mit Roid-Rager gibt es drei Regeln: 1. Kein Geld ausleihen. 2. Kein Auto ausleihen. 3. Eigentlich überhaupt nichts ausleihen und hoffen, dass sie bald wieder zu Sinnen kommen.

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10. Die Speckis

Sie trainieren etwa so viel wie sie essen. Diätphasen dauern maximal einen halben Tag. Aber Masse ist Klasse und dementsprechend viel Eisen legen sich Speckis auf. Werden oft unterschätzt. 

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11. Die Polysportiven

Sie pumpen nur zum Ausgleich. Fürs Unihockey, fürs Basketball, für den Rücken. Im Studio werden sie ignoriert, obwohl sie durch die Teamsport-Schule eigentlich meist sehr sozial wären. Aber sie haben halt Hühnerbrüste.

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12. Die Laufbandtiere

Sie werden alle anderen im Gym überleben. Aber zu welchem Preis? Stundenlang quälen sie sich auf dem Laufband, danach noch etwas Rudern und nach einer ausgedehnten Stepper-Session ist dann doch irgendwann mal gut. Eine Unterart der Laufbandtiere sind die Laufbandsprinter ...

13. Die Knallkörper

Im Januar beginnen sie ihr Training. Im Februar reissen die ersten Geduldsfäden und sie beginnen, schachtelweise Substanzen einzuwerfen. Im März sehen sie aus wie Godzilla – leider auch ihre Rücken. Im April kriegen sie die erste Verwarnung, weil sie eine Hantel nach einem unscheinbaren Rentner werfen. Im Mai werden sie wegen Nierenversagens in die Klinik eingeliefert und danach nie mehr wieder gesehen. 

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Bonus: Die Normalos

Sie tragen Kopfhörer, trainieren brav, legen die Gewichte zurück an ihren Platz, benutzen immer ein Handtuch und stören nie. Sie gehören zur unbeachteten Masse im Studio. Leute wie sie finanzieren mit ihren Jahresabos, die sie kaum auslasten, das Studio. Nur dank ihnen, können Freaks wie wir zu günstigen Preisen trainieren! Vielen Dank!

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