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President Donald Trump holds a mask as he speaks during a news conference at the White House, Tuesday, July 21, 2020, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump

Trump während der Pressekonferenz am Dienstag. Bild: keystone

Trump macht in der Corona-Krise eine Kehrtwende – und schlägt pessimistische Töne an



Donald Trump hatte zuletzt die Zuspitzung der Lage in den USA als örtlich begrenztes Problem heruntergespielt. Er drängte auf eine rasche Wiederöffnung von Wirtschaft und Schulen und war gegen erneute Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Nun hat der Präsident einen neuen Tonfall aufgesetzt.

Trump hat die Amerikaner auf eine Verschlimmerung der Coronavirus-Pandemie eingestimmt. «Es wird wahrscheinlich leider schlimmer werden, bevor es besser wird», sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. «Ich sage das nicht gerne über Dinge, aber so ist es.» Trump hielt das erste Mal nach knapp drei Monaten wieder eine Pressekonferenz ab, um über die Corona-Pandemie zu informieren. Viele seiner Äusserungen standen im Kontrast zu Aussagen der vergangenen Wochen.

«Besorgniserregender Anstieg» und «grosse Flammen»

Die USA erleben in der Pandemie derzeit eine dramatische Zuspitzung. Trump gestand dies ein und sagte: «In den letzten Wochen haben wir einen besorgniserregenden Anstieg an Fällen in vielen Teilen unseres Südens, (...) Südwestens und Westens gesehen.» Die Behörden meldeten in den vergangenen zwei Wochen zwischen 60 000 und 77 000 Neuinfektionen pro Tag sowie Hunderte Todesfälle. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Florida, Georgia, Texas, Arizona und Kalifornien. Trump erklärte die Vielzahl an neuen Fällen bislang stets mit der Vielzahl an Tests, die mittlerweile durchgeführt werden, und verglich die Ausbrüche mit «Glutherden» und «Flammen». Am Dienstag sprach er von «grossen Flammen».

Trump betont die Wirkung von Masken

FILE - In this July 11, 2020, file photo President Donald Trump wears a face mask as he walks down a hallway during a visit to Walter Reed National Military Medical Center in Bethesda, Md. On Tuesday, July 21, Trump professed a newfound respect for the protective face masks he has seldom worn.

Trump mit der präsidialen Maske. Bild: keystone

Trump ermunterte die Amerikaner zum Tragen von Schutzmasken, wenn kein Abstand gehalten werden kann: «Ob Sie die Masken mögen oder nicht, sie haben eine Wirkung, sie werden einen Effekt haben und wir brauchen alles, was wir kriegen können.» Der Republikaner lehnt eine landesweite Maskenpflicht ab. Kritiker werfen ihm vor, in der Pandemie ein schlechtes Vorbild abzugeben, weil er so gut wie nie öffentlich mit Maske auftritt. Um zu unterstreichen, dass er kein Problem mit Masken habe, holte Trump bei der Pressekonferenz einen Mund-Nasen-Schutz hervor. «Ich habe die Maske hier», sagte er. Beim Vorstellen von Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC im April hatte Trump noch deutlich gemacht, dass er trotz Empfehlung selbst keine Maske tragen werde.

Unterstützung der Gouverneure

Trump sagte, er arbeite bei der Bekämpfung der Pandemie Hand in Hand mit den Gouverneuren und versprach ihnen hundertprozentige Unterstützung. «Alles was sie brauchen, kriegen sie.» Wegen des Umgangs mit der Pandemie gab es zuletzt immer wieder Verstimmungen zwischen der Regierung in Washington und Gouverneuren einiger Bundesstaaten. Auch aus den Reihen von Trumps Republikanern war zuletzt Kritik laut geworden:

Der Gouverneur des Bundesstaats Maryland, Larry Hogan, warf Trump vergangene Woche vor, nicht schnell genug auf die Bedrohung reagiert und die Gouverneure beim Ausbau von Tests alleine gelassen zu haben. Trump machte am Dienstag deutlich - ebenfalls unter Verweis auf die Gouverneure -, dass er die Verantwortung in der Corona-Krise nicht allein bei sich sieht. «Ich denke, wir sind alle verantwortlich.»

