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O'zapft is: Tausende stürmen Oktoberfest



Oktoberfest 2019

O'zapft is: Mit erneut zwei Schlägen hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter am Samstag das erste Fass Bier auf der Wiesn angezapft und damit das 186. Oktoberfest eröffnet.

Um 12 Uhr hiess es offiziell:

Die erste Mass Bier reichte er Ministerpräsident Markus Söder, um mit ihm auf eine friedliche Wiesn anzustossen. Böllerschüsse verkündeten dazu den Start des grössten Volksfests der Welt.

Danach bekamen auch die Wiesn-Gäste in den Zelten das erste Bier. Die Mass kostet bis zu 11.80 Euro, das sind 30 Cent mehr als der Höchstpreis des Vorjahres.

Reiter war zum sechsten Mal dabei, Söder zum zweiten Mal. Mit Blick auf die stundenlangen Gespräche zum Klimakompromiss der Bundesregierung sagte der CSU-Chef: «Bei aller Bedeutung von Koalitionsverhandlungen - Berlin war gestern die Hauptstadt von Deutschland, aber heute ist es München, weil es das bedeutendste Fest der Welt ist.» Star des Tages sei aber das Bier.

Oktoberfeste auf der ganzen Welt

Sechs Millionen Besucher

Viele Gäste, die meisten in Dirndl und Lederhose, hatten seit dem frühen Morgen auf den Einlass gewartet. Die Ersten kamen noch bei Dunkelheit, um ganz vorne dabei zu sein.

Kurz nach 9.00 Uhr – und damit leicht verspätet – kam über die Lautsprecheranlage auf Deutsch, Englisch und Bairisch der ersehnte Satz: «Liebe Festgäste, willkommen auf dem Oktoberfest. Wir öffnen jetzt das Festgelände.» Als die Ordner damit die Eingänge freigaben, starteten viele im Laufschritt in Richtung Bierzelte.

Schon nach zehn Minuten Arbeit für Oktoberfest-Sanitäter

Zehn Minuten nach dem Anzapfen haben Sanitäter auf dem Münchner Oktoberfest die erste «Bierleiche» behandelt. «Eine 18-Jährige Engländerin hatte vorher zuviel getrunken und dann eine Alkoholvergiftung erlitten», teilte die Aicher Ambulanz Union am Samstag mit.
Den ersten Abtransport von der Wiesn ins Spital verzeichnete der Sanitätsdienst wenige Minuten später: Eine Bedienung hatte einen Masskrug ins Gesicht bekommen.
In den gut zwei Wiesnwochen sind in der Sanitätswache rund 600 Helfer und 50 Ärzte im Einsatz. Die kümmern sich nicht nur um Betrunkene, sondern auch um gesundheitliche Probleme wie Schnittverletzungen und Herz-Kreislaufbeschwerden. (sda/dpa)

Bis zum 6. Oktober werden gut sechs Millionen Gäste erwartet. Im Südteil des Oktoberfests gibt es wieder die Oide Wiesn. Mit historischen Fahrgeschäften und Blasmusik geht es dort gemütlicher und traditioneller zu als auf dem sonstigen Festgelände.

Rund 600 Polizeibeamte und viele hundert Ordner sollen an den 16 Festtagen für Sicherheit sorgen. Das Gelände ist auch dieses Jahr umzäunt, an den Eingängen wird stichprobenartig kontrolliert. Es gibt noch mehr Videokameras und zusätzliche Beamte mit Bodycams. (aeg/sda/dpa)

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19 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Knäckebrot
21.09.2019 10:44registriert June 2017
Warum dieses Fest bei uns nur importiert werden musste...
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Hallosager
21.09.2019 10:23registriert April 2017
Ein Hoch auf Schlägereien, Kotze und Schnapsleichen. Man stelle sich vor, dort würde jemand etwas kleines rauchen...
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schuldig
21.09.2019 11:44registriert January 2018
Kann man machen... muss man aber nicht.
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