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Schweden feiert weiter: So reagieren die Länder Europas auf die Corona-Epidemie



Der Coronavirus trifft ganz Europa, aber nicht alle Länder reagieren gleich. In Italien und Spanien gilt eine Ausgangssperre, andernorts finden weiterhin Fussballspiele statt. Eine Übersicht.

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Deutschland: 27'289 Infizierte, 115 Tote

A man cycles by an advertisement reading

Ein Radfahrer in Düsseldorf. Bild: AP

Deutschland hat die Massnahmen im Kampf gegen das Virus noch einmal drastisch verschärft: Im gesamten Land gilt seit Montag ein Kontaktverbot. Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind verboten. Ausgenommen davon sind Familien und Menschen, die im gleichen Haushalt leben. Verstösse gegen das Verbot werden mit Bussen sanktioniert. Wer das Haus verlässt, muss stets seinen Personalausweis mit sich führen.

Auf eine Ausgangssperre will Deutschland vorderhand aber verzichten. Nach wie vor darf man das Haus oder die Wohnung für Einkäufe oder wichtige Erledigungen, auch für Sport und Bewegung, verlassen. Inzwischen wurden landesweit auch sämtliche Restaurants und Gaststätten geschlossen. Noch in der vorigen Woche durften die Gastrobetriebe bis 18 Uhr geöffnet haben. Am Montag einigte sich das Bundeskabinett ausserdem auf ein beispielloses Hilfspaket in Höhe von 750 Milliarden Euro. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die sich seit Sonntagabend in zweiwöchiger Quarantäne befindet, da sich ihr behandelnder Arzt mit dem Corona-Virus infiziert hatte, nahm an der Kabinetts-Sitzung via Video-Schaltung teil. Die Bundesregierung will mit dem Hilfspaket Familien, Mieter, Selbstständige und Unternehmern in der Krise helfen. (crb/ch media)

Spanien: 33'089 Infizierte, 2206 Tote

epa08314915 Commuters wearing protective face masks on board a subway train in Barcelona, northeastern Spain, 23 March 2020. Spain is on a ninth day of a national lockdown aimed to slow down the spread of the pandemic COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus.  EPA/Marta Perez

Eine fast leere U-Bahn in Barcelona. Bild: EPA

Die Zahl der Infektionen und Todesfälle in Spanien steigt weiter steil an. Zwölf Prozent aller Erkrankten sind medizinische Fachkräfte, die darüber klagen, dass sie ohne ausreichende Schutzkleidung gegen das Virus kämpfen müssen. Nur zum Lebensmittelkauf oder zum Erreichen des Arbeitsplatzes dürfen die Menschen noch aus dem Haus. Die Ausgangssperre gilt mindestens bis Ostern. Bei weiterer Zuspitzung der Lage wird die Schliessung aller nicht existenziellen Produktions- und Arbeitsstätten erwogen, so wie es Italien bereits verfügte. (ze/ch media)

Grossbritannien: 5683 Infizierte, 289 Tote

epa08315902 A closed entrance to London Bridge Station in London, Britain, 23 March 2020. Pressure is mounting on British Prime Minister Boris Johnson to enforce a UK Coronavirus lockdown as advises members of the public to maintain a physical distance are mostly ignored, reports state.  EPA/ANDY RAIN

Geschlossen: London Bridge Station. Bild: EPA

Die britische Regierung hat am Montagabend weitreichende Ausgangsbeschränkungen beschlossen. Premierminister Boris Johnson wies seine Landsleute an, das Haus nur noch so wenig wie möglich zu verlassen. «Von heute Abend an muss ich dem britischen Volk eine einfache Anordnung geben: Sie müssen zuhause bleiben», sagte Johnson. Alle Läden, mit Ausnahme von Lebensmittelgeschäften und Apotheken, werden mit sofortiger Wirkung geschlossen.