Trumps Kehrtwenden in der Corona-Krise

Trump liess schon während der ersten Zuspitzung der Corona-Pandemie im Frühjahr deutlich erkennen, dass er das Land schnellstmöglich zurück zum Normalbetrieb führen will. Angesichts dramatisch steigender Todeszahlen vollzog er im April eine Kehrtwende, indem er die Amerikaner auf schwierige Wochen einschwor. Im Mai stimmte er das Land wieder auf die Rückkehr zur Normalität ein. Zuletzt legte er das Augenmerk auf die rasche Wiedereröffnung der Wirtschaft und der Schulen, zudem pries er das Vorgehen seiner Regierung.

Reaktion auf wachsende Kritik

Doch die Kritik an Trumps Krisenmanagement wuchs, wie eine am Freitag veröffentlichte Umfrage bestätigte. Die Wiederaufnahme der Corona-Pressekonferenzen wurde auch als Versuch Trumps gewertet, der sinkenden Zustimmung entgegenzutreten. Dessen Beraterin Kellyanne Conway hatte vergangene Woche gesagt, es sei kein Zufall, dass die Umfragewerte besser gewesen seien, als Trump selbst die Coronavirus-Problematik angesprochen habe. «Die Menschen wollen vom Präsidenten der Vereinigten Staaten hören. Es muss nicht täglich sein, es muss nicht für zwei Stunden sein, aber aus meiner Sicht muss es sein», sagte sie am Freitag. Trump hatte bis Ende April fast täglich Pressekonferenzen abgehalten, die teils länger als zwei Stunden dauerten.

Trump will Pandemie «loswerden»

Am Dienstag sprach Trump weniger als eine halbe Stunde und liess vergleichsweise wenige Fragen von Journalisten zu. Er beklagte «jedes einzelne wertvolle Leben, das verloren gegangen ist» und dankte Ärzten und anderen Ersthelfern in der Krise. «Meine Regierung wird vor nichts zurückschrecken, um Leben zu retten», versprach Trump. Ziel sei es, die Pandemie nicht nur einzudämmen, «sondern sie loszuwerden», sagte Trump.

Bidens Kritik

Es klinge «hohl», wenn Trump behaupte, er habe einen «unermüdlichen Fokus» auf die Corona-Krise, erklärte der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden. Trump habe Monate damit zugebracht, den unglaublichen Schaden, den das Virus verursacht hat, abzutun. «Er hat heute Abend sogar wiederholt, dass es einfach ‹verschwinden› wird, nachdem es 140 000 Amerikaner getötet und unsere Wirtschaft ins Wanken gebracht hat.»

Biden will Trump seinen Platz im Weissen Haus bei der Wahl im November streitig machen. Umfragen sehen ihn derzeit vorne - allerdings sind diese mit Vorsicht zu geniessen. Zudem kann in mehr als drei Monaten noch viel passieren.

Faucis Worte

Mitglieder der Corona-Arbeitsgruppe des Weissen Hauses kamen bei Trumps Pressekonferenz nicht zu Wort. Der Immunologe und Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, hatte dem Sender CNN zuvor gesagt, er sei nicht zu der Pressekonferenz eingeladen worden. Am Dienstag schien es aber, als hätte Trump Anleihen bei seinem Berater gemacht. Fauci hatte bereits im April gesagt: «Es wird schlechter werden, bevor es besser wird.»

(meg/sda/dpa)

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 22.07.2020 19:43
    Highlight Highlight Und die ganze Menschheit ist erstaunt warum er so gut aussieht mit Maseke. Alle haben Ihn gefragt warum er der schönste Präsident sei mit Maske.
  • dmark 22.07.2020 14:32
    Highlight Highlight Das war nicht Trump der dies sagte, sondern sein virtuelles 3D-Double mit der Synchronstimme von Bill Gates.
    Der echte Trump ist schon längst über den Rand der Erde gestossen worden... ;)
  • MeinAluhutBrennt 22.07.2020 14:22
    Highlight Highlight Letztes Jahr starben 1.5 Millionen an Tuberkulose. Warum haben wir keine Masken getragen?
  • Pana 22.07.2020 14:10
    Highlight Highlight Lässt er jetzt MAGA Masken in China herstellen?

    Sarkastische Frage, aber die Antwort lautet wohl zu 90% ja.
  • Rethinking 22.07.2020 12:57
    Highlight Highlight Im dümmsten Fall führt die Kehrtwende von Trump dazu, dass er wiedergewählt wird...

