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epa07702844 Graffiti reading 'enteignen' (expropriate) is read on a tenement building in Berlin, Germany, 07 July 2019. Soaring rents and rampant property speculation have led activists and some political parties to propose the expropriation of big housing firms.  EPA/PHILIPP GUELLAND

Paradiesische Zustände: Berliner Mieter dürften sich über den neuen Gesetzesentwurf freuen. Bild: EPA

Freude in der hipsten Hauptstadt Europas: Berlin friert Mieten von Wohnungen ein

Die Gegner des gestern erlassenen Gesetzes sagen, der Eingriff erinnere an sozialistische Zeiten.

Christoph Reichmuth, berlin Berlin / ch media



Das Berliner Abgeordnetenhaus hat gestern ein bundesweit einmaliges Gesetz zum Mieterschutz verabschiedet: Mieten von 1.5 Millionen Wohnungen in der Hauptstadt sollen für einen Zeitraum von fünf Jahren eingefroren werden. Wer heute zu viel Miete zahlt, soll vom Vermieter gar Geld zurückbekommen.

Das Gesetz des rot-rot-grünen Senates nahm die vorerst letzte Hürde im Parlament trotz des Gegenwindes der Opposition aus CDU, FDP und AfD. In der boomenden Hauptstadt sind die Wohnungsmieten in den letzten Jahren überproportional gestiegen. Mit dem Mietendeckel will der Staat jetzt Gegensteuer geben. Der Berliner Senat hofft, dass das Gesetz nach Ablauf der Frist von fünf Jahren ­obsolet sein wird, da in der Zwischenzeit genug Zeit bleibt, um dringend benötigten neuen Wohnraum bereitzustellen.

Die Höhe der Wohnungsmiete richtet sich nach einem Stichtag im letzten Sommer. Zur Bemessung beigezogen wird eine Mietobergrenze. Diese bemisst sich an Wohnungsstandart, Lage und Grösse. Wenn die Miete 20 Prozent über der Vergleichsmiete liegt, sollen die Mieter vom Vermieter entlastet werden. Vermieter, die gegen den Mietendeckel verstossen, droht eine Busse von bis zu 500000 Euro.

Opposition und Wirtschaftsverbände halten den Mietendeckel für das falsche Instrument. Investoren würden durch den staatlichen Eingriff in den Wohnungsmarkt abgeschreckt, das verzögere den Bau neuer Wohnungen unnötig. Zudem sei der Mietendeckel der erste Weg hin zu staatlichen Eingriffen, die an sozialistische Zeiten erinnerten.

Der Mietendeckel dürfte in den nächsten drei bis vier Wochen in Kraft treten. Offen ist ­allerdings die Frage, ob Berlin überhaupt die Kompetenz hat, ein solches Gesetz zu erlassen. (aargauerzeitung.ch)

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ursus3000 31.01.2020 20:30
    Highlight Highlight Das wird genau so funktionieren wie die Prohibition . von jetzt an kriegt die Wohnung wer grösseres Handgeld bezahlt . Ist wie beim Tennis Antrittsgeld
  • SyWe 31.01.2020 19:59
    Highlight Highlight Geld Regiert die Welt!
    Benutzer Bild
  • FischersFritz 31.01.2020 18:31
    Highlight Highlight Sicher cool, in Wohnungen zu leben, die dahergammeln wie damals im Ostblock.
  • WHYNOT 31.01.2020 16:30
    Highlight Highlight Grauenhafte Vorstellung DDR reloaded
  • Trump ist der Beste! 31.01.2020 15:03
    Highlight Highlight Der Mietpreisdeckel wird das Bauen neuer Wohnungen und das Vermieten bestehender Wohnungen schmälern. Letztendlich wird deswegen die Wohnungsnot grösser sein. Weil der Mietpreisdeckel das Vermieten und Bauen von Wohnungen weniger oder sogar nicht rentabel macht.

