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epa08337193 General view of the popular pedestrian Drottninggatan ('Queen's Street') in Stockholm, Sweden, 01 April 2020. The streets of the Swedish capital are less crowded than usual due to the ongoing pandemic of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus.  EPA/FREDRIK SANDBERG / TT SWEDEN OUT

So sah es am 1. April in der schwedischen Hauptstadt Stockholm aus. Bild: EPA

Schwedens Sonderweg gerät unter Druck: Tausende Tote befürchtet – Notrecht-Plan in Arbeit

Schwedens Sonderweg beim Coronavirus kommt unter Druck: Die Regierung befürchtet tausende Tote und schmiedet Notrecht-Pläne.



Schweden ist in den letzten Tagen weltweit aufgefallen, weil es als eines der wenigen europäischen Länder sich gegen den allgemeinen Trend gewehrt hatte, trotz positiv getesteter Coronavirus-Fälle das öffentliche Leben und die Wirtschaft stillzulegen. Das skandinavische Land setzte stattdessen auf einen «Sonderweg»: Jeder und jede solle die Hygieneempfehlungen befolgen und Abstand halten.

Langsam kommt aber auch bei der schwedischen Regierung um Ministerpräsident Stefan Löfven die Erkenntnis an, dass diese laschen Massnahmen fatale Folgen haben könnten. In einem Interview mit der Zeitung «Dagens Nyheter» sagt der Sozialdemokrat, dass man mit «tausenden Toten» rechnen müsse.

Regierung schmiedet Notrecht-Pläne

Im Interview blieb Löfven beim Appell, das Volk solle doch diszipliniert bleiben, Hygieneempfehlungen befolgen und ältere Personen nicht mehr besuchen. Offenbar glaubt aber selbst die Regierung nicht, dass der freizügigere Umgang mit der Pandemie ausreichen wird.

Die Boulevard-Zeitung «Expressen» berichtete am Freitagabend von Plänen, mit denen die Regierung ähnlich wie der Schweizer Bundesrat per Notrecht am Parlament vorbei Massnahmen ergreifen kann. Möglich seien damit Versammlungsverbote, Schliessung von Einkaufszentren, Clubs, Fitnessstudios und Einschränkungen des öffentlichen Verkehrs.

Streit um Notrecht-Plan beginnt

Das Vorhaben der Regierung kam im schwedischen Parlament nicht überall gut an. Die konservativen «Moderaten» im Reichstag kritisierten, dass damit «erhebliche Macht vom Reichstag auf die Regierung verlagert wird». Sie fordern ein Vetorecht, weil es um das «Funktionieren der Demokratie» gehe.

Mit dem Streit über die Notrecht-Pläne dürften die politischen Fragen rund um das Coronavirus neue Dynamik bekommen. Kritik am laschen Umgang mit der Pandemie-Gefahr wurde bislang im eher staatsgläubigen Schweden kaum oder erst spät geäussert. Stattdessen holten sich die schwedischen Medien mehrfach den Stockholmer Korrespondenten des deutschen Fernsehsenders ARD ans Mikrofon, der zum berühmten Zweifler des Sonderwegs wurde.

Schweden sprechen vom «Sturm»

Zahlen zeigen, dass Schwedens Regierung mit ihrem Plan tatsächlich das öffentliche Leben lahm legen konnte, ohne auf schärfere staatliche Massnahmen setzten zu müssen. Die Infektionskurve flachte aber nicht ab, sondern steigt tendenziell weiter an.

Die schwedischen Medien sprechen seither immer mehr vom «Sturm», der auf das skandinavische Land zieht, wo bislang über 6000 Personen infiziert wurden und 333 Menschen mit Covid-19 gestorben sind.