Sportliche Aktivitäten sind nur noch einmal am Tag und nur gemeinsam mit Mitgliedern desselben Haushalts erlaubt. Ansonsten dürfe das Haus nur noch für den Einkauf wesentlicher Dinge wie Lebensmittel und Medikamente und für den Weg zur Arbeit verlassen werden, sagte Johnson. Versammlungen von mehr als zwei Personen seien nicht mehr erlaubt und würden von der Polizei aufgelöst. (sda)

Frankreich: 16'689 Infizierte, 674 Tote

epa08315963 A man walks his dog in the deserted streets in Montmartre, in Paris, France, 23 March 2020. France is under lockdown in an attempt to stop the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus causing the Covid-19 disease.  EPA/IAN LANGSDON

Kaum Menschen vor der Sacre Coeur in Paris. Bild: EPA

Mit dem Frühling spriessen auch die religiösen Feste – doch Paris will sie wegen der Corona-Pandemie nicht zulassen. Im einst tiefkatholischen Frankreich dürfte das Osterwochenende des 12. April erstmals seit Jahrhunderten ohne die üblichen Prozessionen, Messen und Feiern stattfinden. Betroffen sind auch der islamische Fastenmonat Ramadan und das jüdische Pessachfest. In Frankreich darf derzeit nur das Haus oder die Wohnung verlassen, wer Lebensmittel einkauft, anderen hilft, zur Arbeit fährt oder alleine Sport treibt. (brä/fho/ch media)

Italien: 59'138 Infizierte, 5476 Tote

epa08316426 Local police tapes close the area of a playground located along the Monte Mario cycle path, following the decision of the Italian authorities to close schools and urge people to work from home as a protective measure against the spread of the coronavirus epidemic, Rome, Italy, 23 March 2020. Countries around the world are taking increased measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the Covid-19 disease.  EPA/FABIO FRUSTACI

Ein abgesperrter Spielplatz in Rom. Bild: EPA

Italien hat die Quarantäne-Massnahmen gestern Montag noch einmal verschärft. Die Wohnung darf nur noch «in extremen Notfällen» oder zum Arbeiten verlassen werden. Alle Betriebe, die keine in der derzeitigen Situation notwendigen Güter und Dienstleistungen anbieten, sind geschlossen. Geöffnet bleiben Supermärkte, Lebensmittelläden und Apotheken sowie Banken, die Post und Zeitungshändler. Für grosse Trauer sorgt der Tod weiterer Ärzte im besonders notleidenden Norden, der von der Corona-Pandemie besonders hart getroffen wurde. (dsr/ch media)

Österreich: 4057 Infizierte, 21 Tote

A view of closed check in counters at Vienna's Schwechat airport, Austria, Monday, March 23, 2020. For most people the coronavirus causes mild or moderate symptoms, such as fever and cough, but for some, especially older adults and people with existing health problems, it can cause more severe illness, including pneumonia. (AP Photo/Ronald Zak)

Leere Hallen am Flughafen in Wien. Bild: AP

Bundeskanzler Sebastian Kurz hat in der Corona-Krise vergleichsweise früh die Initiative ergriffen. Verstärkte Einreisekontrollen gibt es in Österreich schon länger. Im Land selbst herrscht zwar keine komplette Ausgangssperre, wer aus dem Haus will, braucht aber einen triftigen Grund. Spaziergänge bleiben erlaubt, allerdings «ausschliesslich alleine» oder «mit den Personen, mit denen er in der Wohnung gemeinsam zusammenlebt», erklärte Kurz am Sonntag. Und der Weg zur Arbeit oder zum Lebensmitteleinkauf. Bei Verstössen drohen Bussgelder. (fho/ch media)

Ungarn: 167 Infizierte, 7 Tote

epa08314740 Military persons patrol in downtown of Gyor, Hungary, 23 March 2020. The patrol is deployed to keep up public safety and order during the time of the pandemic novel coronavirus. Countries around the world are taking increased measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus causing the Covid-19 disease.  EPA/Csaba Krizsan HUNGARY OUT

Soldaten patroullieren in Gyor. Bild: EPA

Es herrscht Einreisestopp, Veranstaltungen sind verboten. Das Besondere an der Situation in Ungarn: Regierungschef Viktor Orbán will die Corona-Krise nutzen, um sich Notstandsrechte auf unbestimmte Zeit zu sichern. So hat er ein Gesetzespaket auf den Weg bringen lassen, das ihn praktisch auf unbestimmte Zeit per Dekret an existierenden Gesetzen vorbei regieren lässt. Diese Woche stimmt das Parlament darüber ab. Und die Chancen, dass Orbán damit durchkommt, sind gut: Seine Partei hat die notwendige Zweidrittelmehrheit. (sts/fho/ch media)

