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epaselect epa04676338 German Chancellor Angela Merkel (R) and Greek Prime Minister Alexis Tsipras (L) adjust their earpiece as they inform the public about their previous talk during a press conference in the Federal Chancellery in Berlin, Germany, 23 March 2015. Tsipras is expected to present a list of reforms, hoping to unlock bailout funds to prevent Greece from running out of cash next month, Greek government sources said.  EPA/STEPHANIE PILICK

Griechenland spricht wieder einmal mit Deutschland. Viel ist bisher noch nicht herausgekommen. Bild: EPA/DPA

Merkel und Tsipras reden und reden und reden



Während fast fünf Stunden haben sich am Dienstagabend die deutsche Kanzlerin Angela Merkel und Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras ausgesprochen. Thema waren die Lage in Griechenland und die Beziehungen in der EU.

Der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert teilte in der Nacht zum Dienstag mit: «Die Bundeskanzlerin und der griechische Ministerpräsident hatten in guter und konstruktiver Atmosphäre eine umfassende Aussprache über die Situation Griechenlands, die Arbeitsweise der Europäischen Union und die künftige deutsch-griechische Zusammenarbeit.» Nähere Angaben machte er nicht.

Das Gespräch hatte gegen 19 Uhr begonnen und endete kurz vor Mitternacht. Zuvor waren Merkel und Tsipras bei dessen Antrittsbesuch trotz versöhnlicher Töne in wesentlichen Fragen der Schuldenkrise nicht vorangekommen. Tsipras sagte zu, dass Athen Vereinbarungen einhalten wolle. Er forderte aber andere Prioritäten. «Wir brauchen einen neuen politischen Mix.» 

Merkel drängte den Euro-Partner angesichts des drohenden Staatsbankrotts, Reformen auch umzusetzen. Forderungen nach weiteren Entschädigungen für Nazi-Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs wies die Kanzlerin zurück.

Tsipras will am zweiten Tag seines Besuch das Holocaust-Mahnmal besuchen und sich mit Politikern von SPD, Grünen und Linkspartei treffen. (feb/sda/dpa/reu)

Griechenland

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quelle: ap/ap / thanassis stavrakis
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