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Weil sie keine Israelis mitnehmen wollen – Kuwait Airways streicht Flüge nach New York und London



Die Fluglinie Kuwait Airways hat ihre Verbindungen nach New York und London eingestellt, weil sie ansonsten Israelis hätte mitnehmen müssen. Das US-Verkehrsministerium hatte die Airline zuvor aufgefordert, israelische Bürger nicht länger zu diskriminieren.

Das Verkehrsministerium erklärte am Mittwoch, dass die kuwaitische Fluggesellschaft nach der offiziellen Aufforderung mitgeteilt habe, die beiden Städte nicht länger anzufliegen. Das Ministerium hatte dem Unternehmen im September einen Brief geschrieben, in dem es aufgefordert wurde, sich an das Gesetz zu halten, das unbegründete Diskriminierung von Fluggästen verbietet.

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Kuwait Airways will keine Israelis transportieren.
bild: wikicommons/Adrian Pingstone

Der Streit geht auf das Jahr 2013 zurück, als ein israelischer Bürger beim Versuch scheiterte, unter Verwendung eines israelischen Passes ein Ticket im Reservierungssystem von Kuwait Airways zu buchen.

Auf Nachfrage der US-Regierung erklärte die Fluglinie damals, sie befolge die kuwaitische Gesetzgebung, die wirtschaftliche Beziehungen mit Menschen oder Firmen verbietet, die in Israel leben oder die israelische Staatsbürgerschaft haben. Wie die meisten arabischen Staaten erkennt das Golfemirat Israel nicht an.

(sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • TheMan 17.12.2015 12:38
    Highlight Highlight Hierundjetzt. Ich bin weder Jud noch Christ. Somit Extremist? So mal zum Sagen Israel wäre ja geneigt dazu mit Palästina eine Staat zu Bilden. Das ging ganz klar hervor bei der Gründung. Und sie möchten es nach wie vor. Übrigens die Juden sind ein Volk. Ein Volk und eine Religionsgemeinschaft. Dies ist auch Ausserhalb der Bibel/Thora/Koran bekannt.
    • Hierundjetzt 17.12.2015 13:49
      Highlight Highlight Nocheinmal: Die Israelis sind gemäss Völkerrecht ein Volk, dass im Staat Israel wohnt. Innerhalb der Grenzen des erfolgreichen pluralistischen Staates Israel gibt es verschiedene Religionsgemeinschaften, wobei Menschen mit jüdischem Glauben die Mehrheit bilden. Eine Religionsgemeinschaft ist per Definition kein Volk. Oder gibt es seit heute ein protestantisches Volk?

      Nocheinmal: Menschen die territoriale Ansprüche aus einem Religionsbuch ableiten, sind per anerkannten Definition Extremisten. Du bist mit Deiner extremen Ansicht auf einem sehr schmalen Grad. Bitte überdenke Deine Argumentation
  • ferox77 17.12.2015 12:32
    Highlight Highlight Verliert man sein Feindbild, verliert man seine Existenzberechtigung!
    Kuwait hatte mehre Chancen den Hass gegen Israel zu überwinden, wollte die das aber nicht nutzen. Und das obwohl man weiss, dass das Feindbild Israel ein künstlich gemachtes ist. Es gibt viele Interessen, die vom Hass profitieren. Und besonders wird deutlich, wie der Hass von oben geschürt wird. Einseitige Schuldzuweisungen nützen jemandem, und die Behauptung, es seien nur die Anderen, die Propaganda machen, ist Teil des Hasssystems.
    Hass ist ebenso blind wie die Liebe. Einmal entfacht, ernährt er sich von selbst.
  • kiawase 17.12.2015 10:50
    Highlight Highlight die israelische Politik ist mir ebenso sympathisch wie die kuwaitische. Eine Schweinerei was diese Fluggesellschaft da abzieht.

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