International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A police officer puts out fire on the portraits of Chinese President Xi Jinping and Taiwan's President Ma Ying-jeou (R) during a protest against the upcoming Singapore meeting between Ma and Xi, outside Taipei Songshan airport, November 7, 2015. Leaders of political rivals Taiwan and China meet for the first time in more than 60 years on Saturday for talks that come amid rising anti-Chinese sentiment on the self-ruled democratic island and weeks ahead of elections. The placards read,

In der Bevölkerung nicht beliebt: Xi und Ma.
Bild: STRINGER/TAIWAN/REUTERS

Proteste in Taipeh vor historischen Treffen: Xi wird als «Diktator», Ma als «Verräter» beschimpft



Begleitet von Protesten ist Taiwans Staatschef Ma Ying Jeou zu einem historischen Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Singapur aufgebrochen. Gegner einer Annäherung Taiwans an China wollten in der Nacht zum Samstag das Parlament in Taipeh stürmen.

Die rund hundert Demonstranten wurden von der Polizei gestoppt. Festnahmen gab es nicht. Rund ein Dutzend harrten am frühen Samstagmorgen weiter vor dem Gebäude aus.

Auch am Flughafen Songshan in Taipeh, wo Ma vor seinem Abflug eine kurze Presseerklärung abgab, kam es zu Protesten. Demonstranten verbrannten Bilder der beiden Staatschefs und bezeichneten Xi als «Diktator» und Ma als «Verräter». Mehrere Menschen wurden festgenommen.

Die Staatschefs von China und Taiwan kommen erstmals seit dem Ende des Bürgerkriegs 1949 zu einem direkten Gespräch zusammen. Die Unterzeichnung von Vereinbarungen und eine gemeinsame Erklärung bei dem Treffen sind nicht geplant.

China betrachtet die dem Festland vorgelagerte Insel Taiwan seit der Revolution von 1949 als abtrünnige Provinz und strebt eine Wiedervereinigung zu seinen Bedingungen an. 1992 fanden Peking und Taipeh einen Konsens. Demzufolge akzeptieren beide Seiten, dass es nur «ein China» gibt, interpretieren es aber jeder auf seine Weise. Die angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern verbesserten sich deutlich seit der Wahl von Ma im Jahr 2008. (sda/afp)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Huawei-Finanzchefin in Kanada verhaftet – China protestiert

Die Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei ist in Kanada verhaftet worden. Sie müsse mit einer Auslieferung in die USA rechnen. Für Freitag sei eine Anhörung angesetzt, ob Meng Wanzhou gegen Kaution auf freien Fuss gesetzt werden könne.

Dies teilte das kanadische Justizministerium am Mittwoch mit. Meng Wanzhou sei am 1. Dezember in Vancouver festgenommen worden, hiess es weiter. Einem Bericht der Zeitung «The Globe and Mail» zufolge wird ihr zur Last gelegt, gegen …

Artikel lesen
Link to Article