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    Alle Leser-Kommentare
  • franzfifty 05.04.2020 17:43
    Highlight Highlight Tja, dann wird hoffentlich Schweden nicht mehr im gleichen Atemzug wie die Schweiz genannt in Zukunft. Die haben sich in letzter Zeit zwischendurch einige Fauxpas geleistet
  • Ludwig van 05.04.2020 11:55
    Highlight Highlight Ziemlich reisserischer Artikel. Bis jetzt ist die Situation in Schweden noch viel weniger schlimm als in anderen Ländern. Man versucht hier die implizite Aussage zu machen dass ein explosionsartiger Anstieg der Fälle in Schweden unmittelbar bevorsteht. Aber das ist bis jetzt nicht eingetreten, obwohl Watson das jetzt schon seit Tagen ankündigt.

    Falls die Fallzahlen tatsächlich ansteigen, dann wird Schweden die Massnahmen verschäfen, so wie es auch die Schweiz getan hat. Aber jetzt zu sagen Schweden sei völlig gescheitert ist einfach unsachlich.
  • PC Principal 05.04.2020 11:36
    Highlight Highlight Vor ein paar Tagen hat Watson noch geschrieben, dass Schwedens Weg komplett scheitert und dass die Zahl der Fälle explodiert. Doch die Zahl der Neuinfektionen ist wieder zurück gegangen (gestern waren 312).

    Sehr sehr merkwürdig. Schweden hatte sehr früh schon hunderte Fälle. Und doch hat sich in Schweden das Virus nicht so schnell verbreitet wie in anderen Ländern. Und das obwohl die Regierung alles falsch macht. Kann Watson bitte erneut eine Einchätzung abgeben, wann die Fallzahlen in Schweden rasant ansteigen werden?
    • Samba 05.04.2020 15:06
      Highlight Highlight Vielleicht nützen Saunagänge ;-)
  • Turi 05.04.2020 10:57
    Highlight Highlight Über die bürgerlichen Politiker hat man noch gespottet, als sie den Sonderweg einschlagen wollten (Trump, Johnson). Weshalb sind die Medien bei der rot-grünen Regierung in Schweden so viel kulanter?
    Nochmal zum Mitschreiben: Es ist der gleiche Weg, der GB einschlagen wollte.
  • JonnyMarronni 04.04.2020 20:26
    Highlight Highlight Sind die Schweden eben doch die Österreicher/Ostfriesen von Skandinavien.....
    • Resistance 05.04.2020 08:22
      Highlight Highlight Eben nicht! Österreich sind die strengsten.
    • JonnyMarronni 05.04.2020 15:45
      Highlight Highlight Informier dich nochmals über Ischgl....
  • janig 04.04.2020 19:08
    Highlight Highlight So, so, Schweden erwartet tausende von Toten? Das ist ja mal wieder eine echte Nullnachricht. Eine Nachricht wäre die Meldung von einem Land gewesen, dass NICHT tausende von Toten erwartet. Zumal diese "Erwartung" schon in einer Vielzahl von Ländern eingetreten ist. Gibts was langweiligeres als skandalsüchtige Massenmedien?
    • PC Principal 05.04.2020 11:42
      Highlight Highlight Sogar die Schweiz hatte gestern schon 666 Tote, es ist nur noch eine Frage von Tagen, bis die Tausend erreicht sind. Es wird wohl kaum ein Land in Europa geben ohne Tausende von Toten.

      Natürlich ist die Kernaussage des Artikels dass Schweden alles falsch macht, damit wir uns besser fühlen können. Aber wenn man sich die Zahlen ansieht, dann verbreitet sich die Seuche in Schweden deutlich langsamer als in anderen Ländern, obwohl es schon früh viele Fälle gab.
    • Varanasi 05.04.2020 13:51
      Highlight Highlight Apropos Zahlen PC, dann hier:
      Fallzahlen sind schwierig aufgrund der Testhäufigkeit. Hier ein wenig mehr erhellend:

      In Schweden gibt es derzeit 30,2 Tote pro einer Millionen Einwohner, in Dänemark 21,2, in Norwegen 9,4 und in Finnland 3,4, wo am vergangenen Freitag der Raum Helsinki abgeriegelt wurde, da sich dort ein Großteil der Infizierten aufhält.