    Das wäre ein Desaster...
  • Sälüzäme 22.07.2020 12:14
    Highlight Highlight Nun, ich denke DT hat gemerkt, dass er 10:0 hinten liegt und versucht in der Verländerung aufzuholen, persönlich hoffe ich, das es ihm nicht gelingt.

    Vielleicht hat er auch mit Bolsonaro gesprochen und der hat ihm erklärt, was für eine Schei..... es ist, das Virus zu haben.

    Mal schauen was dem "Bekehrten" sonst noch alles einfällt für seine einfälltigen Anhänger.

    Kann sein das er wirklich in der Bibel gelesen hat und jetzt vom Saulus zum Paulus werden will, ob es funktioniert?
  • Meinung 22.07.2020 12:04
    Highlight Highlight Melania hat Ihn Offenbar überzeugt. 140'000 Tote sind Ihm aber egal.
    Benutzer Bild
  • Emil Eugster 22.07.2020 12:04
    Highlight Highlight Wer glaubt Trump hätte irgend etwas in seinen Ansichten oder seiner Strategie geändert lässt sich auch noch nach weit über 20'00 Lügen von ihm leicht an der Nase herumführen.
    Einziger Anlass für dieses Theater war wohl, dass er Ghislaine Maxwell ohne direkten Kontakt vermitteln konnte, das er mit einer Begnadigung winkt, wenn sie ihn nicht verrät.
    Play Icon
  • De-Saint-Ex 22.07.2020 11:54
    Highlight Highlight Das wohl verrückteste an der Geschichte: Falls ab „morgen“ die Fallzahlen schon nur leicht zurück gehen sollten, wird er es gewesen sein, und zwar er ganz alleine, der die USA durch seine Maskenempfehlung gerettet haben wird... und seine Anhänger werden‘s im 1:1 glauben.
    Wer Bitteschön soll diese Nation noch ernst nehmen? Wohl nur noch die Trumpanhänger ausserhalb der USA. Und das dürften nicht einmal so wenige sein. Ein weiterer „Trump“ könnte es durchaus in anderen Staaten als Brasilien, Ungarn oder den Philippinen schaffen...
    • Illuminaughty 22.07.2020 13:49
      Highlight Highlight Da stimme ich dir absolut zu. Wir haben ja auch unsere Trumpels hier, inklusive solche, die sie wählen. Unser Glück ist einzig, dass nicht eine Person so viel Macht hat wie in den USA, Brasilien, Polen oder Ungarn.
  • Thomas Oetjen 22.07.2020 11:44
    Highlight Highlight Ich bin ja nicht ganz sicher, ob er jetzt den Plan gefasst hat, die Pandemie als Grund zu nutzen die Wahlen zu verschieben oder nichtig zu erklären. Vielleicht hat er aber am Sonntag im Interview zum ersten Mal gesehen, wie die Situation ist, weil seine Lakaien sich nicht trauen ihm die Wahrheit zu sagen.
  • Wiedergabe 22.07.2020 11:17
    Highlight Highlight Ist somit jetzt auch Trump Teil des Deep States oder der Bill Gates-Verschwörung..?
    Da werden seine Fans aber keine Freude haben! 😄
    • Tikvaw 22.07.2020 12:02
      Highlight Highlight Die Q-Anon Kult-Anhänger sind deswegen jedenfalls, in Aufruhr und versuchen, den "Sinneswandel" mit allen möglichen kruden Thesen zu erklären.
    • Erba 22.07.2020 12:28
      Highlight Highlight Der Deep State hat mit Hilfe von Bill Gates Software und den Chinesischen 5G Netzen einen Trump Doppelganger erschaffen. Finanziert wurde das durch Soros
  • Hans Jürg 22.07.2020 11:10
    Highlight Highlight Der hat aber vor der Pressekonferenz offenbar kiloweise Kreide gefressen.
    • Thomas Oetjen 22.07.2020 12:42
      Highlight Highlight Da gehts wohl eher um andere Substanzen als Kreide.
  • Jonaman 22.07.2020 11:05
    Highlight Highlight «Meine Regierung wird vor nichts zurückschrecken, um Leben zu retten»
    WHAT? Glaubt ihm das ernsthaft jemand?
    • Trude45 22.07.2020 12:38
      Highlight Highlight Ja, das ist ja das schlimme!
  • Eiswalzer 22.07.2020 11:04
    Highlight Highlight “Ich wusste es von Anfang an. Niemand hat die Krise besser antizipiert. Niemand war je ein grösserer Fan von Masken als ich.” In 3...2...1...
  • iudex 22.07.2020 09:48
    Highlight Highlight Tja, das war es dann wohl mit Trump nur noch 6 Monate lang aushalten.
    • Meinung 22.07.2020 11:09
      Highlight Highlight @iudex
      Schön wäre es, aber die Wähler werden entscheiden.
    • Emil Eugster 22.07.2020 12:07
      Highlight Highlight "Schön wäre es, aber die Wähler werden entscheiden."
      Schön wäre es, wenn die Wähler es entscheiden würden …
      und nicht die Wahlmanipulationen der Republikaner und der Russen.
  • Revan 22.07.2020 09:06
    Highlight Highlight Trump war immer für Masken, er war sogar der Erste der Masken empfohlen hat. Seine Maske tötet übrigens mehr Viren ab als je eine Maske zuvor in der Geschichte der Menschheit.
    • Letthetruthbeknown 22.07.2020 09:23
      Highlight Highlight The best masks 😂😂😂😂
    • Commander Salamander 22.07.2020 10:32
      Highlight Highlight Niemand weiss mehr über Masken als the Donald.
    • Hans Jürg 22.07.2020 11:10
      Highlight Highlight Und nicht vergessen: Er hat die Masken ja erst erfunden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 22.07.2020 08:59
    Highlight Highlight Der "Alte, Weisse Mann" ist mit seinem militärischen Hohlkopf-Denken und seinen konventionellen- und atomaren Overkill-Kapazitäten am Ende und ratlos.
    Entweder kommt jetzt der grosse Knall und mit dem "Alten, Weissen Mann" geht ALLES Leben auf diesem im Weltall weit herum einzigartigen "Blauen Planeten" zu Ende, oder aber nur die "Alten, Weissen Männer" sterben eines natürlichen Todes (mit, oder ohne Corona), so dass sich die ganze Natur erholen kann, wie das Meer bei Venedig nach dem Lockdown.
    (Das Wort "Alter, Weisser Mann" ist eine NICHT rassistische Metapher für "Umgekehrter Mohrenkopf".)
    • rodolofo 22.07.2020 13:54
      Highlight Highlight Auflösung des Rätsels:
      Ein "umgekehrter Mohrenkopf" ist aussen weiss und innen braun.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 22.07.2020 16:41
      Highlight Highlight dein kommentar ist eigentlich hochgradig sexistisch und rassistisch, aber...
    • rodolofo 22.07.2020 21:52
      Highlight Highlight ... aber es ist Satire.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Horobar 22.07.2020 08:52
    Highlight Highlight Was auch immer der Grund für den Wandel der Sprache ist. Die Lage in den USA ist wohl so ernst, dass die Amerikaner um jeden Funken Vernunft froh sein müssen, der Donalds Wahlkampf hervorbringt. Zum ersten Mal, Amis hört dieses Mal auf Donnie.
    • Wiedergabe 22.07.2020 09:01
      Highlight Highlight Neuer Leiter seiner Wahlkampagne...
      https://www.watson.ch/!655041062#discussion_655041062
    • swisskiss 22.07.2020 11:09
      Highlight Highlight Wiedergabe: Stepien ist derselbe Befehlsempfänger wie Parscale und hat keinen Einfluss auf Trump. Treibende Kaft hinter diesem Kurswechsel ist Schwiegersohn Jared Kushner, der einer der Wenigen ist, auf die Trump hört.

