International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Anschlag in Istanbul

Mitten in Touristenviertel: Selbstmordattentäterin reisst einen Polizisten mit in den Tod

06.01.15, 19:23 07.01.15, 08:57

In einem beliebten Touristenviertel in Istanbul hat eine Selbstmordattentäterin am Dienstag einen Polizisten mit in den Tod gerissen. Der Polizist erlag seinen schweren Verletzungen, wie die halbamtliche Nachrichtenagentur Anadolu am Abend meldete.

epa04548605 Turkish SWAT team members stand guard after an attack by a suicide bomber in front of a police station at Ottoman era near Hagia Sophia Museum in Istanbul, Turkey, 06 January 2015. A suicide bomber attack a local police station and wounded two police officers on 06 January, local media reported.  EPA/SEDAT SUNA

Schwerbewaffnete Einsatzkräfte sichern den Tatort. Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Istanbuls Gouverneur Vasip Sahin sagte, ein weiterer Polizist sei bei der Detonation bei der Wache der Touristenpolizei in Sultanahmet leicht verletzt worden. Die Selbstmordattentäterin habe die Polizisten auf Englisch angesprochen unter dem Vorwand, sie habe ihr Portemonnaie verloren. Dann habe sie ihren Sprengsatz gezündet. 

Wer steckt dahinter?

Die Hintergründe der Tat und die Identität der Attentäterin würden untersucht, sagte Sahin. Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu der Tat. Die Polizei riegelte das Gelände um den Tatort ab. Der Stadtteil wird jeden Tag von tausenden Touristen besucht, die unter anderem die zum Weltkulturerbe gehörende Hagia Sophia und die Blaue Moschee besichtigen.

In der vergangenen Woche hatte ein Mann in Istanbul eine Granate auf Polizisten geworfen. Zu der Tat bekannte sich die linksradikale Gruppe DHKP-C. Sie verübte auch ein Selbstmordanschlag auf die US-Botschaft in Ankara im vergangenen Jahr. (sda/reu/dpa/afp/tat)



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Es gibt immer noch viele Hände auf meinem Arsch»: Was hat #MeToo in der Schweiz bewirkt?

Dank #MeToo wird auch in der Schweiz über sexuelle Belästigung diskutiert – und Frauen werden zum politischen Argument. Nur die Männer sind gleich geblieben.

Es ist viel passiert, seit vor ziemlich genau einem Jahr die MeToo-Bewegung mit einem Artikel über die sexuellen Vergehen und den Machtmissbrauch von Hollywoodproduzent Harvey Weinstein ihren Anfang nahm. Das Hashtag #MeToo, von dem die Bewegung ihren Namen hat und das als Sprachrohr für all jene Frauen agiert, die bisher über ihre Erfahrungen mit sexuellen Belästigungen, Missbrauch und Vergewaltigungen schwiegen, ist zu einem Symbol, ja zum Inbegriff einer über lange Zeit …

Artikel lesen