Griechenland: 624 Infizierte, 17 Tote

epa08316109 Pigeons gather at a square qith no people in Athens, Greece, 23 March 2020. Curfew as an additional stricter measure to avoid the spread of coronavirus came into force at 6am, announced on 22 March by the Greek Prime Minister Kyriakos Mitsotakis  in his message. Citizen are obliged to have a permition paper proving their need to move.  EPA/Alexander Beltes

Kein Social Distancing bei den Tauben in Athen. Bild: EPA

Wer nach Griechenland einreist, muss zwei Wochen in Quarantäne. Bei Missachtung droht eine Geldbusse. Der Umgang mit Flüchtlingen bleibt derweil unklar. Experten befürchten ohnehin, dass eine Infektion in einem der Lager etwa auf der Insel Lesbos fatale Folgen haben könnte. Im ganzen Land bleiben die Schulen geschlossen, Restaurants, Bars und Clubs ebenso. Offen bleiben Tankstellen, Supermärkte, Apotheken und Banken. Gottesdienste gibt es auf absehbare Zeit in Griechenland keine, auch religiöse Hochzeiten dürfen nicht gefeiert werden. (fho/ch media)

Schweden: 2046 Infizierte, 25 Tote

epa08313751 People enjoy the sunny but chilly weather at an outdoor restaurant at Djurgarden in Stockholm, Sweden, on March 22, 2020, amidst the new coronavirus COVID-19 pandemic.  EPA/ANDERS WIKLUND  SWEDEN OUT

Entspannte Leute in einem Aussenrestaurant in Stockholm. Bild: EPA

Während sich der Rest Europas abschottet, Geschäfte dichtmacht und Ausgangsbeschränkungen erlässt, geht in Schweden die Party weiter: Die Skigebiete sind voll, genau wie die Bars und Restaurants in der Hauptstadt Stockholm. Touristen können weiter einreisen, Schulen bleiben geöffnet, Veranstaltungen bis 500 Teilnehmer sind nach wie vor erlaubt. Zwar appelliert Ministerpräsident Stefan Löfven an seine Landsleute, etwa nicht notwendige Reisen zu unterlassen. Von expliziten Verboten hält die schwedische Regierung jedoch Abstand. (fho/ch media)

Dänemark: 1450 Infizierte, 24 Tote

Oesterbrogade, a normally busy Copenhagen boulevard with lots of traffic is seen empty on Wednesday March 18, 2020. As of Wednesday, Denmark has banned the gathering of 10 or more people in the public room and non-food stores, restaurants and cafes will stay close. Food stores and pharmacies remain open. For most people, the new coronavirus causes only mild or moderate symptoms. For some it can cause more severe illness, especially in older adults and people with existing health problems. (AP Photos/Jan M. Olsen)

Wenig Verkehr auf der Oesterbrogade in Kopenhagen. Bild: AP

Dänemark verlängert all seine Massnahmen bis einschliesslich Ostern. Alle ergriffenen Initiativen gelten nun vorerst bis zum 13. April, dem Ostermontag. In Dänemark sind unter anderem Schulen, Kindergärten, Restaurants, Cafés, Theater sowie weitere Freizeiteinrichtungen wie Fitnessstudios geschlossen worden. Es gilt ein Versammlungsverbot für mehr als zehn Personen. In Supermärkten und im öffentlichen Nahverkehr werden die Dänen intensiv angemahnt, Abstand zu halten. Seit dem 14. März sind auch die Grenzen für Touristen dicht. (sda)

Weissrussland: 81 Infizierte, 0 Tote (offiziell)

In this photo taken on Thursday, March 19, 2020, football fans watch the Belarus Championship soccer match between Energetik-BGU and Bate in Minsk, Belarus.  Almost all of Europe has suspended soccer games amid the coronavirus pandemic, but Belarus is just getting started as officials insist they're not starting the season just to suspend it later. Unlike most of Europe, it runs on a calendar-year format, playing from March through December to avoid the snow-bound winter.  For some people the new COVID-19 coronavirus causes only mild or moderate symptoms, but for some it can cause severe illness.  (AP Photo/Sergei Grits)