    Es gibt nur genau drei Möglichkeiten das Wohnen billiger zu machen: 1. die Einwanderung stoppen. 2. möglichst alle Nichtbauzonen zu Bauzonen umzonen.
  • Do not lie to mE 31.01.2020 14:10
    Highlight Highlight Der schwedische Ökonom Assar Lindbeck schrieb dazu bereits in den Siebzigern, Mietstopps seien die effektivste Waffe, um eine Stadt zu zerstören – mit Ausnahme von Bomben. Die Vermieter sehen es irgendwann nicht mehr ein, auch nur einen einzigen Euro in die Wohnungen zu stecken, weil sie die entsprechenden Renditen nicht mehr damit erwirtschaften können und wollen verkaufen sofern sie das denn dürfen (Berlin/Umwandlungsverbot) oder Berliner Bezirke nutzen das kommunale Vorkaufsrecht - die Miete können dann sogar um 5-10% erhöht werden, „so dass sich der Ankauf wirtschaftlich rechnet“,
    • Jekyll & Hyde 31.01.2020 16:11
      Highlight Highlight Ich darf mal Warren Buffet zitieren:

      Kein Investor wird, wegen der aussicht kleineren Gewinn zu machen zurückziehen. Den etwas Gewinn bleibt ja immernoch.

  • Vesparianer 31.01.2020 11:43
    Highlight Highlight Eine alternative Lösung ist, die Eigentümer von bspw. mehr als 3 Wohnungen stärker zu besteuern und der Tarif progressiv aufzusetzen. Das würde die freie Marktwirtschaft schützen und würde aber Investoren vor einem erhöhten Engagement abhalten bzw. ein erhöhtes Engagement von Investoren mündet in mehr Steuereinnahmen, die für günstigere Wohnungen genutzt werden können.
    • Aithria 31.01.2020 15:45
      Highlight Highlight Klingt überlegt, ein weiterführender Gedanke. Aber sobald etwas zu lesen ist, das etwas zu denken gibt, wird es auch gleich zu Boden geblitzt. "Wieso sind Sie nicht einfach klar dafür oder klar dagegen, mann?"
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 31.01.2020 17:03
      Highlight Highlight Solche Massnahmen führen zu keinen neuen Wohnungen. Wenn Investoren Rendite machen können und günstig in die Höhe bauen dürfen, dann entsteht mehr Wohnraum. Solange die Nachfrage stärker steigt als das Angebot, so lange werden die Mieten sicher nicht sinken.
  • Mutbürgerin 31.01.2020 11:40
    Highlight Highlight Die Idee ist genial und könnte man auch bei den Autos machen. Ein Einstiegsauto darf 10'000 Euro, ein SUV 20'000 Euro und eine Luxus-Porsche-karre maximal 40'000 Euro kosten. Wie werden die Modelle wohl aussehen?
  • Hans Jürg 31.01.2020 11:18
    Highlight Highlight Berlin, die einzige Stadt mit CO2-neutralem Flughafen hat jetzt also auch noch tiefgekühlte Mieten.

    Cool.
    • Dr no 31.01.2020 12:54
      Highlight Highlight wie kann ein Flughafen CO2 neutral sein ? Meinst du etwa den Flughafen, den sie nie fertigstellen ?
    • Hans Jürg 31.01.2020 14:12
      Highlight Highlight Welchen denn sonst? Ich meine diesen Flughafen, auf dem keine Flugzeuge starten und landen.
      Beee Eeeee Ärrrr.
    • Test User 31.01.2020 14:45
      Highlight Highlight In Berlin klappt ja eh alles die UBahnen sind ja auch nahe am Kollaps. In den nächsten 5 Jahren werden einfach keine Investitionen mehr getätigt mal sehen wie lange die Handwerksbetriebe da durchhalten.
  • Selbst-Verantwortin 31.01.2020 11:14
    Highlight Highlight Vermieter werden keinen Cent mehr in Renovation und höchstens in Billig-Neubau investieren.
    Und in fünf Jahren leiten die Sozialisten von der logischerweise verschärften Wohnungslage ab, dass der Staat enteignen und bauen müsste. 🤦‍♂️🤦‍♀️
    Profitieren tun nur die bisherigen Mieter.
    Moll kommt sicher gut - wie damals in der DDR.
    Benutzer Bild
    • Liselote Meier 31.01.2020 11:44
      Highlight Highlight "Profitieren tun nur die bisherigen Mieter", ähm ja und was soll nun daran schlecht sein?

      Die bisherigen Mieter sind der Grossteil der Berliner Bevölkerung.

      Davon Profitieren Spekulanten nicht, für welche du scheinbar Partei ergreifst und nicht für den 08/15 Berliner Bürger.
    • Kyle C. 31.01.2020 12:27
      Highlight Highlight "Werden"??? Das ist heute schon so. Ich bin auch schon in einen Neubau gezogen. Miete nicht ganz günstig. Schöne Wohnung, aber Bauqualität war unterirdisch und teilweise schlichtweg ein Pfusch. Konkret: Es wurden Billigbauten als Premiumobjekte angepriesen und der Zins entsprechend angesetzt.

