International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

G7-Proteste: «Flaschen mit Benzin!» – «Ach, war gar kein Benzin»: Eine Kostprobe der abenteuerlichen Twitterei der bayerischen Polizei gefällig?



3600 Menschen (gemäss Polizei) bis 5000 Menschen (gemäss Organisatoren) gingen gestern im bayerischen Garmisch-Partenkirchen im Vorfeld des G7-Gipfels auf die Strasse. Über 20'000 Beamte sind in diesen Tagen zur Sicherung des Gipfels abgestellt, Tausende von ihnen waren rund um die Demonstration im Ordnungs-Einsatz. Den Artikel dazu gibt's hier.

Der Protestzug begann tiefenentspannt, was man im Twitter-Hauptquartier der bayerischen Polizei folgendermassen quittierte:

Dann aber wurden bald einmal etwas härtere Saiten aufgezogen. Verbal, physisch, beidseits. Ein Pfefferspray- und Schlagstockeinsatz folgte, und eine Erklärung dazu kurz darauf auf Twitter – aufhorchen liess die Bemerkung bezüglich benzingefüllter Flasche. In einer angeblich von Protestlern geworfenen Flasche wurde demnach Benzin festgestellt.

Die eindringliche Ermahnung folgt auf dem Fuss.

Auch in englisch ...

... und, ach, italienisch. Freunde, mia san kosmopolitisch!

Nach dem Ende des Protestzugs: Zeit für eine erste Bilanz. Sieben verletzte Polizisten werden vermeldet, ...

... aber auch eine positive Nachricht.

Molotow-Cocktails oder doch eine handelsübliche Softdrink-Flasche? Sei's drum! Wie hatte doch der Münchner Polizeivizepräsident Robert Kopp vor dem Gipfeltreffen angekündigt: «Die Einschreitschwelle wird sehr niedrig sein.» Selbiges gilt offenbar auch für den Anspruch um halbwegs objektive Tatsachendarstellung. (tat) 

Mehr als 30'000 Menschen demonstrieren gegen den G7-Gipfel

Das könnte dich auch interessieren:

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Rechtsextreme verbreiten auf Twitter Abschiebe-Zettel – wir haben sie entschlüsselt

Sie sind voller Hass und sie lassen sich kaum eine Gelegenheit entgehen, diesen Hass in die Welt hinaus zu posaunen – digital wie auf der Strasse. Ein Grüppchen Rechtsextremer hat in den vergangenen Tagen vor allem Twitter dafür benutzt, seinen rassistischen Fantasien freien Lauf zu lassen.

Das Ganze hat jedoch auch eine lustige Seite. Und um die soll es hier vorrangig gehen.

Aber vorher kurz ernsthaft, Folgendes ist passiert: Mehrere Politiker und Aktivisten der rechtsextremen NPD haben auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel