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epaselect epa05133290 Dutch Geert Wilder makes a selfie with France's National Front political party head Marine Le Pen (L) during a news conference  of the ENF, Europe Nations and Freedom, in Milan, Italy, 29 January 2016.  EPA/MATTEO BAZZI

Front-National-Chefin Marine Le Pen und der niederländische Islamhasser Geert Wilders wollen 2017 bei den Wahlen in ihren Ländern abräumen. Bild: EPA/ANSA

Analyse

Reformation oder Revolution? 2017 wird zum Schicksalsjahr für die liberale Demokratie

2016 war ein mieses Jahr. Wird nun alles besser? Wohl kaum. Terrorismus und Populismus, Globalisierung und Digitalisierung bilden einen «perfekten Sturm», der die liberale Demokratie hinwegzufegen droht.



Das neue Jahr steht im Zeichen bedeutender Jubiläen. Die Welt gedenkt zweier Ereignisse, die die Geschichte verändert haben: 500 Jahre Reformation, 100 Jahre Oktoberrevolution.

Am 31. Oktober 1517 soll der Mönch Martin Luther seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Türe der Schlosskirche von Wittenberg genagelt haben. Ob er dies wirklich tat, ist umstritten, aber mit seiner Streitschrift setzte Luther eine Entwicklung in Gang, die die westliche Welt umpflügte.

Am 7. November 1917 (nach dem damals in Russland gültigen Kalender am 25. Oktober) begann in St.Petersburg die Oktoberrevolution. Sie prägte das 20. Jahrhundert, hatte im Gegensatz zur Reformation aber keine nachhaltige Wirkung. Dafür kostete sie Dutzende Millionen Menschen das Leben. Heute haben sich fast alle «kommunistischen» Länder dem Kapitalismus geöffnet.

Two men hold portraits of Soviet dictator Josef Stalin, left, and Soviet Founder Vladimir Lenin during a demonstration marking the 99th anniversary of the 1917 Bolshevik revolution in Moscow, Russia, Monday, Nov. 7, 2016. Unlike the past, Nov. 7 is no longer a public holiday in Russia. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Sowjetnostalgiker demonstrieren mit Stalin- und Lenin-Porträts am 99. Jahrestag der Oktoberrevolution. Bild: Alexander Zemlianichenko/AP/KEYSTONE

Der revolutionäre Gedanke aber lebt, und er hat ausgerechnet mit der Wahl des Erzkapitalisten Donald Trump zum US-Präsidenten einen Aufschwung erfahren. Rechtspopulisten in Europa jubelten über den «Aufstand» des «Volks» gegen die arroganten Eliten, wie bereits beim Ja der Briten zum EU-Austritt im Juni. Roger Köppel und Markus Somm, die publizistischen Speerspitzen der Rechtsbürgerlichen in der Schweiz, verherrlichten Trumps Wahl als «Revolution».

Die liberale Demokratie hat unzähligen Menschen ein hohes Mass an Wohlstand und persönlicher Freiheit verschafft. Nun ist sie mit enormen Herausforderungen konfrontiert.

Es entbehrt nicht der Ironie, dass ein Milliardär, der in einem palastähnlichen Wolkenkratzer residiert, zum Heilsbringer des «kleinen Mannes» erhoben wird. Aber eigentlich ist Trumps Erfolg nicht zum Lachen, sondern zum Fürchten. Es ist bedenklich, dass ein pathologischer Lügner und dünnhäutiger Krawallmacher zum US-Präsidenten und damit zum mächtigsten Mann der Welt gewählt werden konnte.

Man könnte es sich leicht machen und den Erfolg des Republikaners mit spezifisch amerikanischen Faktoren erklären, etwa dem dysfunktionalen Zweiparteiensystem oder den Ängsten der Weissen vor dem demografischen Wandel. Aber das greift zu kurz. Trump, Brexit und der Aufschwung rechter Parteien in Europa sind Symptome einer tief sitzenden Frustration. Und der Krise eines Systems, das in den letzten Jahrzehnten überaus erfolgreich war.

Die liberale Demokratie und die Marktwirtschaft haben unzähligen Menschen ein hohes Mass an Wohlstand und persönlicher Freiheit verschafft. Nun sind sie mit enormen Herausforderungen konfrontiert: Gewalt durch islamistischen Terror, weltweite Migrationsströme, autoritäre Regime, Globalisierung und Digitalisierung, die unbewältigte Euro- und Schuldenkrise. Zusammen bilden sie eine Art «perfekten Sturm», der das Konzept der liberalen Demokratie aus den Angeln zu heben droht.

A general view shows the site where a truck ploughed through a crowd at a Christmas market on Breitscheidplatz square near the fashionable Kurfuerstendamm avenue in the west of Berlin, Germany, December 19, 2016   REUTERS/Pawel Kopczynski

Der Breitscheidplatz in Berlin, Schauplatz des jüngsten islamistischen Terroranschlags. Bild: PAWEL KOPCZYNSKI/REUTERS

Es ist wohlgemerkt ein Sturm und kein Orkan. Dafür sind die Verhältnisse (noch) zu stabil. Die Welt ist nicht aus den Fugen geraten, auch wenn manche das so sehen. Aber die Verunsicherung wächst, wenn der demokratische Rechtsstaat keinen ausreichenden Schutz vor Terroristen garantieren kann, wie zuletzt beim Anschlag in Berlin. Und wenn die liberale Marktwirtschaft keine Antworten hat auf die Abstiegsängste vieler Menschen angesichts von Globalisierung und Digitalisierung.

Verunsicherung aber ist Gift für eine freiheitliche Gesellschaft.

Kein Wunder, werden derzeit Vergleiche mit den 1930er Jahren angestellt. Damals wie heute litt die Welt unter den Folgen einer schweren Wirtschaftskrise. Profiteure waren die Faschisten und Stalins Sowjetunion. Sie schufen Arbeit und erzeugten damit den Eindruck, den Demokratien überlegen zu sein. Es gibt aber auch Parallelen zur Epoche vor 100 Jahren. Dem Ersten Weltkrieg und der russischen Revolution seien «Jahre des liberalen Triumphalismus» vorausgegangen, schreibt der «Economist»-Kolumnist Adrian Wooldridge.

Nach dem Ende des Kalten Krieges herrschte ein ähnliches Triumphgefühl. Der amerikanische Politologe Francis Fukuyama sorgte 1992 mit seinem Buch «Das Ende der Geschichte» für Furore. Er erklärte darin liberale Demokratie und Marktwirtschaft faktisch für «alternativlos». Heute wirkt Fukuyama desillusioniert. «Wir gehen derzeit in die falsche Richtung», sagte er im letzten März in einem Interview mit der deutschen Wochenzeitung «Die Zeit».

«(...) die Eliten sowohl in Europa wie in Amerika haben in den letzten beiden Jahrzehnten schlichtweg versagt. Die Finanzkrise war verhängnisvoll und wurde miserabel gemanagt. Sie hat die Menschen tief verängstigt, viele haben ihre Jobs verloren, nun herrscht das Gefühl von Unsicherheit und Instabilität.»

Francis Fukuyama

Wer glaubt, 2016 sei ein mieses Jahr gewesen, sollte sich warm anziehen. Es dürfte 2017 kaum besser werden. Donald Trump wird sein Amt antreten, was Anlass zu grösster Sorge ist. In Frankreich und Deutschland, den beiden «Motoren» der Europäischen Union, wird gewählt. Islamistische Terroristen könnten dies für neue Anschläge nutzen und ihre perverse Symbiose mit den Rechtsradikalen anheizen, in der sich die beiden Extreme gegenseitig hochschaukeln.

epa05656750 Francis Fukuyama, director of the Center on Democracy, Development and the Rule of Law at Stanford University, speaks to an audience during the International workshop 'Post-election America: Political and economic challenges' at the Center for American studies, in Rome, Italy, 02 December 2016.  EPA/MAURIZIO BRAMBATTI

Francis Fukuyamas «Ende der Geschichte» ist vertagt. Bild: EPA/ANSA

International trumpfen die Autokraten auf, insbesondere der zu früh tot gesagte Baschar Assad. In der Türkei treibt Recep Tayyip Erdogan nach dem Putschversuch die «Säuberung» des Landes voran. Der russische Präsident Wladimir Putin gebärdet sich als starker Mann der Weltpolitik, bewundert von vielen im Westen. Ungarns Regierungschef Viktor Orban propagiert in aller Offenheit die «illiberale Demokratie». Und die Volksrepublik China vermittelt den Eindruck, dass Wohlstand auch in einem unfreien und undemokratischen System möglich ist.

Die Politik wirkt im Umgang mit Sharing Economy und Industrie 4.0 hilflos. Sie hinkt der Entwicklung hinterher, während disruptive Unternehmen wie Uber und Airbnb Tatsachen schaffen.

China ist der grösste Gewinner der Globalisierung. Im Westen dagegen sind zahllose Mittelstands-Jobs verschwunden. Das erzeugt Frustration bei den Verlierern und Ängste bei jenen, die sich vor dem Abstieg fürchten. In den westlichen Demokratien hat die Politik diese Gefühlslagen zu lange verdrängt und ignoriert. Noch weit mehr Arbeitsplätze stehen durch die Digitalisierung auf dem Spiel.

Die Politik wirkt im Umgang mit Sharing Economy und Industrie 4.0 hilflos. Sie hinkt der Entwicklung hinterher, während disruptive Unternehmen wie Uber und Airbnb Tatsachen schaffen. Tech-Giganten wie Google und Amazon haben eine Marktmacht erreicht, die «Economist»-Kolumnist Adrian Wooldridge an die «Räuberbarone» genannten Grosskapitalisten am Ende des 19. Jahrhunderts erinnert.

ARCHIVE --- ZUM AUFTAKT DES JUBILAEUMSJAHRES 2017, DER 500-JAHR-FEIER DER REFORMATION, STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD DES DEUTSCHEN REFORMATORS MARTIN LUTHER, URHEBER DIESER KIRCHLICHEN ERNEUERUNGSBEWEGUNG, ZUR VERFUEGUNG --- Ein Kupferstich, der die Szenerie darstellt, wie Martin Luther, der deutscher Reformator, im Jahr 1521 vor dem Reichstag und Koenig Karl V. in Worms sich weigert, seine Thesen zu widerrufen. (KEYSTONE/Str)

Martin Luther weigert sich vor dem Reichstag in Worms 1521, seine Thesen zu widerrufen. Bild: KEYSTONE

Zu Luthers Zeiten war die katholische Kirche reif für eine Reformation. Heute ist es die liberale Demokratie, die reformbedürftig ist. Im letzten Vierteljahrhundert habe es der Liberalismus «zu einfach gehabt», heisst es in einer Analyse des «Economist». Seine Dominanz nach dem Kollaps des Sowjet-Kommunismus sei «zu Bequemlichkeit und Selbstgefälligkeit verkommen».

Soll man die Hoffnung also aufgeben? Keineswegs. Es gibt positive Entwicklungen.

«Was tun?» fragt man sich in Anlehnung an den sowjetischen Revolutionsführer Lenin. Eine Entschleunigung könnte helfen. Viele Menschen wählen linke und rechte Populisten auch aus Protest gegen eine sich rasant verändernde Welt, mit der sie überfordert sind. Aber das ist wohl nur ein frommer Wunsch.

Häufig wird die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Hoffnungsträgerin der freien Welt erklärt. Das ist fatal, denn Merkel verbrachte die meiste Zeit ihrer Kanzlerschaft damit, den Status Quo zu verwalten und die politische Mitte zu okkupieren. Als Krisenmanagerin ist ihre Bilanz gelinde gesagt zwiespältig. In der Euro- wie in der Flüchtlingskrise hinterliess sie keinen vorteilhaften Eindruck. Mit Aussitzen nach dem Vorbild von Helmut Kohl ist es nicht mehr getan.

Soll man die Hoffnung also aufgeben? Keineswegs. Es gibt positive Entwicklungen. Ein Lichtblick 2016 war der Abstimmungskampf zur SVP-Durchsetzungsinitiative. Ihre Ablehnung und vor allem die rekordverdächtige Stimmbeteiligung zeigten, was mit leidenschaftlichem Einsatz möglich ist. Anderswo ereignete sich Ähnliches. In Polen brachten Frauenproteste ein von der rechtsnationalen Regierung geplantes Abtreibungsverbot zu Fall.

epa05600941 Polish workers and protesters gather during a womens strike against the abortion law in Poland, in Brussels, Belgium, 24 October 2016. The strike is an expression of the opposition to strengthen the regulations on the abortion law. Protesters gather to express their solidarity and fight for the entitlement to legal abortion, sex education, contraception and in vitro conception.  EPA/STEPHANIE LECOCQ

Polnische Frauen protestieren gegen das Abtreibungsgesetz der nationalkonservativen Regierung. Bild: STEPHANIE LECOCQ/EPA/KEYSTONE

Es genügt jedoch nicht, auf der Strasse oder in den sozialen Medien gegen die rechten Verführer anzukämpfen, die mit dem Rückzug in die vermeintliche Geborgenheit des Nationalstaats auf Stimmenfang gehen. Nötig ist auch das Engagement in der oft mühsamen Politik. Gefragt sind pragmatische Lösungen für die Probleme der Gegenwart. Und visionäre Ideen für die Zukunft.

«Wir erkennen gerade, dass die Demokratie eben kein Selbstläufer ist. Wir müssen ständig unsere Institutionen erneuern, und hier denke ich vor allem an die Vereinigten Staaten. Solange sie nicht imstande sind, ihr politisches System in Ordnung zu bringen, sollten sie darauf verzichten, der Welt demokratische Werte zu predigen.»

Francis Fukuyama

Gerade unter den jungen Menschen findet man viele ausserordentlich talentierte Köpfe. Sie müssen nur ihre Abneigung gegen das vermeintliche «Drecksgeschäft» Politik überwinden. Denn es steht viel auf dem Spiel, nicht zuletzt ihre Zukunft.

2017, das Jahr des historischen Doppeljubiläums, wird auch zum Schicksalsjahr für die liberale Demokratie. Mit einer «Reformation» kann und muss sie revitalisiert werden, denn eine gleichwertige Alternative existiert nicht. Nach wie vor gilt das Bonmot von Winston Churchill, wonach die Demokratie die schlechteste aller Staatsformen ist – ausgenommen alle anderen.

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76Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • OkeyKeny 03.01.2017 09:56
    Highlight Highlight Fällt nur mir auf, dass die europäische Fascho-front alle einen auf "Arier" machen mit ihren fake-blonden Haaren? Ps an Fascho-front: Arier sind dunkel und haben schwarze Haare.
    • OkeyKeny 05.01.2017 22:58
      Highlight Highlight Der Kommentar war auch nur zu 99.9999% völlig ernst gemeint.
  • Pirat der dritte 02.01.2017 11:20
    Highlight Highlight ja ja - weltläufiges Gefasel! Im Vergleich der Lage in den 70ger und 80ger Jahren leben wir heute in einer sehr stabilen Welt. Aber unser in die Jahre gekommenen Mitlinken denken eben auch schon, dass früher alles besser war!
    • R&B 03.01.2017 08:53
      Highlight Highlight Haben Sie in Ihrem Eremiten-Zuhause soeben erst Zugang zu TV, Radio oder Internet erhalten? Anders kann ich mir nicht erklären, wie man das aktuelle Geschehen so verschlafen haben kann.
    • Pirat der dritte 05.01.2017 00:02
      Highlight Highlight vielleicht wärs mal schlau, wenn Sie sich nachhaltiger wie mit TV, Radio oder Internet informieren würden, dann wären Sie auch in der Lage, zu relativieren. Abgesehen von diesem Syrienkonflikt ist dies nämlich zulässig!
    • R&B 05.01.2017 08:36
      Highlight Highlight @Pirat: Haben Sie schon mal was von Wutbürger gehört? Wenn ja, wollen Sie diese einfach ignorieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphfa 02.01.2017 00:27
    Highlight Highlight Weder Reformation noch Revolution sind der Ausweg aus der Krise. Die parlamentarische Demokratie hat als Vasall des Finanzfeudalismus völlig versagt und das System Kapitalismus hat nach dem kläglichen Scheitern des Bolschewismus seine wahre Fratze zeigen müssen.

    Es braucht stattdessen ein Neustart bei Punkt Null. Die Menschheit muss bereit sein zur völligen Umwälzung der Verhältnisse, damit wir die Zukunft meistern können. Wie diese Lösungen aussehen, lässt sich nur erahnen.

    Doch wenn wir uns nicht darauf einlassen, exterminieren wir uns selbst. Das Universum existiert auch ohne uns weiter.
    • rodolofo 02.01.2017 10:23
      Highlight Highlight Wieder so ein "grobschlächtiger Bauer", der die Gesellschaft revolutionär umpflügen will!
      Das Pflügen ist ein hoch problematischer, enorm heikler Arbeitsgang!
      Beim Pflügen wird die oberste, bewachsene Humusschicht nach unten gedrückt, während die tieferen, lehmigen Bodenschichten nach oben gedreht werden, wo sie dem Wetter ausgesetzt sind.
      Das Absterben der Grasnarbe ist erwünscht, weil damit nach einer Bodenbearbeitung Kulturpflanzen ausgespäht werden können.
      Aber unmittelbar nach dem Pflügen findet zuerst mal ein Massensterben statt und unzählige Würmer werden zerschnitten...
    • R&B 02.01.2017 10:28
      Highlight Highlight @Raphfa: 1.Abschnitt -> perfekte Analyse!

      Ich persönlich glaube, dass die freie Marktwirtschaft an die soziale Verantwortung der Unternehmen gekoppelt werden muss, so dass wieder alle von der Marktwirtschaft profitieren können.

      Eigentlich haben wir zum Teil Systeme dafür, aber die ALV, AHV, Pensionskassen etc. wurden in den letzten Jahren korrumpiert.
    • Raphfa 02.01.2017 19:15
      Highlight Highlight @rodolofo: Metaphern in Ehren, doch hier wirken sie verzerrend. Ich habe doch klar geäussert, dass die Revolution kein Ausweg ist. Gewalt schon gar nicht.

      Wenn ich hundertmal die gleiche Suppe mit allen erdenklichen Geschmacksnuancen gekocht habe und sie trotzdem niemandem bekommt, sollte man das Rezept wegwerfen und die Kochkünste überdenken.

      Also alles wieder bei Null beginnen. So sollten ein paar kluge Köpfe neue Lösungen suchen. Gleichzeitig braucht es eine Transformationsphase, um den Prozess verdaulich zu gestalten.

      Aber trotzdem ist Widerstand durch die Eliten zu erwarten.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Grundi72 01.01.2017 16:10
    Highlight Highlight Ach die Sozis...

    Gegen multinationale Konzerne wettern (online via fancy Apple Device) und davon dass "die da oben" alles haben und wir nichts. Gleichzeitig aber wohl noch eine Handvoll Nüssli in der Rachen werfen und mit einem hippen Lokalbier herunterspülen. Nachher no rasch mit dem neuen Rennvelo für 2000.- an den FCZ Match..

