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Erdbeben der Stärke 6,6 erschüttert den Süden der Philippinen

Erdbeben der Stärke 6,6 erschüttert den Süden der Philippinen

29.10.2019, 06:1529.10.2019, 07:15

Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat den Süden der Philippinen erschüttert. Das Beben traf am Dienstag die Insel Mindanao, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Die Gefahr eines Tsunamis bestehe nicht, hiess es weiter.

Gleichwohl sei davon auszugehen, dass das Beben Schaden anrichte. Nach Angaben des Seismologischen Instituts Phivolcs hatte das Beben ebenfalls eine Stärke von 6.6. Zuvor ging das Institut von 6.4 aus.

epa07957313 A villager gestures outside a damaged building after earthquake shockwaves hit, in Davao City, Philippines, 29 October 2019. According to the Philippine Institute of Volcanology and Seismo ...
Dieses Gebäude in Davao wurde bei dem Erdbeben beschädigt.Bild: EPA

Bei dem Beben im Süden der Philippinen kam mindestens ein Mensch ums Leben. Ein 15-Jähriger wurde in der Stadt Magsaysay in seiner Schule von herabfallenden Trümmern erschlagen, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Menschen flohen aus Gebäuden, unter anderem auch aus Schulen und Krankenhäuser, wie auf Videos in sozialen Netzwerken zu sehen war. Das Erdbeben erschütterte die Insel um 9.04 Ortszeit (02.04 Uhr MEZ). Sein Epizentrum wurde in der Provinz Cotabato festgestellt, rund 970 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila.

Der Bürgermeister von Tulunan, Reuel Limbungan, sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Gebäude der Stadtverwaltung sei bei dem Beben zerstört worden. Es gebe zahlreiche Berichte über Verletzte, diese seien bisher aber nicht bestätigt.

Erst vor rund zwei Wochen war Mindanao von einem Erdbeben erschüttert worden. Es gab mehrere Tote. Die Philippinen liegen auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer Region mit starker seismischer Aktivität. Dort kommt es häufig zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen. (sda/afp/dpa)

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