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Eskalation bei Umbrella-Revolution

Polizei in Hongkong verhindert Parlamentsbesetzung



Nach fast zwei Protestmonaten haben Demonstranten in Hongkong versucht, das Parlamentsgebäude zu besetzen. Die Polizei setzte am frühen Mittwochmorgen nach eigenen Angaben Pfefferspray ein, um Eindringlinge vom Legislativrat zurückzudrängen.

Nach Angaben der Polizei versuchten die ersten Demonstranten gegen 1 Uhr am Morgen, in das Parlamentsgebäude einzudringen. Augenzeugen berichteten, dass in den darauffolgenden Stunden immer mehr vermummte Protestierende zu dem Gebäude strömten. Wiederholt sei es zu kleineren Zusammenstössen mit Sicherheitskräften gekommen.

Glasscheiben und Türen zertrümmert

Augenzeugen sprachen von vermummten Aktivisten, die in das Parlamentsgebäude eindringen wollten. Sie berichteten, dass Menschen versuchten, Glasscheiben und Türen zu zertrümmern, um in das Gebäude zu gelangen.

Beamte nahmen vier Männer im Alter von 18 bis 24 Jahren unter anderem wegen Sachbeschädigung fest, wie die Polizei mitteilte. Drei Polizisten wurden gemäss den Angaben verletzt und im Spital behandelt.

Proteste seit gut zwei Monaten

Die Hongkonger Regierung kritisierte Angriffe von vermummten Demonstranten auf das Parlamentsgebäude scharf. In einer Mitteilung hiess es, die Angreifer seien mit Eisenstangen und Steinen bewaffnet gewesen und hätten das Gebäude stark beschädigt. Das Gebäude wurde am Mittwoch für die Öffentlichkeit geschlossen und Parlamentssitzungen wurden vorerst ausgesetzt.

Am Dienstag hatten Polizisten und Arbeiter begonnen, Strassensperren am wichtigsten Protestlager auf der Insel Hongkong zu räumen. Ein Gericht hatte die Räumung angeordnet. Zuletzt hatten noch mehrere hundert Aktivisten am Protestlager in Admiralty nahe des Regierungssitzes auf der Insel Hongkong ausgeharrt. (egg/sda/dpa)

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