Griechenland
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Nach Spitzentreffen: Griechenland muss EU Reformliste vorlegen



epa04670376 (L-R) European Commission President Jean-Claude Juncker, Greek Prime Minister Alexis Tsipras, President of the European Council, Polish, Donald Tusk, Secretary Genral of EU council Uwe Corsepius, ECB President Mario Draghi,  French President Francois Hollande, German Chancellor Angela Merkel and Dutch Finance Minister, President of Eurogroup Jeroen Dijsselbloem sit at the start of a special roundtable meeting on Greece Financial crisis, on the sideline of European heads of states and government summit in Brussels, Belgium, 19 March 2015.  EPA/EMANUEL DUNAND / POOL

Das informelle Siebner-Gremium (inklusive dem Generalsekretär des EU-Rats sind acht Personen anwesend) soll eine Lösung für die blockierten Griechenland-Verhandlungen vorspuren. Bild: EPA/AFP POOL

Nach einem Sondertreffen mit Deutschland, Frankreich und den EU-Spitzen hat sich Griechenland verpflichtet, in den nächsten Tagen eine vollständige Liste mit eigenen Reformvorschlägen vorzulegen. Dann soll über Notkredite gesprochen werden. 

Es bleibe dabei, dass die Geldgeber-Institutionen vor einer Auszahlung neuer Milliardenhilfen eine Bestätigung der Vorhaben abgeben müssten, sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am frühen Freitagmorgen in Brüssel. «Alles soll schnell gehen», hob die Kanzlerin hervor. 

Die griechische Regierung werde «in den kommenden Tagen» eine «vollständige Liste spezifischer Reformen» vorlegen. Eine frühzeitige Auszahlung ausstehender Notkredite wurde Athen aber nicht zugesagt.  

Basis bleibe die Vereinbarung der Euro-Finanzminister vom 20. Februar, heisst es in einer Erklärung von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, EU-Gipfelchef Donald Tusk und Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem.

Im Vormonat war das Hilfsprogramm gegen Reformzusagen Athens um vier Monate verlängert worden. Nach Experteneindruck reicht das Geld der griechischen Staatskasse bis Anfang April aus.

Die Gruppe war auf Bitten von Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras am Rande des EU-Gipfels zusammengekommen. Neben Merkel und Tsipras waren Frankreichs Präsident François Hollande, Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem sowie die Präsidenten von Europäischer Zentralbank, Rat und EU-Kommission am Tisch. (trs/sda/dpa/afp)

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