In Minsk wird fleissig weiter Fussball gespielt. Bild: AP

Ausgangssperren und Reiseverbote gegen Corona? Nicht bei Alexander Lukaschenko. Weissrusslands Machthaber empfiehlt seinen Landsleuten stattdessen, sich mit Alkohol und Saunagängen abzuhärten. Sogar Fussball schauen ist in Minsk noch möglich: Während sämtliche Ligen Europas pausieren, hat Weissrussland die neue Saison eingeläutet – mit Zuschauern. Von denen kommen zwar wenig, aber immerhin. Europas letzter Diktator hält Corona für eine Psychose: «Die zivilisierte Welt ist verrückt geworden», meint Lukaschenko. (fho/ch media)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Neruda 24.03.2020 14:24
    Highlight Highlight In Schweden erzählt ja das Gesundheitsamt immer noch, nur Personen mit Symptomen sind ansteckend 🙈 Und die Leute sind so hartnäckig staatsgläubig, dass sie auch weiterhin ohne Bedenken in Restaurants und Bars gehen. Aber die Unis und Oberstufen sind zu 🙈 Bin wirklich gespannt, wie das rauskommt.
    • schnittertod 24.03.2020 15:40
      Highlight Highlight Oberstufe ist offen bis und mit 9. Klasse (3. Sek) aber alle weiterfuehrende Schulen/Hochschulen/Unis sind zu.
      Und ja, es wird nicht mal durchgehend das Personal in den Spitaelern getestet...
  • Locutus70 24.03.2020 13:54
    Highlight Highlight Wer was richtig oder falsch gemacht hat - das wird man frühestens in einem halb Jahr abschätzen können.
    • KOHL 24.03.2020 18:16
      Highlight Highlight Obwohl ich weder Mediziner bin noch Alkoholgenuss oder Saunagänge ablehne kann man wohl trotzdem davon ausgehen, dass die Minimierung von sozialen Kontakten höchstwahrscheinlich zielorientierter ist als sich zu besaufen :).
  • Mike Milligan 24.03.2020 13:45
    Highlight Highlight Nicht alle sind so ruhig in der schwedischen Bevölkerung. Viele sind enttäuscht von der passiven Haltung der Regierung und der Rede an die Nation von Stefan Löfvén.
  • schnittertod 24.03.2020 12:59
    Highlight Highlight Hier ein kleiner Input bezueglich Schweden, UK und Niederlanden:

    https://thequarantimes.wordpress.com/2020/03/19/herd-immunity-is-epidemiological-neoliberalism/
  • Frechsteiner 24.03.2020 12:37
    Highlight Highlight Weissrusslands Machthaber empfiehlt seinen Landsleuten stattdessen, sich mit Alkohol und Saunagängen abzuhärten

    Nice, wie kommt man in dieses Weissrussland?
  • champedissle 24.03.2020 12:15
    Highlight Highlight Russland ist von Corona Virus nicht betroffen. Vermutlich produziert Putin dermassen viele Antikörper, dass das für alle Russen gilt. Man sieht daran, wie verlogen diese Regierung ist und selbst im Krisenfall nicht zur Wahrheit findet. Künftig sollte man sich sehr gut daran erinnern, dass alles was aus Moskau kommt, mehr als zweifelhaft ist. Da erweist sich Russland gerade einen Bärendienst.
    • Tomtom64 24.03.2020 14:33
      Highlight Highlight Vielleicht liegt's auch am Wodka?
  • Clank 24.03.2020 11:52
    Highlight Highlight Hab sowieso das Gefühl, viele Regierungen haben mehr aus Gruppendruck (Druck der Medien, der Bevölkerung, der Nachbarsländer) einfach mal reagiert.
    Schon überraschend, dass da Schweden nicht mitzieht. Vielleicht geht es ja wirkich anders.
    • Ehringer 24.03.2020 13:16
      Highlight Highlight Der Ruf nach einem Lockdown kommt von der Wirtschaft, die davon am meisten Schaden erleidet? In was für einer Logik denkst du?

      Dann behauptest du immer, man habe keine Experten beigezogen. Gibts für diese Behauptung Quellen?

