International

Verletzte nach Explosion in türkischer Kurdenstadt Diyarbakir

Verletzte nach Explosion in türkischer Kurdenstadt Diyarbakir

31.03.2016, 17:2131.03.2016, 17:31

Bei einer heftigen Explosion in Diyarbakir im kurdisch dominierten Südosten der Türkei sind am Donnerstag mindestens sieben Menschen verletzt worden. Unter den Opfern der Detonation in der Nähe eines Busbahnhofs seien auch drei Angehörige der Sicherheitskräfte, verlautete es von den Rettungskräften.

Andere Quellen sprachen von mindestens vierzehn Verletzten. Laut Sicherheitskreisen handelte es sich um einen Autobombenanschlag. Die Detonation habe einen vorbeifahrenden Minibus mit Spezialeinsatzkräften der Polizei getroffen.

Polizei und Armee gehen seit Monaten in den kurdischen Städten mit grosser Härte gegen Guerillakämpfer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vor. Nach zwei Jahren relativer Ruhe war der Kurdenkonflikt in der Türkei im vergangenen Sommer wieder eskaliert.

In den Städten im Südosten der Türkei gibt es seitdem heftige Strassenkämpfe. Zudem bekannten sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), die laut den türkischen Behörden eine Untergruppe der PKK sind, im Februar und März zu zwei blutigen Selbstmordanschlägen in der Hauptstadt Ankara, bei denen insgesamt 65 Menschen getötet wurden. (sda/afp/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Fällt dem Bundesrat nun seine strikte Auslegung der Neutralität auf die Füsse?
Gegenüber der Ukraine verfolgt der Bundesrat eine dogmatische Neutralitätspolitik. Nun führen die USA Krieg – und der Bund laviert in der Kriegsmaterialfrage. Er untergräbt damit seine Glaubwürdigkeit.
Seit dem 28. Februar sind die USA in einen Krieg verwickelt. Sie bombardieren zusammen mit Israel die Machtzentren des Regimes in Iran. Die Mullahs schlagen zurück. Der Krieg hat sich zu einem regionalen Konflikt im Mittleren Osten ausgeweitet.
Zur Story