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In der Grube Teutschenthal arbeiten nach Unternehmensangaben 100 Menschen.

Blick auf die Grube in Teutschenthal. Bild: AP DPA

Grubenunglück in Deutschland – rund 30 Menschen mussten unter Tage ausharren



Die nach einer Verpuffung in der Grube Teutschenthal in Sachsen-Anhalt zeitweise unter Tage eingeschlossenen Menschen sind alle befreit. Alle seien wohlbehalten, teilte die Polizei in Halle im Kurznachrichtendienst Twitter am Freitag mit.

Etwa 35 Menschen hatten nach dem Unglück zunächst in rund 700 Metern Tiefe unter Tage ausgeharrt. Sie befanden sich in Sicherungsräumen und waren mit Sauerstoff versorgt, wie ein Sprecher des Landesbergamts in Halle/Saale am Freitag sagte. Bei einer Verpuffung in der Grube westlich von Halle waren nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen verletzt worden.

Nun würden Experten des Landesbergamts unter Tage fahren und mit Untersuchungen beginnen, sagte der Abteilungsleiter Bergbau, Uwe Schaar, in Halle/Saale. Die üblichen Arbeiten in der Grube würden so lange ruhen, bis die Ursache geklärt sei. Wie lange das dauern werde, könne er noch nicht sagen, so Schaar.

In der Grube Teutschenthal arbeiten nach Unternehmensangaben etwa 100 Menschen. In den vergangenen 15 Jahren wurde das im Jahr 1982 stillgelegte Bergwerk umgebaut. Dort werden heute auf 14 Quadratkilometern Grundfläche mineralische Abfälle deponiert. Zuvor war das Bergwerk rund 80 Jahre zur Kalisalzgewinnung betrieben worden. (sda/dpa/afp)

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