      Berlin lässt den Markt ja weiterspielen, aber mit strikteren Regeln. Der Markt wird sich dem anpassen, Investoren zum Umdenken gezwungen. Eine endgültige Bilanz kann dann in ein paar Jahren gezogen werden.
    • D(r)ummer 31.01.2020 13:17
      Highlight Highlight @Selbst-Verantwortin

      Klar. Der Hausbesitzer will seine Wohnung ja nicht verkaufen können, darum macht er gar nix an seiner Hütte um jemandem zu zeigen, dass der freie Markt besser funktioniert.
  • Jekyll & Hyde 31.01.2020 10:54
    Highlight Highlight Kein Mensch sagt das Investoren nichts verdienen sollen. Allerdings nimmt es im moment groteske formen an. Beispiele aus meiner Gemeinde:
    3 1/5 Zimmer Fr 1360.-- nachdem Küche & Bad Renoviert werden und die Aussenfassade neu gestrichen Neu: Fr 1920.-- !!

    Neue überbauung mit, vornehmlich, Luxuswohnungen. Allerdings werben die Investoren damit auch damit 20% billige Wohnungen zu errichten (4 1/5 ab Fr 2300.-- !!)

    Wäre es so tragisch für die Investoren wenn man nur auf Fr 1600.-- bzw. 1800.-- Miete gehen würde ?
  • Lokutus 31.01.2020 10:53
    Highlight Highlight Endlich mal eine antizyklische Reaktion in diesem deutschen reaktionären Sumpf. Die üblichen Pappkameraden von CDU, FDP und AfD sind wie zuverlässig, wie immer dagegen
  • Dr no 31.01.2020 10:25
    Highlight Highlight Das ist rechtlich nicht zulässig. Als Vermieter hätte ich da keine Freude daran. Man geht ein Risiko ein, investiert, verschuldet sich dazu vielleicht und dann kommt der Staat und sagt, ihr müsst eure Miete deckeln ? Hallo ? Wann werden die Leute endlich verstehen, dass es kein Recht darauf gibt an einem bestimmten Ort eine Wohnung zu einem günstigen Preis zu bekommen ? Aber die Berliner haben die Araberclans schon nicht im Griff, da kommt es auf die Wohnungen auch nicht mehr drauf an -:)
    • J4un7y 31.01.2020 11:03
      Highlight Highlight Du wirst ja wohl deine Wohnung nicht für Verlust vermieten. Den Stichtag wurde ja angesagt.
    • D(r)ummer 31.01.2020 11:05
      Highlight Highlight Es gibt kein Recht darauf an einem bestimmten Ort zu wohnen. Stimmt.

      Aber wenn man schon seit Ewigkeiten da wohnt, sollte es doch möglich sein, weiterhin da zu leben.

      Immer mehr Leute an die Aussenbezirke von Berlin zu drängen ist keine gute Idee.
    • KBL SLT 31.01.2020 11:16
      Highlight Highlight Es stimmt, dass es kein Recht gibt an einem bestimmten Ort eine preislich günstige Wohnung zu mieten wie manns gerne hätte. Trotzdem wäre eine gewisse Durchmischung wünschenswert. Auch hier in CH Städten sollte über Massnamen nachdenken bevor man dann wenns richtig drückt politische Massnahmen und Regulierungen treffen muss, die extrem wirken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • I_am_Bruno 31.01.2020 10:15
    Highlight Highlight Die hippste Hauptstadt Europas ist Lissabon - Weltmetropole der Digitalen Nomaden und die ganze Innenstadt schon im Besitz von Chinesischen Airbnb Investoren.
  • Kiro Striked 31.01.2020 09:55
    Highlight Highlight "Investoren würden durch den staatlichen Eingriff in den Wohnungsmarkt abgeschreckt"

    Ohhhh Die armen, armen Investoren... müssen sich die armen bubibabys halt andere Wege suchen, die Bevölkerung noch mehr auszuschlachten und auzubluten, wie sie es ohnehin schon tun. Richtiges Mittleid hier.... NICHT!
    • -thomi- 31.01.2020 10:09
      Highlight Highlight Habe auch kein Mitleid. Aber glaub mir, die Investoren finden andere Wege. Einfach nicht mit Wohnungen in Berlin. Glaube nicht, dass die Massnahme was bringt. Aber bin gespannt, wie in fünf Jahren Bilanz gezogen wird.
  • Kyle C. 31.01.2020 09:49
    Highlight Highlight Dass die Wunschvorstellung eines selbst regulierenden freien Marktes durch Wachstum und Gier in sich zusammenfällt, wird bei der Opposition wohl nicht beachtet. Kaum findet ein staatlicher Eingriff statt, sind wir gleich schon beim Sozialismus.

