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Robert De Niros Produktionsfirma wegen Diskriminierung verurteilt

epa10643288 US actor Robert De Niro attends the photocall for 'Killers of the Flower Moon' during the 76th annual Cannes Film Festival, in Cannes, France, 21 May 2023. The festival runs from ...
Robert De Niro in Cannes, Mai 2023.Bild: keystone

Robert De Niros Produktionsfirma wegen Diskriminierung verurteilt

10.11.2023, 11:2310.11.2023, 17:16

Ein Gericht in New York hat die Produktionsfirma von Oscar-Preisträger Robert De Niro wegen Geschlechterdiskriminierung verurteilt. Eine Jury in New York befand am Donnerstag, dass die Agentur des 80-jährigen Hollywood-Stars haftbar ist und mehr als 1,2 Millionen Dollar (1,1 Millionen Euro) an eine Frau bezahlen muss, wie US-Medien übereinstimmend berichteten.

In dem Zivilprozess hatte eine ehemalige Mitarbeiterin De Niros geklagt, der Schauspieler habe ihr «stereotypisch weibliche» Aufgaben wie das Waschen seiner Bettwäsche und andere Hausarbeiten übertragen. «Ich bekam immer wieder diese Jobs und lehnte sie ab, wollte nicht an der Einrichtung seines Hauses beteiligt sein», sagte die Klägerin gemäss «New York Times» vor Gericht aus. «Das macht man mit seiner Freundin. Machen Sie das mit Ihrer Frau. Man macht das nicht mit seiner weiblichen Produktionsleiterin.»

De Niro hatte all das vehement bestritten und wies die Behauptungen als «Unsinn» zurück. Er selbst wurde weder für geschlechtsspezifische Diskriminierung noch für Vergeltungsmassnahmen für schuldig betrachtet. «Herr De Niro wurde entlastet», sagte sein Anwalt Richard Schoenstein der «New York Times». Man sei wirklich froh, dass sie De Niro «aus der Sache herausgenommen haben». Man werde den von der Jury zuerkannten Schadensersatzbetrag überprüfen.

(yam/sda/dpa)

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