      Es ist auch Kushner und nicht Chief of Staff Mark Meadows, der sich mit den republikanischen Spitzen von Senat und Repräsentantenhaus trifft, um den Kurs abzusprechen. Es ist Kushner, der mit Stephen Miller, dem Redenschreiber Trumps, bespricht, was Trump zu sagen hat,

      Der Machiavelli im White House heisst Kushner!
  • Triple A 22.07.2020 08:29
    Highlight Highlight Gibt es auch Vollgesichtsmasken für Trump, welche das ganze Gesicht abdecken? Das wär‘s!
    • Scrat 22.07.2020 09:01
      Highlight Highlight Sie sollten nicht nur das Gesicht abdecken, sondern auch gleich noch die verbalen Ergüsse des Trägers rausfiltern.
  • KoSo 22.07.2020 08:28
    Highlight Highlight hahaha
    aber im Fox Interview das irgendwann letzte Woche aufgezeichnet und am Sonntag ausgestrahlt wurde, sagte er doch etwas ganz anderes.....

    er ist halt einfach nur ein Fähnchen im Wind, der Arme.
  • DieFeuerlilie 22.07.2020 08:21
    Highlight Highlight Schön. Aber Menschenleben sind Trump nach wie vor sowas von egal, Empathie kennt er nicht, es geht ihm wie eh und je nur um Eigeninteressen, also seine Wiederwahl.

