International
Brasilien

Verdacht auf Korruption: Rios Bürgermeister festgenommen

Verdacht auf Korruption: Rios Bürgermeister festgenommen

22.12.2020, 16:4122.12.2020, 16:41
FILE - In this file photo dated Friday, Aug. 14, 2020, Rio de Janeiro's Mayor Marcelo Crivella during the inauguration of the new civic-military school General Abreu in Rio de Janeiro, Brazil. Ri ...
Marcelo Crivella.Bild: keystone

Die Polizei in Rio de Janeiro hat Bürgermeister Marcelo Crivella wegen des Verdachts auf Korruption festgenommen. Die Festnahme in seinem Haus in Rio geschah im Rahmen von Ermittlungen zu mutmasslicher Bestechung in der Stadtverwaltung, wie brasilianische Medien am Dienstag weiter berichteten.

Crivella sei der Chef einer kriminellen Organisation gewesen, zitierte das Nachrichtenportal «G1» die Richterin Rosa Helena Penna Macedo Guita, die den Haftbefehl ausgestellt hatte. Auch wenn nur noch wenige Tage bis zum Ende der Amtszeit verbleiben, würde er eine Gefahr für die öffentliche Ordnung darstellen.

Crivella, 63, zeigte sich überrascht und sprach von einer politischen Verfolgung. Der evangelikale Pastor war 2016 gewählt worden und verlor bei den Kommunalwahlen in Brasilien im November gegen den Olympia-Bürgermeister der Sommerspiele von 2016, Eduardo Paes. Am 31. Dezember scheidet er aus dem Amt (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Mindestens 36 Länder nehmen am ESC 2027 in Bulgarien teil
Am nächsten Eurovision Song Contest (ESC) in Bulgarien werden mindestens 36 Länder teilnehmen. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat nun die vorläufige Liste veröffentlicht.
Unklar sei noch, ob Spanien und Slowenien Künstler oder Künstlerinnen zum grössten weltweiten Live-Musikevent schickten. Die EBU habe den öffentlich-rechtlichen Sendern RTVE (Spanien) und RTVSLO (Slowenien) eine Nachfrist bis Dezember eingeräumt, teilte die Organisation weiter mit.
Zur Story