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Verletzte nach Explosion in türkischer Kurdenstadt Diyarbakir



Bei einer heftigen Explosion in Diyarbakir im kurdisch dominierten Südosten der Türkei sind am Donnerstag mindestens sieben Menschen verletzt worden. Unter den Opfern der Detonation in der Nähe eines Busbahnhofs seien auch drei Angehörige der Sicherheitskräfte, verlautete es von den Rettungskräften.

Andere Quellen sprachen von mindestens vierzehn Verletzten. Laut Sicherheitskreisen handelte es sich um einen Autobombenanschlag. Die Detonation habe einen vorbeifahrenden Minibus mit Spezialeinsatzkräften der Polizei getroffen.

Polizei und Armee gehen seit Monaten in den kurdischen Städten mit grosser Härte gegen Guerillakämpfer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vor. Nach zwei Jahren relativer Ruhe war der Kurdenkonflikt in der Türkei im vergangenen Sommer wieder eskaliert.

In den Städten im Südosten der Türkei gibt es seitdem heftige Strassenkämpfe. Zudem bekannten sich die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK), die laut den türkischen Behörden eine Untergruppe der PKK sind, im Februar und März zu zwei blutigen Selbstmordanschlägen in der Hauptstadt Ankara, bei denen insgesamt 65 Menschen getötet wurden. (sda/afp/reu)

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