    Und ich bin bereit zu wetten, dass diese Tatsache spätestens in seiner nächsten freien Ansprache -also ohne Teleprompter- auch wieder klar ersichtlich sein wird.
    Wenn man es denn sehen möchte..
  • Wiedergabe 22.07.2020 08:05
    Highlight Highlight Neuer Leiter der Wiederwahl-Kampagne, neue Meinung zu Masken.
    So Donnie, bist du jetzt sehr einfach manipulierbar oder ordnest du nur deine ganzen Regierungstätigkeiten der Wiederwahl unter?
    So oder so nicht wählbar - einmal mehr!
    • alessandro 22.07.2020 09:01
      Highlight Highlight Es ist so erbärmlich.
    • Coffeetime ☕ 22.07.2020 09:04
      Highlight Highlight Genau, dachte mir, dass jemand ihm gehörig die Leviten gelesen hat... 🙄
  • Kanuli 22.07.2020 08:02
    Highlight Highlight Um ehrlich zu sein, es hätte mir deutlich besser gefallen, wenn er bei seinem vorigen Kurs geblieben wäre. Nicht, dass der Kurs gut oder richtig gewesen wäre, es hätte aber wenigstens bedeutet, dass er zu seiner Meinung steht. Das Virus würde einfach verschwinden, nun plötzlich wird es erst schlimmer bevor es besser wird, damit hat er seine eigenen Aussagen (mal wieder) widerlegt. Wäre schöner wenn er mit irgendeiner komischen FakeNews Nachricht gekommen wäre, welche seine Aussagen irgendwie belegt hätten. Aber nein: Auch nur eine Fahne im Wind.
  • CogitoErgoSum 22.07.2020 07:55
    Highlight Highlight Ob es jemanden in seinem Umfeld erwischt hat? Wäre für mich eine plausible Erklärung für seine plötzliche Kehrtwendung.
    • Trude45 22.07.2020 12:50
      Highlight Highlight Trumpel besitzt doch offensichtlich null Empathie!
      Wenn er etwas tut, dann aus Eigennutz.
      Wenn die Corona Fälle zurückgehen, wird er sich als (Masken-)Heilsbringer feiern lassen. Das Volk vergisst ja leider sehr schnell. Und sind nicht demnächst Wahlen...?
  • Jonas der doofe 22.07.2020 07:51
    Highlight Highlight Ich findes es ja gut, wenn Mr. President endlich einsieht, dass er das Virus nicht länger totschweigen kann. Nur leider fehlt mir der Glaube, dass er das ehrbaren Motiven wie Nächstenliebe oder Emphatie macht. Vermutlich hat ihm jetzt sogar der hinterste und letzte Speichellecker eingetrichtert, dass seine Wiederwahlchancen sehr klein sein werden, wenn er nicht endlich das Virus ernst nimmt.
    Also einfach eine Windfahne, nichts von Rückgrat
  • roger_dodger 22.07.2020 07:46
    Highlight Highlight Da sieht man mal wieder das dieser Präsident unzurechnungsfähig ist. Zuerst spielt er es herunter, dann empfiehlt er Massnahmen welche er selber torpediert, dann spielt er es wieder herunter und jetzt sagt er wieder dass es ernst ist. #StableGenius
  • skynet 22.07.2020 07:37
    Highlight Highlight schön das Trump immer versucht das zu sagen was das Volk hören will, ein tolle Mensch.
    #theironyofitall
  • Militia 22.07.2020 07:20
    Highlight Highlight Es ist Wahlkampf! Trump ist wie ein Blatt im Wind, und nun hat er halt die Richtung gewechselt. Da mussten seine Berater wohl viel Überzeugungsarbeit leisten.
    Die Amis werden es aber wohl wieder nicht checken und durchschauen.

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