    Ja momol, ihr seid schon armi Siechen...
    • rodolofo 01.01.2017 19:14
      Highlight Highlight Was weisst Du denn schon?
      Wenn ich Dir jetzt sage, dass ich genau das gefunden habe, was ich immer gesucht habe, dass ich also dort angekommen bin, wo ich hin wollte, was sagst Du jetzt?
      Aber wer nicht sucht, der nicht findet!
      Lass Dir von einem "Linken" auch mal etwas sagen!
      Vielleicht entwickelst Du Dich dann auch irgendwann mal weiter vom Halbstarken-Stadium und wirst noch ein ganzer Mensch, der auch mit der linken Hand seine Zähne putzen kann!
      Die Zähne mit der linken Hand putzen...
      Das ist der Schlüssel zum Erfolg!
      Aber nur für Rechtshänder...
    • FrancoL 01.01.2017 19:19
      Highlight Highlight Auch Du bist ja ein reisen Sozi Kenner. Glaubst Du eigentlich wenigstens selber an das was du an Unsinn postest oder machst Du Schreibübungen?
    • R&B 02.01.2017 10:24
      Highlight Highlight @Grundi72: whataboutism
    Weitere Antworten anzeigen
  • http://bit.ly/2mQDTjX 01.01.2017 15:34
    Highlight Highlight Der Artikel spannt einen grossen Bogen, endet aber mit Kleinlichkeiten und dem Beharren auf dem Status Quo, der zu allem Übel noch als "liberale Demokratie" etikettiert wird.

    Was bisher geschah:
    Bibel: Gott kennt die (eine) Wahrheit.
    Luther: "Gott braucht keinen Papst!"
    Marx: "Religion ist Opium fürs Volk!"
    Nietsche: "Gott ist tot!"
    Einstein: "Alles ist relativ."
    Heisenberg: "Die Wirklichkeit ist nicht wirklich."

    2016:
    ISIS: "Es gibt keinen Gott. Ausser Gott."
    Trump: "Es gibt keine Wahrheit. Ausser meine."

    Daraus folgere ich: Die zu Zeiten von Luther angstossene Aufklärung beginnt jetzt.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 01.01.2017 16:03
      Highlight Highlight Gegenüber dem radikalen Luther ist Trump ein Engelchen:

      http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2016/05/martin-luther-antisemitismus-feindbilder/komplettansicht
    • meglo 01.01.2017 18:00
      Highlight Highlight Lieber Lorent Patron, konsequenterweise müssten sie noch anfügen:

      2017:
      Lorent Patron: "Ich bin die Wahrheit!"

      Wenn wir Wahrheitsverkünder in Frage stellen, was wohl nicht unvernünftig ist, sollten wir diese kritische Distanz tunlichst auch zu dem halten, was wir selbst als wahr empfinden. Berücksichtigen wir dies, sind wir vielleicht im Urteil über die Gedanken anderer etwas demütiger.
    • http://bit.ly/2mQDTjX 01.01.2017 18:21
      Highlight Highlight Soweit würde ich nicht gehen, meglo. Ich sehe das im 2017 mehr so:

      1. Es gibt keine Wahrheit.
      Im Stil vom Relativismus. Wahrheit ist relativ, etdas zwischen zwei Beobachtern stattfindet:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Relativismus

      2. Ausser die Wahrheit.
      Im Stil vom Perspektivismus. Jeder hat seine eigene Sicht auf die Wirklichkeit. Jeder hat seine eigene Wahrheit.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Perspektivismus