      Sorry, aber so klingen deine Kommentare einfach nach billiger Polemik.
  • der nörgler 24.03.2020 11:36
    Highlight Highlight Sorry, aber dieser Bodycount ist einfach nur noch Sensationsjournalismus. Wie die einzelnen Länder darauf reagieren kann man auch ohne die Anzahl Toten rapportieren.
  • Fairness 24.03.2020 11:08
    Highlight Highlight Dabei hätten es Schweden und Dänemark noch in der Hand zu testen, teste, testen und es etwas besser zu machen.
  • Raber 24.03.2020 11:05
    Highlight Highlight In der Schweiz waren wir von den ersten,die Fussballspiele und auch die Fasnacht verboten haben. Da Männer ja deutlich gefährdeter sind, war dies sehr wahrscheinlich eine gute Entscheidung. Jetzt warten die meisten eingebunkert zu Hause auf die Welle und sie kommt (noch?) nicht. Weder in meinem Sportclub,noch bei meinen Arbeitskollegen oder in meinem persönlichen Umfeld. Ja nicht mal im Umfeld meiner Mama gibts hospitalisierte. Wieso es soviele gibt, die nach noch drastischeren Persönlichkeitseinschnitten schreien, ist mir absolut schleierhaft.
    • invisible 24.03.2020 11:33
      Highlight Highlight Männer sind deutlich gefährdeter? Woher hast du das?
    • Asmodeus 24.03.2020 11:38
      Highlight Highlight Vielleicht kommt die Welle ja nicht weil.... und das ist nur ne Mutmassung... wir eben vorgesorgt haben?

      Btw. Bei uns in der Firma gab es mehrere Corona-Fälle. Ob jemand davon hospitalisiert wurde wissen wir nicht, weil wir achten auf Privatsphäre der Mitarbeiter.
    • Knety 24.03.2020 11:42
      Highlight Highlight Schau mal ins Tessin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 24.03.2020 10:26
    Highlight Highlight Mal schauen, wie lange es dauert bis Schweden in der gleichen Realität ankommt...
    • schnittertod 24.03.2020 13:02
      Highlight Highlight Das wird noch ein Weilchen dauern, leider. Mir wurde letzte Woche vom Arzt gesagt, dass ich -trotz Coronasymptomen - arbeiten gehen soll...
    • schnittertod 24.03.2020 13:25
      Highlight Highlight Der Arztbesuch war in Stockholm.
    • Alnothur 24.03.2020 15:25
      Highlight Highlight Ja, bei den Schweden dauert immer alles ein Bisschen länger...
  • Nonkonformist 24.03.2020 10:24
    Highlight Highlight Mal schauen ob nächste Woche noch ein Flug nach Stockholm frei ist. Die Schweden machen es richtig. So kann ich meine Ferien doch noch geniessen.
    • ThePower 24.03.2020 12:08
      Highlight Highlight Nimm besser das Auto. Evtl gibt es keinen Rückflug..
    • Gubbe 24.03.2020 12:28
      Highlight Highlight Da kannst du gleich hier bleiben. Da ist das gleiche Wetter wie hier. Das Ministerpräsident Stefan Löfven keine Verhaltensregeln ausgibt, hat mit seiner Denkweise zu tun. Stockholm verhält sich wie Zurich, Partyvolk. Sonst verhalten sich die Leute wie hier auch.
    • Neruda 24.03.2020 14:30
      Highlight Highlight @Gubbe: Wie denkt denn Löfven? Seine Ansprache am Sonntag martialischer als alles, was der Bundesrat so von sich gab, aber Massnahmen wurden immer noch nicht ergriffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coffeetime ☕ 24.03.2020 10:17
    Highlight Highlight Wir werden erst Ende Jahr wirklich bilanzieren können, welche Massnahmen gut waren und was nicht. Ist noch ein langer Weg bis dahin. 🤷🏻‍♀️
  • Cirrum 24.03.2020 10:11
    Highlight Highlight Wieder das Beste Beispiel, wie man Zahlen willkürlich darstellen kann um eine Aussage zu machen die nichts aussagt.. man kann doch nicht von X Infizierten eines Landes sprechen, wenn man nicht die ganze Nation testet.. das macht absolut keinen Sinn, ausser das sich die Leute noch mehr sorgen! Das sind im Grunde genommen Fake News.. aber die „Wahrheit“ kann man immer aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten

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