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epa06060993 A handout photo made available by the Federal Police of Brazil shows Luiz Carlos da Rocha, considered one of the 'drug lords' in Brazil and one of the most wanted traffickers in South America, who has been detained by law enforcement authorities in Brazil on 01 July 2017. Luiz Carlos da Rocha, also known as 'White Head', evaded authorities for nearly 30 years by using a fake name and getting plastic surgery and has been sentenced to more than 50 years of prison for drug trafficking and related crimes.  EPA/FEDERAL POLICE OF BRAZIL  / HAND BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Polizei hat den brasilianischen Drogenboss Luiz Carlos da Rocha nach 30 Jahren gefasst.  Bild: EPA/EFE / FEDERAL POLICE OF BRAZIL

Drogenbaron in Brasilien nach 30 Jahren gefasst



Nach rund drei Jahrzehnten auf der Flucht ist den brasilianischen Fahndern einer der führenden Kokain-Bosse Südamerikas ins Netz gegangen. Luiz Carlos da Rocha alias «Weisser Kopf» sei in der Stadt Sorriso im westbrasilianischen Bundesstaat Mato Grosso festgenommen worden, teilte die Bundespolizei am Samstag mit.

Da Rocha habe sein Gesicht operieren lassen und einen falschen Namen angenommen und auf diese Weise jahrelang unbehelligt sein illegales Drogengeschäft fortsetzen können, erklärten die Ermittler. Nach den Angaben wurde auch die zweite Hand des Drogen-Barons festgenommen.

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So sah da Roche nach der Operation aus. 

An dem Grosseinsatz waren rund 150 Beamte beteiligt. Sie beschlagnahmten bei insgesamt 24 Razzien Vermögen im Schätzwert von zehn Millionen Dollar, darunter Luxuswagen, Flugzeuge und Farmen.

Er versorgte Rio mit Kokain

Da Rocha steht im Verdacht, an der Spitze eines riesigen Kokain-Netzwerks zu stehen, das von der Herstellung in den Dschungeln von Bolivien, Kolumbien und Peru bis zum Vertrieb in den USA und Europa reicht. Darüber hinaus soll er die für ihre besondere Gewalttätigkeit bekannten Drogenhändler in São Paulo und Rio de Janeiro mit Kokain versorgt haben. Sein persönliches Vermögen schätzt die Polizei auf 100 Millionen Dollar. (sda/afp)

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