Grossbritannien
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Lächeln für die Kamera: Klimaaktivisten haben sich auf dem Flughafen Heathrow an einen Zaun gekettet. bild: screenshot twitter

Umweltaktivisten protestieren am Flughafen Heathrow – 13 Flüge gestrichen



Umweltaktivisten haben am Londoner Flughafen Heathrow mit einer spektakulären Aktion für einen zwischenzeitlichen Unterbruch des Flugbetriebs auf einer der Pisten gesorgt. Mehrere Mitglieder der Organisation «Plane Stupid» überwanden am Montag Morgen einen Zaun am Flughafen und ketteten sich auf einem Rollfeld an Abschrankungen. 

Ein Sprecher des Flughafens riet Passagieren, sich über den aktuellen Status von Flügen zu informieren und warnte vor Verspätungen. «Wir arbeiten eng mit der Polizei zusammen», heisst es laut der britischen Zeitung «The Guardian» in einem Statement des Flughafens. Bislang wurden am Flughafen Heathrow 13 Flüge gestrichen, die «meisten» wegen den Protesten, sagte der Flughafen-Sprecher weiter. Vier Stunden dauerte es, bevor die Polizei am frühen Morgen die ersten Demonstranten abführen konnte. Auf ihrem Twitter-Account dokumentieren die Aktivisten ihre Aktion.

Zwar sind derzeit beide Start- und Landebahnen in Betrieb, allerdings sei die nördliche Bahn in Folge der Protestaktion verkürzt und daher nur für Kurzstreckenflüge geöffnet. Die Polizei spricht laut «Guardian» von einem Schaden in Millionenhöhe, während die Aktivisten von Plane Stupid beteuern, dass ihre Aktion keine Flugbehinderungen auslösen würde.

Die Organisation will mit ihrem Protest auf die Expansions-Pläne des Flughafens aufmerksam machen. Vor einigen Wochen wurde eine Erweiterung vorgeschlagen. Ein neues Rollfeld soll den nach Passagieraufkommen grössten europäischen Flughafen entlasten.

Umweltaktivisten warnen vor den negativen Folgen, die ein neues Rollfeld für das Klima habe. (wst/meg/Spon)

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