International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Slowakische Polizei befreit 59 Flüchtlinge aus zwei Lieferwagen

30.08.15, 17:42 30.08.15, 18:02


Insgesamt 59 Flüchtlinge sind am Wochenende in der Slowakei aus zwei Kleintransportern befreit worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur TASR am Sonntag. Bei Nove Zamky im Süden des Landes stoppte die Polizei ein Fahrzeug, in dem sich 29 Syrer und ein Libyer drängten, darunter neun Kinder.

Bei Zilina im Norden der Slowakei retteten die Beamten zehn Kinder und 19 Erwachsene aus Syrien aus einem Kleinlaster mit polnischem Kennzeichen. In beiden Fällen waren die Fahrer ungarischer Nationalität. Sie müssen mit Strafverfahren rechnen.

Die syrischen Flüchtlingen sollen den Behörden zufolge nach Ungarn abgeschoben werden, weil sie dort zuerst EU-Gebiet betreten haben. (sda/dpa)

Kinder auf der Flucht

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 31.08.2015 10:29
    Highlight Solange es keine gemeinsame europäische Strategie gibt, so wird sich die Zahl der Asylsuchenden verstärkt in wirtschaftlich starken Ländern wie z. B. D oder der CH nach oben schrauben.
    Es ist Zeit, dass sich die grossen europäischen Staaten auf ein Handeln in Syrien verständigen. Nur wenn dort an der Wurzel der Flüchtlingsströme angesetzt wird, so werden hiesige Behörden den Anfragen wieder Herr werden. Und das sind bestimmt nicht Luftschläge a la Türkei oder USA. Das Vorgehen jetzt ist Behandlung der Symptome, die erst den Anfang darstellen.
    1 0 Melden

Schweizer Rückschaffungs-Chef über freiwillige Syrien-Heimkehrer: «Plötzlich kommt ein Telefonanruf. Und dann gehen sie»

Die meisten Asylbewerber aus Eritrea, Syrien, Afghanistan und Somalia erhalten einen negativen Asylentscheid – dürfen aber aufgrund der schwierigen Lage in ihrer Heimat vorerst hier bleiben. Was passiert, wenn diese zigtausenden Menschen sich in der Schweiz einleben? Bei vielen sei eine Rückführung nicht mehr realistisch, sagt Michael Morf, Chef der Abteilung Rückkehr im Staatssekretariat für Migration. Und das sei gut so.

Spüren Sie beim Staatssekretariat für Migration etwas von einem Asylchaos?Michael Morf: Nein. Zum einen blieb die Schweiz bislang im Vergleich zu anderen Ländern von den ganz grossen Flüchtlingsbewegungen verschont. Alle neu ankommenden Asylsuchenden konnten in den bestehenden Strukturen versorgt, registriert und untergebracht werden. Zum anderen sind wir eine sehr erfahrene Behörde und stellen uns wichtige Fragen nicht erst, wenn eine schwierige Situation auftaucht. Wir analysieren …

Artikel lesen