International
Blaulicht

Schweres Zugunglück in Westdeutschland: Zwei Tote und viele Verletzte

Schweres Zugunglück in Westdeutschland: Zwei Tote und viele Verletzte

16.05.2015, 20:5616.05.2015, 20:56

Bei einem Zugunglück in Nordrhein-Westfalen sind am Samstagvormittag zwei Menschen getötet worden. Rund 20 weitere Menschen wurden bei dem Unfall nahe Ibbenbüren verletzt, drei davon schwer.

Wie die Polizei Steinfurt mitteilte, war der Personenzug aus Richtung Osnabrück kommend an einem beschrankten Bahnübergang mit einem landwirtschaftlichen Anhänger, auf dem ein Güllefass lag, kollidiert.

Anhänger mit Güllefass löste sich

Laut Polizei löste sich auf dem Bahnübergang aus bislang unbekannten Gründen der Anhänger mit dem Güllefass von einem Traktor. Daraufhin habe der 23-jährige Traktorfahrer angehalten. In diesem Moment hätten sich die Schranken gesenkt. Der Traktorfahrer sei dem Zug noch entgegen gelaufen, um den Lokführer zu warnen.

Das Unglück ereignete sich ausserhalb des Ortes. Der Zug kam erst 200 bis 300 Meter hinter der Unfallstelle auf den Gleisen zum Stehen.

Bei den Toten handelt es sich um den 41-jährigen Lokführer und eine 18-jährige Reisende. Sechs Verletzte mussten stationär im Spital behandelt werden, die übrigen wurden nach einer ersten Versorgung wieder entlassen. Die Polizei leitete Ermittlungen ein. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
TACO-Trump hat keinen Plan
Erneut hat Donald Trump ein Ultimatum gesetzt – und dann einen Rückzieher gemacht: Die Waffenruhe mit dem Iran bleibt in Kraft. Dem US-Präsidenten läuft allmählich die Zeit davon.
Wieder einmal hat Donald Trump eine Kehrtwende vollzogen. Wenige Stunden vor dem Ende der Waffenruhe mit dem Iran hat der US-Präsident angekündigt, sie werde verlängert. Und zwar so lange, bis ein geeinter Vorschlag aus Iran vorliege und die Gespräche abgeschlossen seien, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.
Zur Story