DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rechtspopulist Nigel Farage regt sich über EU-Löhne auf … und wird dann mit der bitteren Realität konfrontiert



Populisten haben es bekanntlich nicht so mit Fakten. Kern ihrer Argumentation ist die Überspitzung, die Verdrehung und Übertreibung. Paradebeispiel des Populismus ist Nigel Farage, der mit seiner UKIP-Partei bei den Parlamentswahlen in Grossbritannien im Mai zulegen will. 

Im November 2012 hat sich Farage wieder ausgiebig über die «Geldverschwendung» in der EU ausgelassen. Die treffende Antwort auf den plumpen Populismus lieferte Guy Verhofstadt, Chef der europäischen Liberalen: «Wissen Sie, Kolleginnen und Kollegen, was meiner Meinung nach die grösste Geldverschwendung in der Europäischen Union ist? Das Gehalt von Mr. Farage.»

So sei Farage zwar Mitglied des Fischerei-Komitees, dort aber nie anwesend: «2011: keine Anwesenheit. 2012: keine Anwesenheit», erklärt Verhofstadt. Er fuhr fort: «Es ist fantastisch, was Sie hier machen. Sie kommen hierher und sagen, die Gehälter, die uns gezahlt werden, seien ein Skandal und Sie selbst zahlen sich ein Gehalt, ohne irgendeine Arbeit in Ihrem Komitee zu machen.» 

(pma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die Welt trauert – Biden, Merkel, Parmelin und viele mehr würdigen Prinz Philip

Stolze 99 Jahre wurde Prinz Philip alt. Der Ehemann der britischen Königin Elizabeth II. ist am Freitag «friedlich entschlafen», wie es in einer Mitteilung des Königshauses heisst. Hier sind die Reaktionen zu Philips Tod.

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und seine Ehefrau, die frühere Aussenministerin Hillary Clinton, würdigten ebenfalls den Einsatz von Prinz Philip und sprachen der Queen, der Königlichen Familie und dem britischen Volk ihr Mitgefühl aus. Sie erklärten: «Wir haben …

Artikel lesen
Link zum Artikel