International
Österreich

Fünf Tote bei zwei Lawinenabgängen in Österreich

Fünf Tote bei zwei Lawinenabgängen in Österreich

17.01.2026, 20:0117.01.2026, 20:05
ABD0081_20260117 - GASTEIN -
90 Bergretterinnen und Bergretter waren bei den beiden Lawinen im Einsatz.Bild: APA/HUNDESTAFFEL BERGRETTUNG

In Österreich sind insgesamt fünf Menschen bei zwei Lawinenabgängen gestorben. Das teilte eine Sprecherin der Bergrettung Salzburg der Deutschen Presse-Agentur mit.

Am Nachmittag ging den Angaben zufolge eine Lawine am 2'150 Meter hohen Finsterkopf im Grossarltal im Bundesland Salzburg nieder. Sieben Skitourengeher seien dabei verschüttet worden. Vier Mitglieder der Gruppe konnten laut Bergrettung nur noch tot geborgen werden. Die anderen wurden teils schwer verletzt.

Kurz zuvor war eine Frau, die zusammen mit ihrem Ehemann unterwegs war, im Raum Bad Hofgastein von einer Lawine erfasst worden. Auch sie starb unter den Schneemassen.

In beiden Fällen sind Herkunft und Alter der Toten und Verletzten noch unklar.

Lawinengefahr in der Region

«Die Lawinenlage ist heikel», sagte die Sprecherin der Bergrettung weiter. Alt- und Neuschnee seien schlecht miteinander verbunden, so dass sich immer wieder Lawinen lösten. «Diese Tragödie zeigt schmerzhaft, wie ernst die aktuelle Lawinenlage ist», sagte der Bezirksleiter der Bergrettung Pongau, Gerhard Kremser.

Bei den Unglücken war ein Grossaufgebot an Rettern im Einsatz. 90 Bergretter und -retterinnen, weitere Hilfskräfte und mehrere Hubschrauber haben den Angaben nach geholfen, die Toten zu bergen und die Verletzten in Krankenhäuser zu fliegen.

Nach mehreren Wochen ohne Schneefällen waren in den österreichischen Alpen jüngst regional rund 20 bis 50 Zentimeter Schnee gefallen. Zuletzt wurden ein junger Tscheche und ein Mann noch unbekannter Identität bei zwei Lawinenunglücken im freien Skiraum getötet. Die Behörden appellieren immer wieder an die Skitourengeher, äusserst vorsichtig zu sein. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Weisses Haus bearbeitet Foto von Frau, die durch ICE-Behörde festgenommen wurde
Am vergangenen Sonntag ereignete sich ein Protest vor einer Kirche im US-Bundesstaat Minnesota. Am Sonntag wurden drei Personen, die angeblich bei den Protesten dabei gewesen waren, verhaftet. Sie hatten die US-Einwanderungsbehörde (ICE) angeprangert und wurden daraufhin von dieser festgenommen. Zuvor hatten sie einen Gottesdienst in einer Kirche im Dorf St. Paul gestört
Zur Story