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Militärausgaben in NATO-Staaten sinken – trotz Russland-Krise

Militärausgaben in NATO-Staaten sinken – trotz Russland-Krise

23.06.2015, 04:1323.06.2015, 08:34

Trotz der wachsenden Spannungen mit Russland haben sich die Militärausgaben in den NATO-Staaten im laufenden Jahr weiter verringert. Den am Montagabend veröffentlichten Zahlen des Bündnisses zufolge werden die Verteidigungsausgaben wahrscheinlich erneut zurückgehen.

In diesem Jahr würden sie um 1.5 Prozent schrumpfen, nachdem im vergangenen Jahr bereits 3.9 Prozent weniger ausgegeben worden waren. Nach der Annexion der ukrainischen Krim-Halbinsel durch Russland hatte die Militärallianz beschlossen, die Ausgaben für Verteidigung nicht weiter zu beschneiden.

Sie wollte sich dem selbstgesteckten Ziel annähern, wonach NATO-Staaten zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für Verteidigung aufwenden sollen. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg drängt nun auf Einhaltung dieses Ziels. «Wir sehen uns neuen Herausforderungen gegenüber und wir können auf Dauer nicht mehr mit weniger Geld leisten», erklärte er. (sda/reu)

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