      Zum weiteren Vergleich: In Deutschland kommen derzeit 13,3 Tote auf eine Million, in den USA 18,1, in Großbritannien 44, in Italien 230,3 und in Südkorea sind es 3,3.
      Heise.de
  • Hayek1902 04.04.2020 18:58
    Highlight Highlight Wer hätte damit rechnen können? Neben ihrem prostitutionsgesetz und Ghettoisierung der Vororte ein weiterer Bock aus Schweden.
    • Zauggovia 05.04.2020 07:34
      Highlight Highlight Die Früchte der Sozialdemokratie. Ein Fallbeispiel.
  • insert_brain_here 04.04.2020 17:53
    Highlight Highlight Europäer: Ok, wir haben nicht alle perfekt reagiert, aber immerhin hats von uns keiner so verbockt wie die Amerikaner

    Schweden: Hold my beer!
    • PC Principal 05.04.2020 11:47
      Highlight Highlight Abwarten. Bis jetzt steht Schweden verhältnismässig gut da. Die Seuche breitet sich viel langsamer aus als in anderen Ländern, obwohl Schweden sehr früh viele Fälle hatte. Und das gelang bisher ohne alles lahm zu legen. Falls es mehr Fälle gibt kann man immernoch die Massnahmen erhöhen, andere Länder sind schon praktisch am Maximum angelangt und haben kaum noch Optionen.
  • Schlange12 04.04.2020 14:57
    Highlight Highlight @Watson

    Eine fundierte Berichterstattung wäre anzustreben.

    Legen Sie doch bitte den Fokus auf das Thema ob das Gesundheitssystem diese Aufgaben handeln kann.
    Explizit, da dieses immer von vielen schweizer rechten Politikern als gutes Beispiel genahnt wird ( z.B Sebastian Frehner SVP Basel Stadt, Arena letztes Jahr).
    • Neruda 04.04.2020 19:13
      Highlight Highlight Ich weiss auch nicht, was die Rechten mit diesem, Gesundheitsystem haben. Vielleicht hat Bortoluzzi einfach damit angefangen und nun schnorren ihm alle anderen Rechten nach. Mit selber überlegen haben sie ja manchmal Mühe. Die Wartezeiten sind zum Schreien. Da kannst du manchmal so lange auf eine Behandlung warten, bis es Folgeschäden gibt, die dann halt auch wieder irgendwann zu Buche schlagen.
    • mrmikech 05.04.2020 10:25
      Highlight Highlight Ein kolleg von mir arbeitet bei Karolinska Institutet, als Epidemiologe (er ist nicht Schwedisch), und hat mir erzählt wie schlecht man auf diese Situation vorbereitet ist. Seine Worte: "die Schweden sind gestört". Er behauptet das Schwedische Gesundheitssystem ist marode, obwohl viele im Ausland es als vorbild nehmen.
    • Schlange12 05.04.2020 23:42
      Highlight Highlight Es ist nicht marode! Es wird kaputt gespart.
      Ist ein Dauerthema in den Medien. War sogar bei den Wahlen ein rissen Thema. Habe aber nie gesagt es sei gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SeboZh 04.04.2020 13:46
    Highlight Highlight Schweden... Europas lebendes Labor für alles Mögliche (cashless, einwanderung)...
    • Neruda 04.04.2020 19:16
      Highlight Highlight Die Einwanderungswelle von 2015 wurde recht gut gehandhabt. Die Probleme mit den Ausländer von denen man hört, sind schön älter. Da wurde vorher etwas verbockt. Und haben immer noch eine tiefere Ausländerquote als die Schweiz.
    • Alnothur 05.04.2020 03:30
      Highlight Highlight Verteilen sie immer noch diese "Bitte vergewaltige mich nicht"-Armbändchen an den Festivals?
    • SeboZh 05.04.2020 11:40
      Highlight Highlight @neruda...die Probleme begannen schon früher. 2017 zählte Schweden jeden Tag eine Schiesserei... Dazu Bombenattacken auf Polizisten etc.

