Hongkong
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this photo released by China's Xinhua News Agency, Chinese President Xi Jinping, right, watches as Chui Sai On is sworn in as the chief executive of the Macao Special Administrative Region  at a celebration gathering marking the 15th anniversary of Macao's return to Beijing, in Macau Saturday, Dec. 20, 2014. Xi on Saturday urged the semiautonomous former Portuguese colony of Macau to guard against interference by what he called hostile external forces, after prolonged pro-democracy protests in nearby Hong Kong. (AP Photo/Xinhua, Li Tao) NO SALES

Xi Jinping (rechts) bei der Vereidigung des Macao-Verantwortlichen Chui Sai On.   Bild: AP/Xinhua

«Ein Land – zwei Systeme»

Chinas Staatschef warnt Demokratieaktivisten in Hongkong und Macao

Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat Demokratieaktivisten in den Sonderverwaltungszonen Macao und Hongkong vor weiteren Protesten gegen die Staatsführung in Peking gewarnt. Am Prinzip «Ein Land – zwei Systeme» müsse festgehalten werden, sagte Xi.

Andere Bestrebungen seien «ein fehlgeleiteter Ansatz, als ob man den linken Fuss in den rechten Schuh stecken würde», sagte Xi am Samstag bei der Einführung des Verwaltungschefs von Macao, Fernando Chui, in seine zweite Amtszeit. Die Polizei schirmte Xi, der am Freitag in Macao eingetroffen war, ab und hielt Demonstranten von ihm fern.

Keine freien Wahlen

In Hongkong gelten seit der Rückgabe der früheren britischen Kronkolonie an China 1997 gemäss dem Prinzip «Ein Land – zwei Systeme» Bürgerrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit. Freie Wahlen jedoch gibt es nicht.

Ähnlich ist die Lage in Macao, das im Jahr 1999 von Portugal an China zurückgegeben wurde. Für Samstag war dort eine grössere Kundgebung geplant.

In Hongkong hatte es in den vergangenen Monaten Proteste von Demokratieaktivisten gegeben, die Änderungen an einer von Peking auferlegten Wahlrechtsreform fordern. Diese sieht vor, dass in Hongkong im Jahr 2017 erstmals der Verwaltungschef gewählt wird, Peking aber zuvor die Kandidaten bestimmt. Die Demonstranten verlangen hingegen freie Wahlen. (sda/afp)



Das könnte dich auch interessieren:

Geld allein macht nicht glücklich – aber was dann, Herr Glücksforscher?

Link zum Artikel

Love-Scamming: Wie ich einer Russin (fast) auf den Leim gegangen bin

Link zum Artikel

Die Geschichte dieses Bildes steht exemplarisch für den momentanen Gender-Knorz

Link zum Artikel

Bond fährt E-Auto? (00)7 Vorschläge, wie er sich noch besser an die Generation Y anpasst

Link zum Artikel

Vegane Influencerin bekommt ihre Periode nicht mehr – jetzt zieht sie Konsequenzen

Link zum Artikel

Warum ich bete

Link zum Artikel

Die Influencer der Zukunft sind nicht menschlich – und sind jetzt schon Millionen wert

Link zum Artikel

Roger Federer ein Spielball der Strömung – das könnte zum Problem werden

Link zum Artikel

Kassieren SVP und SP eine Schlappe? 7 wichtige Punkte zu den Zürcher Wahlen

Link zum Artikel

Im 30'000-Franken-Outfit – so rückt Leroy Sané in die DFB-Elf ein

Link zum Artikel

Bye-bye Beno: Wie der ehemalige Gassen-Mönch in die völkische Szene abrutschte

Link zum Artikel

Das sind die 3 typischen Phasen eines Pyro-Vorfalls

Link zum Artikel

Wie Trump im Fall Manafort schachmatt gesetzt wurde

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was will ich denn in Hong Kong? Exotisches Essen gibt's auch in der Schweiz

Fremde Küche weckt Sehnsüchte. Dabei hätte auch die Schweiz einiges zu bieten. Der Versuch einer Gegenüberstellung.

Unterm Strich: 

In Hong Kong leben sieben Millionen Menschen. Da kann die Schweiz mithalten. Andererseits ist die Bevölkerungsdichte dort 30 Mal höher. Durchschnittlich 6429 Menschen drängeln sich auf einem Quadratkilometer. Und dieser Wert wird von ein, zwei spärlich besiedelten Inseln im Süden noch stark runtergezogen. Altbauwohnungen mit hohen Decken und 4,5 Zimmern pro Person kann man da knicken. Privater Raum reduziert sich dadurch auf ein Minimum, was wiederum dem öffentlichen …

Artikel lesen
Link zum Artikel