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Das Städtchen Tombstone ist eine beliebte Kulisse für nachgespielte Schiessereien. Nach dem Vorfall mit zwei Verletzten finden vorerst aber keine Schiessereien mehr statt.<br data-editable="remove">
Das Städtchen Tombstone ist eine beliebte Kulisse für nachgespielte Schiessereien. Nach dem Vorfall mit zwei Verletzten finden vorerst aber keine Schiessereien mehr statt.
Bild: Astrid Galvan/AP/KEYSTONE

Wilder Wilder Westen: Schauspieler schiesst bei Western-Nachstellung mit scharfer Munition – zwei Verletzte

20.10.2015, 03:4920.10.2015, 08:41
Eine nachgestellte Schiesserei in Tombstone unter Beteiligung der Earp-Brüder im Jahre 2011.<br data-editable="remove">
Eine nachgestellte Schiesserei in Tombstone unter Beteiligung der Earp-Brüder im Jahre 2011.
Bild: Allen Breed/AP/KEYSTONE

In der Western-Stadt Tombstone im US-Bundesstaat Arizona haben Schauspieler eine Schiesserei nachgestellt – und statt Platzpatronen echte Munition benutzt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden zwei Menschen verletzt.

Einer der Schauspieler habe am Sonntag vor den Augen von tausend Touristen einen anderen Schauspieler niedergeschossen, erklärte Bezirkspolizeichef Bob Randall. Der Mann wurde demnach in der Leistengegend getroffen und musste operiert werden.

Pistole nicht kontrolliert

Eine weitere Zuschauerin erlitt einen Streifschuss am Nacken, wollte sich den Angaben zufolge aber nicht ärztlich behandeln lassen. Auch mehrere Gebäude wurden von Kugelsplittern getroffen.

Nach Angaben des Polizeichefs wurden die Western-Schiessereien in Tombstone vorerst abgesagt. Die Behörden wollen demnach das Ergebnis der Ermittlungen abwarten und neue Sicherheitsvorkehrungen einführen.

Es sei noch völlig unklar, wie die scharfe Munition in die Waffe gelangt sei, sagte Randall. Der Schauspieler habe dafür keine Erklärung. Weil er zu spät zu seinem Auftritt gekommen war, wurde seine Waffe nicht ordnungsgemäss kontrolliert.

Doc Holliday und Co.

Die einstige Goldgräberstadt Tombstone war eine der letzten klassischen Westernstädte in der Wüste von Arizona nahe der Grenze zu Mexiko. Häufig werden dort Ereignisse aus der Westernzeit für Touristen nachgestellt. In diesem Fall ging es um die berühmt gewordene Schiesserei am O.K. Corral von 1881.

Damals hatten sich unter anderem die Earp-Brüder Wyatt, Morgan und Virgil sowie der Revolverheld Doc Holliday auf der einen Seite und die gesetzlosen McLaury-Brüder auf der anderen Seite gegenübergestanden. (trs/sda/afp)

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