International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
GARMISCH-PARTENKIRCHEN, GERMANY - JUNE 06:  Police officers scuffle with anti-G7 protesters on June 6, 2015 in Garmisch-Partenkirchen, Germany. G7 leaders will meet at nearby Schloss Elmau on June 7-8 and protesters are holding a variety of gatherings and demonstrations to voice their opposition.  (Photo by Carl Court/Getty Images)

Schlagstöcke gegen Protestler: Mehr als 20'000 Polizisten schirmen die G7-Vertreter in Garmisch-Partenkirchen ab – und gehen resolut gegen die buntgemischten Protestler vor. Bild: Getty Images Europe

Der feuchte Traum eines jeden Law-and-Order-Fetischisten: 20'000 Polizisten (!) halten einige Tausend G7-Protestler in Schach – Verletzte in Garmisch-Partenkirchen



Am Tag vor dem G7-Treffen in Bayern haben Tausende Demonstranten ein Signal gegen Globalisierung, Armut und staatliche Überwachung gesetzt. «Gemeinsam kämpfen gegen Kapitalismus, Rassismus und Krieg», lautete das Motto des Protestzuges durch Garmisch-Partenkirchen.

Der Staat versuchte, Krawalle mit einem gewaltigen Polizeiaufgebot zu verhindern – es gab weit mehr Beamte als Demonstranten. Die Polizei sprach von rund 3600 Demonstrationsteilnehmern, das Aktionsbündnis «Stop G7 Elmau» ging von bis zu 5000 aus. Die Polizei hatte weit mehr als 20'000 Beamte aufgeboten.

epa04785696 Opponents of the G7 Summit face police officers in Garmisch-Partenkirchen, Germany, 06 June 2015. Heads of state and government of the seven leading industrialized nations (G7) are scheduled to meet in Elmau Castle, Bavaria, on June 7-8 as the climax of Germany's presidency of the G7.  EPA/SVEN HOPPE

Wortgefecht zwischen G7-Kritikern und Einsatzkräften der Polizei.  Bild: EPA/DPA

Zunächst blieben die Proteste nahe dem Gipfelort Schloss Elmau am Fusse der Alpen weitgehend friedlich. Am späteren Nachmittag kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung, bei der mindestens ein Polizist sowie einzelne Demonstranten verletzt wurden. Aus Sorge vor gewalttätigen Ausschreitungen blieben viele Geschäfte geschlossen.

Merkel will über Klima sprechen

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel versuchte, den Klimawandel zum Top-Thema des bis Montag dauernden Gipfels zu machen. Das Treffen von sieben grossen Industrienationen könnte aber vom Streit der G7 mit Russlands Präsident Wladimir Putin und der Griechenland-Krise überlagert werden.

Merkel pochte auf ein klares G7-Bekenntnis zum Zwei-Grad-Klimaziel. Die UNO-Klimakonferenz in Paris im Dezember werde nur glaubwürdig, «wenn wir wirklich dieses in Kopenhagen vereinbarte Ziel einhalten», sagte sie in ihrem Video-Podcast. Ansonsten werde es in Paris kein Klimaabkommen geben. «Deshalb hoffe ich, dass wir als G7-Länder klar sagen können: Wir stehen zu diesem Ziel.» (tat/sda/afp/dpa)

Bunt und laut: Der Protest gegen den G7-Gipfel in Garmisch-Partenkirchen

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wegen illegaler Spenden – AfD muss mehr als 400'000 Euro Strafe zahlen

Wegen illegaler Parteispenden müssen die deutschen Rechtspopulisten eine Strafe von insgesamt 402'900 Euro zahlen. Das entschied die Bundestagsverwaltung am Dienstag in Berlin.

Es geht um Hilfen durch die Schweizer Werbeagentur Goal AG für den heutigen AfD-Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen und das Bundesvorstandsmitglied Guido Reil in Landtagswahlkämpfen 2016 und 2017. Beide sind Spitzenkandidaten der AfD für die Europawahl im Mai.

Die Alternative für Deutschland wurde im Frühjahr 2013 gegründet. …

Artikel lesen
Link zum Artikel