      Hab nix von 2015 gesagt. Die banlieus in frankreich sind auch älter, aber eine Katastrophe für alle Beteiligten
  • Paulsson 04.04.2020 12:31
    Highlight Highlight Ich denke, das Vorgehen von Schweden kann erst mittel- bis langfristig beurteilt werden: Es könnte sein, dass sie kurzfristig viel mehr Angesteckte und Opfer haben, dafür bei einer allfälligen 2. Welle viel glimpflicher davonkommen... Was dann unter dem Strich (gesellschaflich, wirtschaftlich, ethisch etc.) besser war, lässt sich - wie gesagt - vielleicht erst in einem Jahr beurteilen.
    • Samurai Gra 04.04.2020 22:55
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht die Anzahl Infizierten sondern in welcher Zeit wieviele Krank werden.
      Den die COVID-19 Patienten liegen zwischen 10 und 20 Tagen auf der Intensivstation nur wegen COVID-19 gibt es nicht weniger Herzinfarkte usw.

      Wenn zu schnell zu viele Krank werden (Situation USA und auch bald Schweden) können zuwenige Leute auf die Intensivstation und dann steigt die Todesrate derart wie in Italien.
    • Wiedergabe 05.04.2020 13:08
      Highlight Highlight Noncogito, somit werden durch nur dieses eine (1!) Virus, das notabene nur schwerwiegend lokal wütet und das Jahr 2020 noch lang nicht vorbei ist, die Todeszahlen durch Viruserkranung um 40% erhöht..!
      Das zeigt wie unglaublich gefährlich dieses Virus ist und die drastischen Massnahmen gerechtfertig.
      Danke für das Aufzeigen.
    • Samurai Gra 05.04.2020 17:01
      Highlight Highlight @NonCogitoErgoSum: Wir wissen aber nicht ob das für COVID-19 gilt, das kann auch weitergehen bis Natürliche Herdenimunität (dann haben auch wir Italienische Zustände) oder bis zum Impfstoff.
      Also muss man Dez bis April vergleichen.

      Und COVID-19 ist ansteckender als eine Grippe
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsa 04.04.2020 12:16
    Highlight Highlight haben nicht alle mehr oder weniger mal so angefangen?
    • Varanasi 04.04.2020 13:31
      Highlight Highlight Finde ich nicht.
      Fast alle europäischen Länder haben recht schnell Massnahmen ergriffen, ausser UK, die Niederlande und Schweden.
      UK und die Niederlande sind dann recht schnell vom Kurs zurück gerudert, Schweden nicht.
    • Schlange12 04.04.2020 14:37
      Highlight Highlight Also Schweden hat kurz nach Deutschland Massnahmen ergriffen. Nur wird dies in der Berichterstattung nicht dargelegt. Ob diese verschärft werden müssen, keine andere Frage! In einigen Massnahme sind sie der Schweiz sogar vorweg.
    • Varanasi 04.04.2020 15:36
      Highlight Highlight Bei welchen Massnahmen sind sie der Schweiz vorweg?
      Die Cafés und Restaurants noch auf, Schulen zum Teil noch offen, keine Ausgangssperre.
      Jetzt bin ich wirklich interessiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 04.04.2020 12:03
    Highlight Highlight Ist ja nicht das erste Mal in der jüngeren Vergangenheit dass sich Schweden sehenden Auges in die Scheisse reitet. Scheinbar mögen die das. Wir werden sehen...
    • Schlange12 04.04.2020 14:40
      Highlight Highlight Bitte geben sie mal einige Beispiele.
    • Neruda 04.04.2020 19:21
      Highlight Highlight Ich weiss schon, auf was du hinaus willst. Nur weil du ein mutmasslicher Ausländerhasser bist, heisst das nicht, dass die Flüchtlingswelle von 2015 eine Katastrophe war. 5 Jahre später sind die einzigen Probleme, welche es mit Ausländern gibt, solche, die schon vorher da waren.
    • Militia 04.04.2020 21:57
      Highlight Highlight Ja mutmasslich, in Realität jedoch ist das Gegenteil der Fall. Ich habe mich nicht auf 2015 bezogen. Aber stimmt, die Probleme sind die selben wie vor 2015.
    Weitere Antworten anzeigen
  • schnittertod 04.04.2020 11:19
    Highlight Highlight Schaut man die Anzahl Toten im Verhältnis zu 1 Million Einwohner an, dann sieht man, dass der schwedische Ansatz wohl nicht funktioniert. Zumindest nicht kurzfrisig.
    SE: 35,2 NO: 11,1 DK: 24,0 DE: 15,4 FI: 3,6 US: 21,7. (https://www.svt.se/datajournalistik/har-sprider-sig-coronaviruset/)
    Diese Zahlen werden hier nicht besprochen, leider, und es wird abgewiegelt, dass man halt an einem unterschiedlichen Punkt im Verlauf steht.

    Es macht mir echt Angst, in diesen Zeiten in Schweden zu leben!
    • makla 04.04.2020 12:13
      Highlight Highlight Macht es Sinn, wegen 35 Toten pro 1'000'000 Einwohner das ganze Land lahmzulegen?
    • -einfach- ICH 04.04.2020 12:45
      Highlight Highlight Ich verstehe die Blitzer gerade gar nicht?

      Schon länger beobachte ich den Verlauf in Schweden und hatte gehofft sie finden einen Weg, die Teile der Bevölkerung zu schützen die es am schlimmsten trifft. Ohne dabei die Wirtschaft all zu stark ausbremsen zu müssen.

      Das dort wo ein Kontakt zu gefährdeten Personen nicht vermieden werden kann, konsequent alle Schutzmassnahmen eingehalten werden. Die Schutzmasken und medizinischen Hilfsmittel dort eingesetzt werden wo sie gebraucht werden und aufgestockt sind.

      Ich hoffe Schweden arbeitet im Hintergrund an einem Plan B.
    • Toerpe Zwerg 04.04.2020 12:53
      Highlight Highlight Zeugt einfach, dass Schweden sehr wenig testet
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gigi,Gigi 04.04.2020 11:19
    Highlight Highlight Eher staatsgläubig ist eine Untertreibung. Die Mehrheit der Schweden folgt wie eine Herde Schafe - nein, nicht dem Schäfer - sondern ganz einfach dem Nachbar und der wieder dem Nachbar und so weiter. Hauptsache alle gleich und niemand wird anders behandelt.
    • The Destiny // Team Telegram 04.04.2020 11:59
      Highlight Highlight Da sehen wir dann ob der hohe Frauenanteil in der Regierung etwas bringt.
    • Varanasi 04.04.2020 12:14
      Highlight Highlight @the destiny
      Habe gar nicht gewusst, dass der Epidemiologe Anders Tegnell , der Hauptverantwortliche für diesen Schlamassel ist, eine Frau ist.

    • Ich hol jetzt das Schwein 04.04.2020 12:55
      Highlight Highlight Zämehäng wie Vorhäng...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füürtüfäli 04.04.2020 11:12
    Highlight Highlight TV -Interview mit Stefan Löfven:

    "Man könne nicht alles regulieren und verbieten." und "Schweden setzt gegen Corona auf den Hausverstand"

    Das gerade aus schwedischen Munde zu hören klingt fast schon skurril. Der "Hausverstand" scheitert an allen Aufgaben die komplexer als Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung sind.
    • Imfall 05.04.2020 07:25
      Highlight Highlight sehr treffend 😂🤣😂🤣😂

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