    Well done Berlin.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 31.01.2020 10:11
      Highlight Highlight Wenn mehr Menschen an einen Ort ziehen wollen, aber nicht im selben Masse neue Wohnungen erstellt werden, dann steigt der Mietpreis. Genau dies ist der Marktmechanismus! Dass man mit Bauvorschriften die Erstellung von mehr Wohnungen verhindert, ist Planwirtschaft und schadet vor allem langfristig allen.
    • Flo1914 31.01.2020 10:51
      Highlight Highlight Die grössten Investoren in Imobillien sind (in der CH) die Pensionskassen. Diese kaufen oder bauen mit deinem und meinem Geld Renditeobjekte.
      Und du freust dich doch auch, wenn sie nach einem guten Geschäftsjahr, dein PK Geld mit sagen wir 4% anstatt 1% verzinsen.
    • Kyle C. 31.01.2020 10:58
      Highlight Highlight Neo, das ist soweit nicht falsch. Aber aus historischen Gründen (böser Sozialismus), ist unsere Gesellschaft gebrandmarkt. Der Sieg über den Sozialismus wurde als Erlösung gefeiert, das wirtschaftliche Denken umgestellt. Was wir nun erleben sind die Resultate des freien Marktes und Kapitalismus. Diese Form ist aber inzwischen gescheitert. Nur haben sich in diesen Jahrzehnten mächtige Leute in mächtige Positionen gebracht und ein Umbruch gestaltet sich harzig. Eine Regulierung von Mietpreisen sehe ich noch nicht als Planwirtschaft an. Aber als Zeichen für das Scheitern des bisherigen Systems.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Retiru 31.01.2020 09:45
    Highlight Highlight Tipp für die Zukunft
    Tausenderstriche wären schon nice, da man auf kleineren Smartphones die Zahl mehrmals lesen muss
  • freeLCT 31.01.2020 09:45
    Highlight Highlight Ich freue mich jetzt schon auf die ökonomische Klatsche.

    Was Vermieter tun werden:
    Objekte, welche sie nicht mehr zum gewünschten Preis anbieten können, werden sie nicht mehr anbieten und die Immobilie verkaufen wollen. Völlig zurecht.

    Desweiteren, wie im Artikel oben erwähnt, fehlt den Vermietern den Anreiz für den Neubau von Wohnungen komplett.
    Wenn ich als Investor kein Gewinn aus einer Investition bekomme, tätige ich die Investition nicht.

    Aber auch nach all dem muss man nicht viel mehr zur Führung der Stadt Berlin sagen.
    Der Flughafen sagt alles in diesem Bezug.
  • ChiliForever 31.01.2020 09:26
    Highlight Highlight Früher gabˋs in D mal einen großflächigen, öffentlichen sozialen Wohnungsbau. Dann hat man alles privatisiert. Hm, könnte das wohl zusammenhängen .... ?

    Aber ich bin sicher, der Mietendeckel hilft, da hat man in Ostberlin ja von 45-89 gute Erfahrung gemacht... das hat damals ja auch gaaanz viele Investoren angelockt...
    • Nocciolo 31.01.2020 12:05
      Highlight Highlight Warum sollen immer Investoren angelockt werden? Die wollen ja Rendite machen und nicht gute und günstige Wohnungen für die Allgemeinheit schaffen. Warum lässt die Stadt nicht wie früher bauen? Entweder direkt oder über Wohnbaugenossenschaften. Dies hat früher durchaus funktioniert, bis plötzlich die Mehrheit der Parteien (von Rechts mit Sozialdemokratie) meinten, dass man solche Sachen dem "Markt" überlassen müsse.
    • ChiliForever 31.01.2020 14:25
      Highlight Highlight Der Mix macht's.
      Aber Berlin hat kaum öffentlichen Wohnungsbau (und vor allem kaum Geld) und der private word jetzt beschränkt. Wie sieht da wohl der Wohnungsmarkt in 20 Jahren aus??
  • sheshe 31.01.2020 09:12
    Highlight Highlight Spannend, bitte bleibt an dem Thema dran, wie sich das entwickelt!

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