      Zusammengefasst: Es gibt keine Wahrheit. Ausser die mir übrig bleibt. Bei kritischer Distanz ist das so gut wie nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 01.01.2017 13:55
    Highlight Highlight "China ist der grösste Gewinner der Globalisierung."
    Sehe ich etwas anders. China ist die Produktionshalle der westlichen Welt geworden und bezahlt einen hohen Preis dafür, indem sie ihre Natur und bedingt auch ihre Kultur regelrecht zerstören.
    Geld alleine ist nicht alles...
    • FrancoL 01.01.2017 19:24
      Highlight Highlight Das kann schon sein. Doch wie steht es mit uns und dem lieben Geld? haben wir da mehr gelernt als die Chinesen zur Zeit? Glaube nicht. Allerdings hätten sie den Vorteil gehabt bei uns abzugucken wo die Wirtschaft sich hin entwickeln kann. Aber jedes Land macht doch wohl lieber seine eigenen negativen Erfahrungen.
  • rodolofo 01.01.2017 13:49
    Highlight Highlight Ich höre gerade Südafrikanische Musik und ziehe daraus enorm Lebenskraft!
    Wir haben alle unsere "Kraftquellen", die wir anzapfen können, um die folgende, von Rambo-Kriegern beherrschte Zeit zu überstehen.
    Vergessen wir nicht, dass ein Grossteil der Menschen in den sogenannten "3.Welt-Ländern" nichts Anderes kennt!
    Nun erfasst die Drittweltisierung auch unsere "Inseln des Wohlstands".
    So kommt es, wenn man sich von den Multinationalen Konzernen auf der Nase herumtanzen lässt!
    Ein Multinationaler Konzern ist aufgebaut, wie ein Trump-Tower:
    In den obersten Stockwerken sind die WC's aus Gold...
    • Pius C. Bünzli 01.01.2017 14:58
      Highlight Highlight word
    • Saraina 01.01.2017 15:33
      Highlight Highlight Was hörst du? Kennst du "Freshly Ground"?
      Ja, du hast Recht. Ein Grossteil der Menschheit lebt seit langem so, wie es uns blüht. Aber immer noch meinen viele hier, wir seien irgendwie besonders, uns könne nichts geschehen.
    • rodolofo 01.01.2017 16:15
      Highlight Highlight @ Saraina
      Play Icon
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 01.01.2017 13:23
    Highlight Highlight Entweder man will es zulassen das verschiedene Richtungen an der Demokratie Teilnehmen, darunter auch Rechte, oder man will nur das die eine Richtung in den Regierungen bleibt was aber keine Demokratie mehr wäre sondern eine Gesinnungsdiktatur. Egal ob sie Links oder Rechts wäre sowas ist unzulässig. Wenn Le Pen, AfD, SVP usw Gewählt werden ist das auch Demokratie.
    • rodolofo 01.01.2017 15:05
      Highlight Highlight Natürlich gehören die "Rechten" unbedingt zur Demokratie!
      Wie es in der Erziehung kein Ideal gibt und in allen Familien verschiedene Erziehungs-Muster zur Anwendung gelangen (je nach dem Charakter der Beteiligten) entwickeln sich unterschiedliche Dynamiken. "Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie!" beschreibt das Dilemma von "Regieren" auf Familien-Level.
      Aber auch die Rechten müssen Grundrechte respektieren! Eine Autoritäre Erziehung darf niemals in Kindermisshandlung und Vergewaltigung ausarten!
    • Saraina 01.01.2017 15:36
      Highlight Highlight Am Anfang noch ist es Demokratie. Wetten, das wird schnell aufhören? Der totale Kapitalismus heutiger Prägung verträgt sich nicht mit Demokratie, irgendwann sind es die Leute leid, Marionetten zu wählen, welche die Enteignung des Volkes verwalten. Keine der rechten Parteien hat sich bis jetzt gegen die totale Macht der Finanzindustrie gestellt.
    • meglo 01.01.2017 15:43
      Highlight Highlight Ich stimme zu, dass in einer Demokratie auch notorische Lügner und gewissenlose Hetzer in ein Regierungsamt gewählt werden können. Nur, gefallen muss uns dies ja nicht, und es gibt genügend demokratische Mittel, die Wahl von Rattenfängern zu verhindern. Ein Rezept dafür ist zum Beispiel, dass wir Politik nicht nur am Stammtisch oder mit Leserbriefen betreiben, sondern auch aktiv am politischen Prozess teilnehmen. Ob wir links oder rechts wählen ist dabei nebensächlich. Ziel ist nicht gewinnen und Recht haben um jeden Preis, sondern das Bemühen um tragfähige Lösungen für alle.
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  • Luca Brasi 01.01.2017 13:15
    Highlight Highlight Wohlstand ist nicht abhängig davon, ob ein Land demokratisch ist. Diesen Eindruck vermittelt die VR China nicht nur, sondern ist schlicht Realität (siehe auch Singapur, Thailand, einzelne Golfstaaten, etc.). Ob man allerdings nur durch Wohlstand allein glücklich wird, ist eine andere Frage.
    • redeye70 03.01.2017 10:57
      Highlight Highlight Ein wenig oberflächlich betrachtet. Von den aufgezählten Staaten hat es bisher keiner geschafft, den Lebensstandard aller zu erhöhen, ausser vlt. Singapur. Thailand steht am Rande eines Bürgerkriegs, China kann den zunehmenden Unmut nur mit massiver Unterdrückung beherrschen, die Golfstaaten lassen die Einheimische tatsächlich sehr gut leben, solange sie brave Konsumenten bleiben und den Spagat beherrschen zwischen wahabistischer Lehre und westlichem Lebensstil. Die Arbeiter aus Bangladesch und anderswo leben nicht besser als zuhause.
    • Luca Brasi 03.01.2017 13:06
      Highlight Highlight Klar ist es ein wenig undifferenziert, da ein Kommentar zeilenmässig beschränkt ist. Nichtsdestotrotz muss man konstatieren, dass China es geschafft hat einem großen Teil der Bevölkerung Wohlstand zu bringen, während beispielsweise eine Demokratie wie Indien in diesem Bereich hinterherhinkt.
      Klar gibt es Ungleichheit und da fangen dann eben die Probleme eines undemokratischen Systems an, aber Ungleichheit finden Sie leider auch in Demokratien wie Südafrika, etc.
      Singapur ist eigentlich das Paradesbeispiel, dass Wohlstand auch in autoritären Ländern möglich ist.
  • Angelo C. 01.01.2017 13:04
    Highlight Highlight Beim Begriff "liberale Demokratie" kann man das Wort LIBERAL insofern als lässlich sehen, als dass DEMOKRATIE ein unteilbarer Begriff darstellt. Entweder handelt es sich bei Mehrheiten die sich politisch durchsetzen um demokratisch an den Wahlurnen zustande gekommene Resultate (die dann uneingeschränkt zu estimieren sind), oder sie sind unrechtmässig errungen worden.

    Und so sehe ich den Wahlentscheidungen in Frankreich, Deutschland und Oesterreich pro 2017 eher gelassen entgegen : es wird legitim jene Gesellschaftsmehrheit obsiegen, welche sich völlig demokratisch in der Mehrheit befindet...
    • mrcharliebrown 01.01.2017 14:23
      Highlight Highlight demokratie und liberal bzw liberalismus sind mitnichten unteilbar!
    • NWO Schwanzus Longus 01.01.2017 14:49
      Highlight Highlight @Rhabarber, die Frage ist was man alles als "Populistisch" bezeichnet um die Etablierten so schön zu reden. Die Etablierten sind die die gegen die Interessen der Arbeiter handeln, so bekommen nunmal die Antimainstream Parteien mehr Stimmen. Es ist zbsp gegen die Interessen der Arbeiter Millionen Migranten reinzulassen von denen viele nie etwas leisten werden für das Aufnahmeland. Oder sogar Terroranschläge verüben.
  • Walter F. Sobchak 01.01.2017 12:56
    Highlight Highlight Man sollte über ein bedingtes Stimmrecht nachdenken. Wieso sollte Ignoranz gleich viel zu sagen haben wie Weitblick und Sorgfalt? Dummheit muss wieder Folgen haben.
    • reaper54 01.01.2017 13:12
      Highlight Highlight Diese Aussage alleine zeigt ihre Ignoranz auf. Sie haben das Wesen einer Demokratie nicht begriffen. Genau darun verliert die "das linke Establishment". Aber schön haben sie aus 2016 nichts gelernt und machen mit derselben Arroganz weiter.
    • Jol Bear 01.01.2017 13:27
      Highlight Highlight "bedingtes Stimmrecht"?? Den Kreis der Stimm-/Wahlberechtigten einschränken oder evtl. so etwas wie im früherem kommunistischen Ostblock mit Wahlzetteln, auf denen nur ein Name steht? Demokratie lebt vom Wettstreit der Meinungen und dem Resultat, das die Mehrheit will und die Minderheit akzeptiert. Subjektive Interpretation der Wahl- und Abstimmungsergebnisse, z.B. "Dummheit", haben dagegen im Reglement einer Demokratie nichts zu suchen.
    • Antwoord 01.01.2017 13:43
      Highlight Highlight @studens
      Ich weiß worauf Du hinaus willst aber es ist doch nun mal so, dass jeder ein Recht auf Dummheit und Ignoranz hat. Und sowieso, wer legt denn bitteschön fest was dumm und ignorant ist und was nicht? Wir müssen sämtliche Ansichten und Ängste neutral, sachlich und gleichwertig betrachten und niemanden ignorieren oder diskriminieren, denn genau das ist es was Menschen radikalisiert. Genau darum stehen wir an dem Punkt an dem wir jetzt sind...
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  • reaper54 01.01.2017 12:44
    Highlight Highlight Es ist Zeit für veränderung, der Westen erwacht aus seinem Winterschlaf. Lange waren wir mächtig, ubd sind es noch immer, doch durch die überlegenheitspolitik haben wir nachgelassen. Nachgelassen zu kämpfen. Langsam kommt dieser Drang zurück, da einige die Bedrohung erkennen. Wir werden sehen wohin uns dieser weg Führt.
    • rodolofo 01.01.2017 14:02
      Highlight Highlight Wenn DAS die Lehren ziehst daraus, dass sich die Menschheit mit ihrem gierigen Raubbau und ihrer Gewalttätigkeit an den Abgrund manövriert hat, dann wirst Du mit Anlauf hinunter springen ins Verderben!
      Nein, die Kriegerlogik des gnadenlosen Konkurrenzkampfes funktioniert definitiv nicht mehr!
      Wenn wir den Rambo-Kriegern die Führung überlassen, dann verwandeln sie die Welt in ein unübersehbares Schlachtfeld und nicht nur Syrien!
      Einen Ausweg sehe ich nur mit mehr Kooperation und einem Weltbürger-Bewusstsein!
      Und die Ur-Heimat aller Menschen ist AFRIKA!
      In Afrika ist also der Schlüssel zu finden
    • reaper54 01.01.2017 15:22
      Highlight Highlight Gratuliere, wir haben by the way 2017 nicht 1917 der Kommunismus ist gescheitert. Und wiso? weil der Mensch ein individium ist und kein "Weltenbürger" jeder hat seine Werte und eine Geschichte.
  • Majoras Maske 01.01.2017 12:43
    Highlight Highlight Ich will eine liberale Gesellschaft, aber eine echte soziale Marktwirtschaft. Die Perspektive der Politik ist schlichtweg falsch, denn sie beurteilt immer alles nur damit, ob es gut für die Wirtschaft ist und nicht ob es gut für die Menschen ist.

