International
Afghanistan

Über 30 Tote oder Verletzte bei Bombenexplosion in Afghanistan

Über 30 Tote oder Verletzte bei Bombenexplosion in Afghanistan

06.05.2018, 14:0506.05.2018, 15:06

Bei einer Bombenexplosion in einem Zentrum zur Wählerregistrierung sind am Sonntag im Osten Afghanistans mindestens 30 Menschen getötet oder verletzt worden. Der Sprengsatz sei in einem Zelt zur Wählerregistrierung detoniert, das auf dem Gelände einer Moschee aufgeschlagen war, sagte der Polizeichef der Provinz Chost.

Zahlreiche Menschen, die aus der Moschee gekommen waren, hätten sich zur Registrierung als Wähler eingefunden, hiess es weiter. Die Parlamentswahl findet am 20. Oktober statt.

In Afghanistan hat es bereits eine ganze Reihe von Anschlägen auf Zentren zur Registrierung von Wählern gegeben. In einem schiitischen Viertel in Kabul waren im April dutzende Menschen bei einem Selbstmordanschlag getötet und verletzt worden. Zu der Tat bekannte sich die sunnitische Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS»). (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Trump schrieb SMS an Norwegens Regierungschef – der war fassungslos
Trump macht Druck auf die Ukraine. Er will einen Friedensschluss – um den Nobelpreis zu bekommen. Wie sehr er sich danach sehnt, zeigt eine SMS-Korrespondenz mit dem norwegischen Regierungschef, die dieser nun öffentlich gemacht hat.
Die Verhandlungen zu einem möglichen Friedensschluss in der Ukraine befinden sich seit Monaten in einer Sackgasse. Das liegt insbesondere an Russlands autoritär regierendem Präsidenten Wladimir Putin. Bislang hat er alle Angebote, die zwischen den USA und der Ukraine ausgehandelt worden sind, abgelehnt. Putin beharrt auf seinen Maximalforderungen: der vollständigen Aufgabe des Donbass durch die Ukraine, kein Nato-Beitritt des Landes und die Ablösung der demokratischen Regierung unter Wolodymyr Selensykj.
Zur Story