    Ausserdem hat sich die klassische Ordnung von Arbeitgeber, -nehmer, Produkt und Kunde durch das Internet geändert. Das (kostenlose) Produkt von Facebook sind ja z. B. die Benutzer und ihre Daten, die sie an Werbefirmen verkaufen und damit Milliarden verdienen (und diese vermutlich auch noch am Fiskus vorbei schmuggeln). Wie ist soetwas fair?
    • Majoras Maske 01.01.2017 16:16
      Highlight Highlight Ja Stipps, ich stimme dir zu, dass sich die SP mal dieser Thematik widmen sollte. Allerdings denke ich nicht, dass die SP nicht auf die Idee kommt, sich dem anzunehmen, weil sie damit beschäftigt ist Migranten an der Grenze mit Cüpli zu begrüssen. Vielmehr scheint die sozialdemokratische Denkweise zu sehr am klassischen Wirtschaftsmodel zu verharren, so dass sie nicht sehen dass die Benutzer der Gratiskultur ihre wertvollen Daten gegen süsse Katzenbilder eintauschen, womit dann andere enormen Profit erwirtschaften. Die Menschen werden über den Tisch gezogen und alle findens gut.
  • FrancoL 01.01.2017 12:15
    Highlight Highlight "Die liberale Demokratie und die Marktwirtschaft haben unzähligen Menschen ein hohes Mass an Wohlstand und persönlicher Freiheit verschafft".

    Ist das wirklich so?

    Hat nicht gerade die Mittel- und Unterschicht NICHT annähernd paritätisch an dem Wohlstand teilnehmen können.
    Ist die Ungleichheit in den letzten 30 Jahren nicht enorm gewachsen?

    Sind es nicht diejenigen die in dieser Globalisierung wenig bis nichts abbekommen haben diejenigen die zu Trump und Co. rennen?

    Ich glaube man muss ehrlich zugeben: Die liberale Marktwirtschaft hat unzähligen Menschen NICHTS gebracht.

    Stiglitz grüsst.
    • Peter 01.01.2017 12:29
      Highlight Highlight Nach dem Zweiten Weltkrieg haben liberale Demokratie und soziale Marktwirtschaft für einen enormen Wohlstandsschub gesorgt. In der jüngeren Vergangenheit konnten diese Versprechen aber nicht mehr für alle erfüllt werden. Teilweise ging es sogar rückwärts. Das ist in der Tat ein wesentlicher Grund für die aktuelle Krise.
    • FrancoL 01.01.2017 12:50
      Highlight Highlight @Peter; Da gehen wir einig, nur beim Wort "jüngerer Vergangenheit" bin ich nicht auf Deiner Linie. Die letzten 30 Jahre sind nicht gerade nur die jüngere Vergangenheit; es ist die Hälfte der Entwicklungszeit seit dem 2. WK.
      Zudem möchte ich noch anmerken , dass so gross der Aufschwung war er immer disparitätisch war und den Grundstein bildete für die heute grösser werdende Ungleichheit. Wir haben es verpasst den Mechanismus der zur Ungleichheit führt zu regulieren.
      Ich bin nicht ein Befürworter der Gleichmacherei, doch Chancengleichheit steht jeder Gesellschaft und Wirtschaftsform gut an.
    • FrancoL 01.01.2017 13:00
      Highlight Highlight @Stipps; Un die Ungleichheit ist nicht gewachsen? Die paritätische Teilnehme an den Frühen des Wohlstandes ist gut verteilt nach Deiner Ansicht?
      Die Schere die heute Aufgeht ist eine Fiktion?
      Dass eine kleinste Minderheit mehr besitzt als die grosse Mehrheit geht iO. So entwickeln wir uns in Richtung der Feudalherren die wir vor Jahrhunderten zum Teufel geschickt haben.

      Ich mahne mit Nachdruck der immer eklatantere Unterschied bei den Chancengleichheit (nicht mit Gleichmacherei zu verwechseln).

      Der Aufstieg und der Zugang zum Wohlstand hätte für viele besser ausfallen können.
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